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Gehemmte Patienten: Geht ein Mann zur Urologin...

ColorchildEs gibt Momente im Leben, die brennen sich ein: der erste Kuss. Das erste Bier. Und der erste Gang zum Urologen. Spätestens, wenn Männer aber einer Ärztin gegenüber sitzen, hört für die meisten der Spaß auf. Jens Lubbadeh findet: Stellt Euch nicht so an, Jungs!

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...816387,00.html
  1. #20

    Zitat von ncpw Beitrag anzeigen
    Leider erzählen Sie den Humbug. Letztendlich wird der Frauenanteil immer höher werden, weil ca 70% der Medizinstudenten weiblich sind. Und falls wieder Ihre Paranoia durchschlägt: das liegt daran, dass männliche Abiturienten durchschnittlich schlechtere Abschlüsse haben. Mit anderen Worten: wenn mehr Frauen als Männer einenAbschluss machen, ist es nur eine Frage der Zeit, wenn sich das durch alle Fachgebiete durchzieht.
    Aber um Ihre Paranoia zu beruhigen: vielleicht sollte man für Männer eine Quote für das Medizinstudium einführen.

    Und ein wenig Insiderwissen: ich bin selber Urologe, habe mich in meiner Klinikzeit noch nie durch eine Frauenquote bedroht gefühlt, meine weiblichen Kolleginnen haben häufig mehr Empathie entwickelt als viele meiner männlichen Kollegen und kannten im Zweifelsfalle auch die schmutzigeren Witze :-)
    Beglückwünsche Sie zu Ihrem Beitrag. Thread-Thema: .... nicht zeitgemäß.
  2. #21

    Zitat von zero Beitrag anzeigen
    Niemals würde ich freiwillig und ohne Not zu einer Urologin gehen. Ich kann mir aber auch nicht erklären, woran das liegt, gehe ich doch etwa auch zu einer Augenärztin oder lasse im Spital auch problemlos Arztinnen und Pflegerinnen an mich ran. Zudem habe ich als FKK-ler keinerlei falsche Scham vor Frauen. Ich vermute, dass ich mich deswegen so irreal verhalte, weil mein Gemächt mein subjektiv sensibelster und wichtigster Körperteil ist und ich nur einem Mann zutraue, sich da entsprechend zu verhalten.
    Demzufolge muessten sie schwul sein. Oder bisher keine Frau sich ueber die Missionarsstellung hinaus damit beschaeftigen haben lassen.
    Eine Frau, als Urologe, ist nun nicht unbedingt ein 'muss'. Aber auch kein Grund, 'eh, ne, alles gut, das war gar nicht noetig, das herkommen' zu sagen.

    Allerdings waren die Urologinen, die bisher untersuchten, nun auch nicht von dem Typ Frau, der mich eventuell ansprechen wuerde, so in freier Natur. Insofern kann ich natuerlich nicht sagen, wie ich das dann finden wuerde. Komisch waere es, den 'Hasen' vom letzten W-Ende am See hinterm Schreibtisch vorzufinden. Aber ansonsten:

    Arzt ist Arzt Punkt
  3. #22

    Zitat von GSYBE Beitrag anzeigen
    Geht ein Mann zur Urologin...
    Und? Sehe ich nichts besonderes dran; völlig normal.
    Muesste, in Anlehnung an den ensprechenden Damenwitz ja auch anders heissen:
    Kommt ein Mann bei der Urologin!
  4. #23

    Zitat von schüttelkugel Beitrag anzeigen
    ... Mir kann von den kurz vor dem Ruhestand stehenden Gynäkologen keiner erzählen, dass er nur deshalb Frauenarzt geworden ist, weil er ausgerechnet Frauen helfen will. Man muss schon spezielles Interesse am Untersuchungsgegenstand mitbringen. Welcher alte Knacker ist nicht scharf darauf, nach zwanzig alten Frauen auf dem Stuhl mal wieder einer 16jährigen unter den Rock zu schauen? ...
    Einen solchen Blödsinn habe ich selten gehört. Alle fünf Minuten eine andere Vulva mag für einen Affen interessant sein, aber ganz sicher nicht für einen Arzt. Der nimmt das wahr wie ein Automechaniker einen Vergaser. Davon phantasieren ohnehin nur Notleidende, die das Teil nie zu Gesicht bekommen haben, geschweige denn gefühlt. Das Gesicht einer Frau und ihr Minenspiel ist das Salz in der Suppe. Es läßt sich leicht vorstellen, daß Gynäkologen gern schwul werden, ähnlich wie Friseure oder Schauspieler, die tagtäglich mit weiblichem Charme bombardiert werden. Aber sicher nicht vom Anblick des Geschlechtsteils.

    Neulich mußte ich zum Hautarzt wegen eines Pilzes, leider nicht zu meinem etatmäßigen, und zwei wenig animierende Damen haben leidenschaftlich zwischen meinen Beinen gefingert. Ich habe keine Ahnung, was sie erwartet haben. Den Herrn höchstselbst ?

    Grundsätzlich mögen Frauen eine recht nüchterne Einstellung zum männlichen Gehänge und den dahinterliegenden Organen haben. Aber ihre naturgemäße Neugier könnte ihre Blicke vernebeln. Wirklich schlimm ist das nicht. Außerdem haben Frauen sehr viel mehr Ärger mit der Blase als Männer. Obwohl deren recht verhaltener Pinkelfluß an Pißrinnen doch zu metaphysischen Erwägungen verleiten kann. Klar ist, daß weibliche Urologen die Technik und Problematik des Sitzendpinkelns weit besser beurteilen können als ein männlicher Kollege. Obwohl sie das Ausmaß dieser Schädigung auf das männliche Selbstbewußtsein sicher nicht ermessen können. Die Manneskraft wird unwiederbringlich beschädigt. Ist wohl auch die Absicht.

