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Scare- und Rogueware sind Schadsoftware, mit der Betrüger versuchen, bei Internetnutzern abzukassieren, indem sie diese erschrecken. Ihre große Zeit hatte diese Masche 2005 bis 2008, doch zurzeit erlebt sie ein Revival: Mit angeblichen Drohbriefen vom BKA und Vollsperrungen von Rechnern.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...760099,00.html
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Wenn man sich den Screenshot genau anschaut, erkennt man einen fatalen Rechtschreibfehler.
Zitat: "Um die Sperre des Computers aufzuheben, sind sie dazu verFLICHTET..."
Ich würde es immer wieder kurios, dass so unzählig viele PC User keinerlei Ahnung vom System und der Technik haben.
Menschen haben beim Zensus 2011 Angst vor Datenklau...auf ihrem PC läuft aber das Microsoft-Betriebssystem. Von einem Proxy haben die Wenigsten gehört und wenn man sich diverse Fragen zu Problemen von Windowsusern anschaut, vergeht selbst einem Linux User das Lachen. Es ist einfach nur irrsinnig traurig.
Ich nutze nun seit langem schon Linux und es ging mir und meinen Daten nie besser. Besuche ich Seiten, wie Videobroadcastern, um US Sitcoms in Originalsprache zu schauen, schalte ich meinen Proxy ein. Viren sind für Linux beinah kaum möglich, aufgrund der Kernelprogrammierung. Das gleicht dann ungefähr einer versuchten Tröpfcheninfektion eines Stahlträgers.
Ich frage mich ernsthaft, warum Menschen eine Maschine bedienen, die sie nicht beherrschen. Ich stelle mir schliesslich auch keine Drechslermaschine ins Wohnzimmer.
Zudem finde ich es absolut verantwortungslos, dass diese Maschinen standardmäßig mit Windows verkauft werden. Dem unsicherstem Betriebssystem, was es für PCs gibt.
Als ich mir den Screenshot ansah, muste ich laut lachen. 100€ für so schwere Vergehen? Das ist doch ein Schnäppchen. Mein Gott, wie blöde müssen die Leute sein?
Als ich aber das Wort "Unbrauchbarmachung" las, verschwand mein Grinsen sofort. Schreiben beim Spiegel jetzt schon Verwaltungsfachangestellte und Beamte?
Als Mac-User kann ich da auch nur müde lächeln...
Es würde sicher genügend Viren geben wenn Linux die selben Nutzerzahlen wie Windwos hätte.
Aber ja, es ist echt traurig. Wer auf so einen Text wie im Screenshot reinfällt hat es auch irgendwie nicht anders verdient. So lächerlich wie der Text ist dürfte eigentlich niemand mit einem IQ über 80 darauf reinfallen.
Mal ganz abgesehen von der genannten eMail-Adresse des BKAs bei yahoo.com :)
Naja, bei uns in Deutschland gibt es halt genug Dumme, die sowas auch noch machen und bei solchen seltsamen Sachen dann auch noch über ein komisches Zahlsystem zahlen.
2 Dinge sind neben der dubiosen Formulierung auf jeden Fall oberfaul und können m.E. nicht dazu führen, dass man auf so etwas reinfällt:
- Behörden handeln nie ohne Rechtsgrundlage
- Staatliche Organisationen geben immer ihre Bankverbindung an, wenn sie Geld wollen
Aber es gibt ja auch Leute die kaufen einen Comen der Commerzbank, obwohl sie den Preis erst später gesagt bekommen und da ist halt Hopfen und Malz verloren. Ich sage nur selbst Schuld...
Hilfreich könnte für Menschen, die die technischen Zusammenhänge bei der Internet-Nutzung überfordern oder unsicher machen, der allgemeine und vielleicht auch allgemeingültige Hinweis sein, zunächst einmal in aller Ruhe den Text der Erpressungsmeldung durchzulesen und auf Unstimmigkeiten zu achten.
In der vorliegenden Meldung wird beispielsweise erwähnt, daß bei etwaigen Fehlern bei der Transaktion der hierfür erforderliche Code per Email an "bundeskriminalamtes@yahoo.com" zu senden sei.
Um zu erkennen, daß da etwas nicht stimmen kann, erfordert es jedenfalls keine tiefergehenden technischen Kenntnisse bei der Internetnutzung oder bei der Einordnung strafrechtlicher Zusammenhänge, polizeilicher Vorgehensweisen etc., eher gesunder Menschenverstand ist hier gefordert. Und der soll ja durch die Art und Weise der Beschuldigung geblockt bzw. außer Kraft gesetzt werden.
Ganz ohne zumindest einfach strukturierte Zusammenhänge im Internet geht es allerdings kaum.
