Forum


 

Geheimplan: Israel will Siedlungsbau massiv ausweiten

REUTERSTausende Palästinenser demonstrieren am "Tag des Bodens" gegen Israel, bei Kämpfen mit der Polizei gab es Dutzende Verletzte. Die Bundesregierung rät von Reisen in Jerusalems Altstadt ab. Verschärft wird die Lage durch einen Pressebericht: Demnach will Israel den Siedlungsbau massiv ausweiten.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...824823,00.html
  1. #170

    Das passiert:

    Zitat von m.breitkopf Beitrag anzeigen
    Was passiert eigentlich, wenn sich die Palästinenser dauerhaft absolut friedlich verhalten?
    Sie werden in Reservate zurückgedrängt, ganz nach amerikanischem Vorbild.
    Die Indianer hatte man dort erfolgreich in Reservate umgesiedelt und das Land der einheimischen Bevölkerung in Besitz genommen.
    Die Indianer wurden nicht als Menschen angesehen, zudem waren sie Heiden und das Gelobte Land wurde dort von Gott den christlichen Siedlern versprochen.

    Mit Religion läßt sich trefflich Schindluder treiben.
    Wo bleiben die säkularen Israelies und deren Protest?
  2. #171

    Zitat von filder Beitrag anzeigen
    Sie können sich drehen und wenden, wie Sie wollen:

    "1964 begann Israel, Wasser aus dem Jordan für seinen National Water Carrier abzuleiten. Im Jahr darauf begannen die arabischen Staaten mit der Umsetzung des Headwater Diversion Plan, nach dem der Banyas-Strom und der Hasbani umgeleitet werden sollten, so dass Israel von diesen essentiellen Wasserquellen abgeschnitten gewesen wäre. Diese Maßnahme hätte 11 % des gesamten Wasserhaushaltes Israels getroffen. [B]Die israelische Armee griff das Kanalprojekt im März, Mai und August 1965 an und setzte damit gegenseitige gewaltsame Grenzkonflikte in Gang, welche direkt mit den Ereignissen in Zusammenhang stehen, die zum Sechstagekrieg führten.[B]"

    Sechstagekrieg

    In diesen Zeiten wird Geschichtsklitterung eben immer schwieriger ... manche lernen aber nichts daraus.
    Nee, ist klar, Geschichtsklitterung.

    Als ob der Konflikt mit Ägypten (andere Seite der Karte Israels) irgendetwas mit dem Konflikt um diese Wasserquellen zu tun hätte.
    Tun Sie sich mal den Gefallen und lesen Sie sich etwas in die gesamte Materie ein, das hilft Zusammenhänge richtig zu verstehen.
  3. #172

    Israel

    Zitat von mundi Beitrag anzeigen
    Wer in Not ist, braucht nicht zu hoffen, dass internationales Recht ihm beisteht.
    Israel ist nur auf sich selbst angewiesen.
    Die UNO-Resolutionen haben weder die Besetzung Serbiens, Afghanistans und den Überfall auf den Irak nicht verhindert. Ebenso wenig die Einmischung im Bürgerkrieg in Libyen.

    Die Juden haben nicht vergessen, dass während sie in den KZs vergast wurden, nicht die Bahnverbindungen dorthin, sondern deutsche Innenstädte bombardiert wurden.
    Um ein Haar wären sie bereits im 6-Tage-Krieg untergegangen. Die Araber waren mit der Grenzziehung nicht einverstanden. Nachdem sie den Krieg verloren haben, sagen sie "April, April, wir wollen doch die alten Grenzen". Das Leben ist kein Spielcasino, und auch dort bekommt man den Einsatz nicht zurück.
    ist in erster Linie auf die USA angewiesen und zwar auf Gedeih und Verderb.
    Sie beschreiben die Kriegseinsätze der Alliierten aus WK II.
    Guter Gott, das sind über 2 Generationen her.
    Der Konflikt zwischen den Palästinensern und den Juden existiert seit fast genau dieser Zeit.
    In einem wesentlich geringerem Zeitraum haben 2 Weltkriege stattgefunden,angezettelt von den Deutschen, man hat sich wieder befriedet und sogar befreundet, immer noch im gleichen Zeitfenster.
    Warum zum Teufel ist das nicht zwischen diesen beiden Völkern möglich??
    Weil sie nicht einfach wollen.
    Exakt das fällt mir ein, wenn ich Ihre Argumentation oder ähnliche lesen muss.
  4. #173

    Zitat von filder Beitrag anzeigen
    Die Palästinenser sind daran durchaus interessiert - den ersten nötigen Schritt, die Staatsgründung, bekämpfen Israel und seine Alliierten aber mit allen Mitteln.