    Mich erinnert das Ganze an eine Minimaloperation in jungen Jahren, bei der ein winziges Stück angewachsener Vorhaut abzutrennen war. Der Chirurg war ein kräftiger Riese, kahlköpfig, an die siebzig Jahre alt, mit einem ungemein ausdrucksstarken Antlitz. Er hatte seine sieben blutjungen (gesichert minderjährigen) und überaus ansehnlichen Gehilfinnen zur Besichtigung herbeibeordert, und sie haben fasziniert dem Schauspiel beigewohnt, während er sich mit mir über die Vermehrungsrituale verschiedener Tiersorten unterhalten hat. Das hat die Mädels wiederum gar nicht interessiert. Frauen sind eben nüchtern und absolut phantasielos. Sie wollen nur wissen, wie es geht, von dem Übermaß männlicher Illusionen wollen sie verschont sein.
  5. #24

    optional

    Aus eigener Erfahrung ist es weiblichen Ärzten und Angestellten so ziemlich egal, was bei unbekleideten Männern (und Frauen) zu sehen ist. Eine kurze Beachtung finden nur noch aussergwöhnliche Dinge... ansonsten ist das ein Körperteil wieder jeder andere auch.

    Zur Andrologie kann ich sagen, dass es kaum Dermatologen gibt, die sich mit diesem Thema befassen. Bei "Männerproblemen" wie erektile Dysfunktion, Hypogonadismus oder Infertilität wir in der Regel an den Urologen / die Urologin verwiesen; insofern ist das Thema Andrologie dort anzusiedeln
  6. #25

    optional

    Der Beitrag fordert es ja geradezu heraus:

    Ich würde im Zweifelsfall auch lieber zu einer Urologin gehen, weil ich es einfach gewohnt bin, vor Frauen die Hosen herunterzulassen.

    Aber ganz im Ernst. Das Argument, dass das jeweils andere Geschlecht vorsichtiger an die Sache herangeht klingt plausibel. Falls ich -was Gott verhüten möge- mal zum Urologen müsste, hätte ich jedenfalls kein Problem damit...
  7. #26

    ich war selbst vor etwa 12 Jahren (im Alter von 15) wegen eines dringenden Falls bei einer Urologin. Ich habe mir die schlimmsten Sachen ausgemalt. Schließlich war ich in der Hochphase meiner Pupertät und mein Unterleib entsprechend sensibel auf jedweden Reiz. Der einzige Urologe bei dem ich einen Soforttermin bekam war eine Frau. Alter etwa 30, blond und auch noch nett (anzuschauen). Die Arzthelferinnen dem typischen Bild entsprechend. Ich war vollkommen aus der Fassung... Das schlimmste habe ich mir ausgemalt.... voller Scham habe ich mich auf die Liege gelegt und dachte "alles klar.. jetzt passiert es...schei**e". Und was ist passiert? Nichts!!! Auch wenn sie deutlich sanfter mit meinem Genital umgegangen ist als alle anderen Urologen danach, war meine körperliche Reaktion Null.

    Mir ist egal welches Geschlecht mein Arzt hat. Hauptsache die Kompetenz, der sensible Umgang mit Patienten und die "Chemie" stimmt. Es ist nichts schlimmer als ein Arzt dem ich nicht vertrauen kann. Und bisher waren meine Ärztinnen (aller Fachgebiete) noch immer die Besten im Gesamtbild !
  8. #27

    Man(n) hat ja auch eine Beziehung

    Ich denke, ich würde lieber zur Urologin als zum Urologen gehen. Zwar fehlen einer Frau die entsprechenden Organe, um die es beim Urologen ja meistens geht, doch dafür hat sie dann mehr Respekt davor. Das ist genauso, wie beim Frauenarzt, der mehr Respekt und Einfühlungsvermögen für die "weiblichen Probleme" zeigt, wie eine Frau.

    Nur, jetzt kommt der Punkt: Die meisten Männer sind ja zu dem Zeitpunkt, wo sie erstmalig zu einem Urologen müssen, in einer festen Partnerschaft. Und da vermeidet man einfach eifersüchtige Rückfragen zu Hause, wenn man zu einem Mann statt zu einer Frau geht. Frauen gehen hingegen i.d.R. erstmalig zum Frauenarzt, bevor sich feste Beziehungen bilden. Und da akzeptiert es der später hinzugekommene Liebespartner viel eher, dass sich seine Freundin schon immer vor dem Frauenarzt entblöst.


    Jag
  9. #28

    Zitat von KT712 Beitrag anzeigen
    Nun mal sachte. Ich sehe da ein ganz anderes Problem. Beschäftigen wir uns mal nicht mit den Fehlfunktionen unter der Gürtellinie, die dem Autor offensichtlich näher sind, sondern den Normalfunktionen unter der Gürtellinie. Wenn die Urologin dann nicht nur nett ist, sondern auch nett anzusehen und mir dann auch noch an meinem besten Stück... Ich willl hier gar nicht weiterdenken. Sieht sie dann über das hinweg, was nicht zu übersehen ist oder bekomm ich ne Anzeige wegen sexueller Belästigung. Nein, das ist mir zu unwägbar. Also im Zweifelsfall besser zum UrologEN.
    Also bei mir war es genau umgekehrt: ich war beim Gynäkologen - und da hat sich bei dem was getan als er meine Brust nach Knoten untersucht hat ... Nun ja, ich habe dann kurz darauf den Arzt gewechselt - obwohl mein damaliger Freund ja meinte, das sei völlig normal für einen Mann, ich fand's etwas unprofessionell und irritierend.








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