Forum: Blogs
Geld für Hochschulen : Schavan vertröstet Unis
dapdAn den Unis reiht sich Rekord an Rekord, Jahr für Jahr schreiben sich mehr junge Menschen ein, deswegen fordern die Hochschulen schon lange mehr Geld. Nun zeigt sich Bildungsministerin Annette Schavan gnädig: Sie wolle prinzipiell mehr geben - nur jetzt noch nicht.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...828812,00.html
- #1 20.04.2012 16:55 von
Geld für Bildung, Geld für unsere Jugend, das geht ja nun garnicht. Nein, diese Steuermilliarden braucht Schäuble um sie im Pelepones, bei der Banksterrettung und in Brüssel zu verbrennen. Es wird höchste Zeit, dass die Studenten auf die Barrikaden gehen und sich dieses Recht auf Bildung auf der Straße erstreiten. Die 68iger haben's schon vor langer Zeit vorgemacht. Bis Schavan in die Puschen kommt und Gelder für die Unis lockermacht, das dauert und dauert. Diese Frau ist so unnötig wie ein Kropf, und ich bezweifle, ob Sie überhaupt weiss, was in Ihrem Resort so vor sich geht. - #2 20.04.2012 18:07 von
- #3 21.04.2012 02:38 von
Prüfen?
Es muss noch geprüft werden, ob die HS mehr Geld brauchen? Da kommen mir ja die Tränen, allerdings nicht vor lauter Lachen. Die Damen und Herren sollen sich doch einfach mal selbst ein Bild vor Ort machen, da muss man nicht noch 1 Jahr warten und die Hinhaltetaktik durchziehen. Montag gehts wieder in den Bunker, schön mit dem Collegeblock auf den Knien in den Treppenaufgängen hocken und der Vorlesung lauschen. Wenn ich immer dieses Geschwafel von Schavan und Co. lese wird mir regelmäßig ganz anders.
- #4 21.04.2012 09:58 von
Frau Schavan ist überfällig. Das Geld wurde schon "gestern" benötigt. Das Dach brennt bereits... seit Jahren. Dass jetzt von Seiten des Bundes so zögerlich und abwartend agiert wird, ist für die Hochschulen katastrophal, aber nicht überraschend - denn Bildung ist Ländersache. Darauf haben die Länder größten Wert gelegt. Bevor hier also Landespolitiker mit dem Bund schimpfen, muss klar ausgesprochen werden: In erster Linie - und auf ganzer Linie - haben die Länder und Landespolitiker versagt und ihren Hochschulen sehr deutlich gemacht, was sie Ihnen wert sind... sehr wenig. Nur zu Profilierungszwecken müssen die Hochschulen noch herhalten...
- #5 21.04.2012 10:22 von
Die liebe Schavan mal wieder...
Man könnte einfach mal die kaufkraftbereinigten Aufwendungen Deutschlands pro Student als Diagramm darstellen und mit anderen Industrieländern vergleichen. - Aber so dumm ist nicht mal Schavan, denn das Ergebnis wäre erbärmlich.
Es wird viel geredet: Fachkräftemangel, Elite-Unis, Bildung als einzige Resource, ...
Aber was wird getan? Man ist vom Doppeljahrgang überrascht, vermurkst den "Bologna-Prozess", jene unnötige Abschaffung der Diplome, mistet die Inhalte nicht aus, spart sich Aufwendungen durch Schmalspur"studiengänge"(?) (Bachelorabsolventen haben kurz und daher billig die Uni besucht), ...
Aber im Prinzip will man - eigentlich - die Hochschulen fördern. Nur leider nicht jetzt. Schade eigentlich.
Dabei stimmt das mit dem Fachkräftemangel. Schavan ist ein Beispiel, aber leider nicht das Einzige im Politbetrieb... - #6 21.04.2012 11:35 von
Ich kann mich ihnen allen nur anschließen! Ich würde so gerne mehr steuern zahlen wenn ich wüsste, dass das Geld in die Bildung junger Menschen fließt!
- #7 21.04.2012 11:52 von
aber Schavan dürfte die größte Pfeiffe sein, die dieses Ressort je inne hatte. Dass die sich überhaupt noch traut öffentlich aufzutreten...
- #8 21.04.2012 12:01 von
Tja,
die Hochschulen reagieren natürlich auf die jahrelange Mangelverwaltung. Ob das der Asubildung von Studierenden und der Forschung guttut, das möge jede(r) für sich entscheiden. Auf den offiziellen Web-Seiten einer hochangesehenen deutschen Technische Hochschule gibt es folgendes Weiterbildungs-Angebot für Wissenschaftler:
"„Profil zeigen“ - Selbstmarketing als Schlüssel zum Erfolg
Eine außerordentliche Leistung zu bringen ist für Sie selbstverständlich - sich damit zu
präsentieren und diese auszubauen, wird oft unterschätzt. Was vermuten Sie: Zu wie
viel Prozent hat bei einer Befragung die Leistung gezählt? Nur 10%, denn 60% sind
Beziehungsmanagement und 30% sind Selbstmarketing.
Wie können Sie Ihren Wirkungskreis erweitern? Die unsichtbaren Gesetze kennen
lernen und nutzen lernen?"
Wenn das an die Studierenden vermittelt werden soll, dann wird es richtig düster. Wer kommt auf solche Schnapsideen?
(Den öffentlichen link stelle ich auf Anfrage der Redaktion von SPON zur Verfügung) - #9 21.04.2012 12:11 von
Bildungsrepublik
Hat nicht eine gewisse Frau Merkel, in den letzten Jahren mehrere Male die Bildungsrepublik Deutschland ausgerufen und zur Chefsache gemacht?
MFG
jolip
Die aktuellen Top-Themen

Antworten / Zitieren