    "Geheime Anweisung
    Israel ordnet Lobbyarbeit gegen Palästinenserstaat an"

    Geheime Anweisung: Israel*ordnet Lobbyarbeit gegen Palästinenserstaat an - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Daran erkennt man, dass Israel an einer Lösung gelegen ist und nicht den Palästinensern. Es bedarf einer Verhandlungslösung mit klar definierten Grenzen.
    Analog verhält es sich mit der einseitigen Ausrufung und Anerkennung des Kosovos, was bald wieder zu einem Krieg führen wird.
  5. #174

    Zitat von m.breitkopf Beitrag anzeigen
    Was passiert eigentlich, wenn sich die Palästinenser dauerhaft absolut friedlich verhalten?
    Da man so etwas noch nicht erleben durfte, kann man darüber nur spekulieren.
  6. #175

    Zitat von AnnaLena77 Beitrag anzeigen
    Wann kapieren eigentlich die 'palestinesischen' Demagogen das die Araber mehrere Kriege verloren haben und akzeptieren dies endlich.
    Historisch gesehen gibt es in der Tat die Palästinenser. Das palästinensische Nationalgefühl entwickelte sich ca 1830 (also vor 200 Jahren), wo es auch das deutschen Nationalismus gegebene hat.

    Aber wenn Sie so argumentieren, können sie genau so sagen, dass es historisch keinen Staat Israel gibt (oder warum feiert Israel das Jahr seiner Gründung um 1949?).
    Bitte wenn ein Ansatz gewählt wird, dann auch konsequent.

    Außerdem haben wir heute in der Tat einen Sinneswandel vom Wort "Antisemitismus."

    Wenn ich hier in DE von einem Juden bestohlen werde und ihn anzeige, bin ich der Antisemit. Sprich: Ein Antisemit ist jemand, der von einem Juden hasst wird.

    Sieht man allein daran, dass man massivst gescholten wird und als Antisemit abgestempelt wird, wenn man Israel in einigen Punkten berechtigt kritisiert.

    Einzige Demokratie? Wenn Israel die Definition erfüllt, dann tut es Iran auch. Da wird die Regierung auch gewählt.

    Aber beide Länder treten die Menschenrechte mit Füßen.
  7. #176

    Man sollte immer daran denken, das die deutsche Regierung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tausende Palästinenser demonstrieren am "Tag des Bodens" gegen Israel, bei Kämpfen mit der Polizei gab es Dutzende Verletzte. Die Bundesregierung rät von Reisen in Jerusalems Altstadt ab. Verschärft wird die Lage durch einen Pressebericht: Demnach will Israel den Siedlungsbau massiv ausweiten.

    Geheimplan: Israel will Siedlungsbau massiv ausweiten - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    den Siedlungsbau UNTERSTÜTZT!

    Wenn man also der israelischen Regierung ihre Siedlungspolitik vorwirft, sollte man sich in Deutschland auch an die eigenen Regierung wenden.
    Der europäische Gerichtshof hat in einem Urteil festgestellt, das Produkte aus den Siedlungen in den von Israel besetzten Gebieten nicht unter die Zollfreiheit bei der Einfuhr in die EU fallen.

    Die deutsche Regierung akzeptiert es aber, das Israel Produkte aus den Siedlungen als "aus israelischem Zollgebiet" deklariert und ZOLLFREI in die EU exportiert!
    Und so werden Produkte aus den Siedlungen (wie z.B. Soda-Club-CO2-Geraete, Software, Obst und Golan-Wein) weiterhin zollfrei von Israel in die EU exportiert.
    In der EU ist es die Bundesregierung, die ein konsequentes Vorgehen der EU gegen die Zollfreiheit der Siedlungsprodukte verhindert!

    Genau das gleiche geschieht mit Zuwendungen für Forschung und Bildung von Deutschland für Israel. Da wird auch nicht darauf geachtet, ob sich das empfangene Institut in einer Siedlung befindet oder in den legalen Grenzen von 1967. Und so fließen in bestimmte Siedlungen direkt deutsche Steuergelder.
    Firmen aus den Siedlungen dürfen sich im Gebiet der EU frei entfalten, ihre (zollbegünstigten) Waren und Produkte frei und ungehindert jedermann anbieten.

    Das Organisationen, die in Deutschland Spenden für den Siedlungsbau sammeln, hier als gemeinnützig gelten (und damit ein Steuerprivileg geniessen), ist auch nicht weiter verwunderlich.