Die Tatsache, daß das BKA seine Emails vorgeblich über Yahoo, einen amerikanischen Anbieter aus der Privatwirtschaft verwalten soll, erfordert natürlich trotzdem auch insoweit ein Mindestmaß an Grundkenntnissen, daß der Nutzer erkennen sollte, daß vorgespiegelt wird, das BKA unterhalte ein Email-Konto bei Yahoo. Daß der Internetsurfer eine solche Verfahrensweise des BKA als äußerst unwahrscheinlich einzustufen hat, ist dann wieder eine Sache des gesunden Menschenverstandes.
Kann man auch diese Hürde nicht nehmen, besteht noch die Möglichkeit, die BKA-Webseite aufzusuchen und unter "Kontakt" die wahre Email-Adresse der Behörde zu ermitteln.
Hat man so begründete Zweifel an der Authentizität der Meldung bekommen, empfiehlt es sich vielleicht, unter vorübergehendem Verzicht auf Internetnutzung, eine Person seines Vertrauens zu bitten, zu einem späteren Zeitpunkt nach Ablauf der in der Erpressungsmail vorgegebenen Transaktionsfrist einen Virenscan mit aktualisierten Virendefinitionen vorzunehmen, lokal, bei physischer Trennung des Rechners vom Internet.
Offen bleibt dabei die Frage, ob die Schadsoftware auch aktiv bleibt ohne Internetverbindung, d.h. ob die Gefahr der Löschung oder Unbrauchbarmachung der Daten auf dem Rechner dennoch zeitgesteuert innerhalb der 24 Stunden-Frist erfolgen kann, ohne daß der "Schädling" Kontakt zum Internet haben muß.
Unter dieser Voraussetzung wird man dem völlig unbedarften Nutzer vielleicht am besten raten können, fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, soweit er sich beim Einsatz einer sog. "Rescue-CD" auch überfordert fühlt.
Auf jeden Fall. Zumindest solange, bis Sie diesen Artikel gelesen haben:
http://www.heise.de/ct/inhalt/2011/04/158/
Und der stammt nicht aus der Computerbild.
Fazit: Mac OS X ist potenziell weit unsicherer als Windows 7. Nur wird das noch nicht ausgenutzt - noch nicht.
Ich bin kein Freund von BS-Flamewars. Genau so wenig allerdings ein Freund von trügerischen Überlegenheitsgefühlen...
Nein. :) Die ganze Struktur vom System - der Aufbau - macht es nahezu unmöglich, Viren zu programmieren.
Die Nutzerzahlen werden sehr häufig genannt. Dabei muss man sagen, dass allein auf Ubuntuusers.de ca 150.000 User registriert sind.
150.000 für diese eine Distribution und allein nur aus Deutschland, bzw dem deutschsprachigem Raum.
Quelle: http://ubuntuusers.de/users/8242/
openSuse ist da noch viel populärer. Allerdings habe ich da leider keine Zahlen zu.
Was mich stets an dieser ganzen Windowssache gestört hat, war die Community und der Kundenservice. Aufgrund des Kundenservices kam ich erst zu Linux.
Die Kurzfassung:
Virencrash > aufgrund eines Umzugs die WindowsCD nicht mehr gehabt (Lizenz ist vorhanden!) > MS schickte mich zum Laptopanbieter > Samsung schickte mich zu MS.
Ich habe also eine Windows Vista Lizenz, aber niemand fühlt sich zuständig, mir eine CD zu ersetzen.
Wenn man da dann die Umsätze von MS sieht, verliert man jeglichen Respekt vor diesem Unternehmen.
Da ich selbst eine Website betreibe, war ich mit kostenpflichtigen Antiviren- und Firewallsoftware ausgestattet.
Und die Windowscommunity?
Googlen sie doch mal bitte nach einem Windowsproblem. Die Lösung, die sie finden, sagt, dass sie googlen sollen. :)
Sie googlen nach einer Problemlösung... und die Problemlösung ist Google. :) Das nenn ich clever.
Allein Ubuntu hat ein Umfassendes Wikipedia und ein Forum, wo sich wirklich jeder auf sozial angenehmen Niveau engagiert, Probleme zu lösen.
Natürlich bedeutet Linux, dass man sich auch Dinge erarbeiten muss. Aber eben genau das sollte man auch können, wenn man eine Maschine bedient, die persönliche Daten ins Internet schleudert, "wenn man nicht dieses Häkchen dort macht".
Ein MS OS Update nach einer Neuinstallation, dauert wesentlich länger, als eine komplette Linuxinstallation, samt Updates und der Zeit, die man braucht, um sich eine Basis anzulesen, damit man Linux bedienen kann.
Dazu ist Linux und sämtliche Software rundherum kostenlos. Die Internetleitung wird nicht durch die OS-Software gebremst und man erhält Hilfe, wenn man sie benötigt.