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Geiseldrama in Hotel bei Kabul: Blutbad am Kargha-See
AFPEs war ein Ort des Friedens, der Erholung. Genau deshalb wurde der Kargha-See bei Kabul zum Schauplatz des Terrors. Zwölf Stunden lang lieferten sich Taliban eine Schießerei mit Sicherheitskräften, mindestens 24 Menschen starben. Die Extremisten nennen ihre Tat die Strafe für "unislamisches Verhalten".
http://www.spiegel.de/politik/auslan...840379,00.html
- #1 22.06.2012 13:07 von
Umfassend
Der Artikel sagt im Grunde alles über dieses Land. Welche Problme nicht gelöst wurden, wie die Situation im Moment ist und das, was kommen wird, wenn die Westruppen abgezogen sein werden.
Da man wohl nicht siegen kann, abziehen, Zaun drum, Steinzeitislam, gewähren lassen.
Ich frage mich immer, wie man Deutschland 2x besiegen konnte. Hängt das irgendwie mit dem Grad der Zivilisation zusammen oder nur mit der Landschaft, in der wir leben? Berge gibt es hier doch auch ... ?! - #2 22.06.2012 13:28 von
was denn nun?
Darum wird sich der Karsai nun alleine kümmern müssen.
Was ist eigentlich "unislamisches Verhalten"? Das töten von Hotelgästen scheint offensichtlich ein "islamisches Verhalten" zu sein. Bedeutet das jetzt, daß der Islam eine Terror- und gewaltverherlichende Religion ist? Viele Islamisten in Deutschland erklären immer, daß der Islam friedlich sei. Ist das nun gleichzusetzen mit "unislamisch"?
Versteh einer die Religion... - #3 22.06.2012 14:39 von
So ein Schmarrn. Die "Belehrungen" des Versailler Vertrages waren neben anderen Faktoren doch ein wunderbarer Nährboden für die braune Brühe, die dann hochkochte.
Außerdem ist es mit dem militärischen Besiegen nicht getan. Das gelang in Afghanistan doch problemlos. Problematisch ist die permanente innenpolitische Befriedung, und das hat mit konventioneller Kriegsführung nichts zu tun.
Übrigens waren in Deutschland nach 1945 mehr als eine Million(!) alliierter Soldaten stationiert. Mit dem Mini-Kontingent, das für das doppelt so große und hundertmal so unwirtliche Afghanistan zur Verfügung steht, kann man kaum mehr als Kabul und Kandahar einigermaßen befrieden, und nicht einmal das wirklich. Da sind nicht einmal ein Zehntel der Soldaten stationiert, die man für die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit brauchen würde. Das wäre so, als hätte man versucht, die Entnazifizierung Deutschlands durch ein Truppenkontingent in Berlin und eines in München voranzutreiben. Die Erfolgschancen mag sich jeder selbst ausrechnen. - #4 22.06.2012 14:44 von
Man kann diesen Krieg nur gewinnen, wenn der allerletzte Steinzeit-Islamist entweder konvertiert ist oder getötet wurde. Letzteres wollen sie ja selber, nur leider müssen sie immer jemanden mitnehmen. Wahrscheinlich ist Allah gar nicht so gutgläubig und braucht immer noch Zeugen, damit der Steinzeit-Islmist als Märtyrer seine 72 Jungfrauen bekommt.
Sprich: Dieser Kampf wird wohl nie enden, denn es wird immer Idioten geben, die nachkommen. - #5 22.06.2012 15:37 von
Also ...
Also mangelnde Konsequenz in Afghanistan? Bei einem Foristen habe ich so was ähnliches schon mal gelesen. Der meinte, entweder machen die Alliierten es so, wie mit den Deutschen im 2. Weltkrieg oder lassen es. Dazwischen gibt es wohl nichts.
Tja, ich würde sagen, wir lassen es dann mal. Allein wenn ich an Zirkus zurückdenke, als dieser Tanklaster auf deutschen Befehl bombardiert wurde. So ist natürlich kein Krieg zu gewinnen, mit diesem Rattenschwanz an Bürokratie anschließend.
Krieg ist Sch ..., keine Frage, schlimmer ist aber wohl noch, sich nicht eingestehen zu wollen, sich in einem zu befinden, als Voraussetzung für einen, sagen wir es ruhig altmodischen, "Sieg", als weitere Voraussetzung für eine Befriedung, selbst wenn es dazu zwei Anläufe braucht, um beim Beispiel unseres Landes zu bleiben. - #6 22.06.2012 16:09 von
Wen Gott strafen will
den lässt er in Afghanistan einmarschieren.
Die sogenannten westlichenWerte lassen es nicht zu daß wir uns dort Respekt verschaffen.
Und selbst wenn wir uns den mit tausennden von Toten verschaffen würden, würde er nur so lange anhalten, so lange wir dort vor Ort sind. Am Tage danach, bricht alles auf, Afghanistan ist und bleibt ein rückständiges Land.
Und es ist fraglich, ob der Schulbesuch afghanischer Mädchen die Knochen deutscher Landser Wert ist. Ich meine NEIN. Raus aus Afghanistan, und verabscheiden wir uns endlich davon, daß wir anderen Läöndern die Segungen der westlichen Demokratie bringen wollen. Sie wollen es nicht . Ende basta, dann lasst es auch sein.
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