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Gehry-Tower in New York: Meter-Monster in Manhattan

Höhenrausch*in Manhattan:*Der US-Star-Architekt Frank Gehry hat das höchste Wohnhaus der westlichen Hemisphäre errichtet.*Der*Luxusturm*soll das Ende der New Yorker Architekturflaute markieren - doch er enttäuscht nicht nur architektonisch, sondern könnte sich auch als Finanz-Flop erweisen.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...746246,00.html
  1. #30

    Wenn Design zur Verhübschung gerät ...

    ... reisst mich jetzt nicht vom Canapé der Tower!

    Wär das Ding nicht von Gehry, würden es die Kritiker wohl in der Luft zerreissen. So, sagt man halt ... ja ein Gehry für Manhatten!

    Mich stört es, wenn eine derart interessante Skulptur - in Summe - dann doch ziemlich Potential verschenkt.

    Der Standort ist natürlich grandios und wohnen ... nona ned ... wohnen würd ich gern in dem Tower!

    Blick auf die Brooklyn - Bridge ... gibts was besseres? ;-)

    Grüße Angela
  2. #31

    ...

    Zitat von sverris Beitrag anzeigen
    indertat sind die zeiten, wo gehry noch intressant war, lange vorbei. wie immer, wenn leute anfangen, erfolg zu haben: bei architekten großes büro, riesenprojekte, keine zeit mehr für inhalte, verflachung, abhängigkeiten vom geld, besonders bei diesem hochhaus auch sichtbar: die fassade ist so ziemlich nur deko.
    im übrigen sei dem artikelautor empfohlen, den term "star-architekt" in anführungsstriche zu setzen.
    Genau, endlich einer der Bescheid weiss. Gilt für alle Regisseure, Fotografen, Ärzte, Anwälte usw,usw.....oder- Sie sind halt ein Chef, aber hoffentlich ein erfolgreicher.
  3. #32

    Curtain-Walls/ Vorhang-Fassaden sind aufgesetzt...

    ...stimmt. Nur, wenn ich diese Bilder betrachte... ...mir diese Fassadenbewegungen durch Kopf und Herz gehen lasse, muss ich sagen, der Mann hat verdammt viel begriffen. *Chapeau*, wie man in der Schweiz sagt. Schade das kein Grundrissbeispiel beiliegt.
  4. #33

    Durch das Aufstrebende ästhetisch minimiert

    Zitat von Michael O. Beitrag anzeigen
    US-Miesmacherei für die SPON-Stammkundschaft. Mehr nicht...
    Nicht einmal das, einfach nur ein weiterer nichtshaftiger Wolkenkratzer - ob er in New York oder in Shanghai steht, ist nebensächlich, auch ob sich darin Wohnungen oder Büros befinden, und auch ob der Architekt über diesen Standard-Phallus für paradoxe Zivilisationsbefruchtung ein längsgestreiftes Kondom gestülpt hat oder nicht. Die Architektur der Hochhäuser wird durch das Aufstrebende ästhetisch minimiert, unausweichlich, der Platzmangel diktiert eine Bewunderung des Monströsen, die sich die Menschen abtrotzen müssen. Wer zu einem Wolkenkratzer hinaufschaut, wer von ganz oben an ihm herabschaut, tief unter sich die urbane Wüste, der schwankt zwischen Faszination und Furcht, der fühlt, dass er die Behausung seiner menschlichen Dimensionen verlassen hat - manche finden das befreiend, die meisten jedoch bedrückend, obwohl sie es vor sich selbst nicht zugeben wollen.








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