Geknackte Bewegungssteuerung: Microsoft-Manager verspricht Hackern freie Bahn

Per Fingerzeig steuern sie Roboter und projizierte Handpuppen oder malen 3D-Grafiken im freien Raum: Hacker zweckenfremden Microsofts Bewegungssteuerung Kinect für geniale Experimente. Den Konzern freut's inzwischen. Microsoft-Manager erklären, die Tüftler hätten nichts zu befürchten.

http://www.spiegel.de/netzwelt/games...730227,00.html
  1. #1

    Zitat : "Den Konzern freut's inzwischen. Microsoft-Manager erklären, die Tüftler hätten nichts zu befürchten."

    Wen wundert's ? Microsoft hat zeitlebens immer von mehr oder weniger illegalen Aktion profitiert.Windows beispielsweise wäre niemals so eine große Nummer geworden, wenn es nicht massenhaft als Raubkopie verbreitet worden wäre.Warum sollte sich MS jetzt an solchen Hacks stören ? im Gegenteil, das bringt doch noch viel mehr Nutzer, als es mit einer banalen Konsole der Fall gewesen wäre.

    Daher dürfte Microsofts anfängliche Entrüstung über Hackversuche doch arg gekünstelt gewesen sein.Denn wen kümmert's im Endeffekt, was mit den Konsolen getrieben wird ? Hauptsache, die Verkaufszahlen stimmen.Und die werden durch "erweiterte" Anwendungsmöglickeiten kaum sinken.
  2. #2

    FO Titel

    Wieso ist das denn bitteschön ein "Hack"?! Nur weil's nicht der ursprünglichen Verkaufsversion entspricht? Man man man...
  3. #3

    Wurde ja auch Zeit!

    Endlich besinnt sich Microsoft darauf durch neue Technologien zurück ins Geppräch zu kommen. Das Kinect Thema und die zahlreichen Möglichkeiten sind weitaus spannander als der neueste Pseudo Apple Hype zum Beispiel das es die Beatles jetzt im itunes Store gibt.
  4. #4

    Titel

    Mein Gott, die Verzögerung beim Vogel-Beispiel ist ja nicht mehr feierlich. Ist das immer so bei Kinect? Wer kauft sich dann den Müll???
  5. #5

    .

    Zitat von DefTom Beitrag anzeigen
    Mein Gott, die Verzögerung beim Vogel-Beispiel ist ja nicht mehr feierlich. Ist das immer so bei Kinect? Wer kauft sich dann den Müll???
    Dann ist der blöde Vogel ja nur grün und blau, nicht einmal farbig. Wirklich Sch... dieses Kinect. Gelle.
  6. #6

    Hickhack um Hacker

    Da erklärt ein Microsoft Entwickler eigens, dass es sich bei der zweckentfremdeten Verwendung von Kinect keineswegs um einen "Hack" handele, aber der Autor des Artikels scheint das für einen so überaus griffigen und Aufmerksamkeit heischenden Begriff zu halten, dass er ihn nicht nur in der Überschrift, sondern auch in jedem zweiten Satz des Beitrags verwendet. Mancher würde das wohl als "Bild-Niveau" bezeichen...
  7. #7

    blah?

    Zitat von Sleeper_in_Metropolis Beitrag anzeigen
    Zitat : "Den Konzern freut's inzwischen. Microsoft-Manager erklären, die Tüftler hätten nichts zu befürchten."

    Wen wundert's ? Microsoft hat zeitlebens immer von mehr oder weniger illegalen Aktion profitiert.Windows beispielsweise wäre niemals so eine große Nummer geworden, wenn es nicht massenhaft als Raubkopie verbreitet worden wäre.Warum sollte sich MS jetzt an solchen Hacks stören ? im Gegenteil, das bringt doch noch viel mehr Nutzer, als es mit einer banalen Konsole der Fall gewesen wäre.
    Und? Du echauffierst Dich darüber, dass ein Produkt Mehrwert über seinen eigentlichen Verwendungszweck hat? Ach ja, bei Apple wird ja jeglicher Mehrwert künstlich gesperrt um Profite zu maximieren. Mich freut es jedenfalls, dass Microsoft mit offener Produktpolitik den technischen Fortschritt (mal wieder) voranbringt.
  8. #8

    ich kenne welche

    Zitat von DefTom Beitrag anzeigen
    Mein Gott, die Verzögerung beim Vogel-Beispiel ist ja nicht mehr feierlich. Ist das immer so bei Kinect? Wer kauft sich dann den Müll???
    Alle, die nicht irgendwelche Gegenstände in der Hand haben wollen, bei denen mehr als ungewiss ist, ob die Hardware meine Bewegung wie gewünscht übersetzt...
  9. #9

    Hacker hacken

    Zitat von Flans Beitrag anzeigen
    Da erklärt ein Microsoft Entwickler eigens, dass es sich bei der zweckentfremdeten Verwendung von Kinect keineswegs um einen "Hack" handele, aber der Autor des Artikels scheint das für einen so überaus griffigen und Aufmerksamkeit heischenden Begriff zu halten, dass er ihn nicht nur in der Überschrift, sondern auch in jedem zweiten Satz des Beitrags verwendet. Mancher würde das wohl als "Bild-Niveau" bezeichen...
    Die Begründung des Mannes ist aber reichlich verwaschen. Natürlich kann man von einem Hack sprechen wenn erstmal ein Treiber geschrieben werden muss. Wenn keine (öffentlich zugängliche) Dokumentation existiert und man die Daten die Kinect zwar so bereitwillig und ungeschützt über USB preisgibt, interpretiert und verstanden müssen werden.

    An anderer Stelle hat eine Organisation gar ein Preisgeld für einen OpenSource Treiber ausgelogt. Das sind schon Fachleute die da am Werk sind - in den Medien gerne weiterhin als "Hacker" bezeichnet. Und die hacken nunmal. :)