    An diese Fakten sollte man denken, wenn demnächst Frau Merkel und
    Herr Westerwelle ihre "Besorgnis" über die neuen Siedlungspläne äusern.
  8. #177

    Betrachten wir es mal anders

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tausende Palästinenser demonstrieren am "Tag des Bodens" gegen Israel, bei Kämpfen mit der Polizei gab es Dutzende Verletzte. Die Bundesregierung rät von Reisen in Jerusalems Altstadt ab. Verschärft wird die Lage durch einen Pressebericht: Demnach will Israel den Siedlungsbau massiv ausweiten.

    Geheimplan: Israel will Siedlungsbau massiv ausweiten - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Ob ein Herr Mißfelder was sagt, oder der oft genannte Hund..., bleibt dasselbe. Was qualifiziert diesen Herrn M. überhaupt? Was ist er? Was kann er? Was hat er? Er ist ein Ziehpüppchen der CDU Oberen, so wie es die Boygroup bei der FDP gibt.
    Bezüglich "Israel" und "Palästina" und das ganze von jedem anders interpretierte historische Erbe kann man nur sagen, wenn man es richtig ernst nehmen wöllte, dann müßte die katholische Kirche an dieses Gebiet auch noch territoriale Ansprüche stellen. Das ganze überzogene religiöse Gelaber mit den dortigen Wurzeln in heutiger Zeit ist doch nur zweckgebunden vorgeschoben. In Wahrheit geht es ganz profan um Land, um Siedlungsraum, um Wasser, um Bodenschätze und um Macht. Daß das Gebiet Palästina für die Juden eine Zukunft bedeuten könnte, ist doch auf Theodor Herzl und die Besiedlung desselben bereits bis 1945 zurück zuführen. Die Ausrufung des Staates Israel griff doch einer eigentlich etwas anders gedachten Resolution der UN vor.
    Die ganzen Konflikte in der Vergangenheit immer wieder mit Schuld und nicht Schuld aufzuwiegen bringt nichts. Fakt ist, daß eine schnelle Lösung her muß. Und diese heißt Zwei-Staaten-Lösung.
    Israel muß sich aus den besetzten Gebieten zurück ziehen und auch die illegalen Siedlungen aufgeben. Für die Unverletzlichkeit des Staatsgebiets Israels als auch Palästinas werden konkrete Verträge über Nichtangriff abgeschlossen und internationale Garantien übernommen. Schwierig wird es bezüglich der Verbindung zwischen Gaza-Streifen und Westbank. Aber das läßt sich auch mit Hilfe der UN lösen. Bis das Aneinander Gewöhnen klappt, übernimmt eine Blauhelm - Truppe die Grenzsicherung auf beiden Seiten der Grenze. Das seewärtige Hoheitsgebiet wird genau nach dem Grenzverlauf geregelt und auch UN - überwacht. In dem Zeitraum, indem Frieden einkehrt in diesem Raum, werden sich, da bin ich mir sicher, die israelische als auch die palästinensische Bevölkerung von ihren Scharfmachern abwenden. Ich bin überzeugt, daß die überwiegende Bevölkerungsmehrheit auf beiden Seiten der Feindschaft, der Toten und der Zerstörung mehr als überdrüssig sind.
    Und Atomwaffen braucht keines dieser Länder.
    Aber ist das von allen Beteiligten so gewollt? Oder geht es weiter um Groß-Israel auf "heiligem" Boden oder um die Vernichtung des Staates Israel, weil es Ungläubige seien? Dann sollten die Muslime mal ganz genau ihren Koran studieren. Dabei werden sie feststellen, daß vieles mit dem Glaubem und den religiösen Riten der Juden übereinstimmt. Mohamed hat sich doch nicht alles ausgedacht.
  9. #178

    Zitat von filder Beitrag anzeigen
    Da Sie sich hier ja als Geschichtskenner aufspielen - könnten Sie mal kurz rekapitulieren, wann zuletzt ein Attentat in einem israelischen Restaurant stattfand?
    Ich spiele mich überhaupt nicht auf, auch dann nicht, wenn ich Ihnen vorwerfe, in Ermangelung anderer Möglichkeiten, mit Scheinargumenten aufzuwarten.

    Und nun könnte Israel mal wieder an der Reihe sein. Sind Sie da scharf drauf oder warum unterstützen Sie die israelische Aggression so?
    Ich finde, ganz im Gegensatz zu Ihnen, dass Israel keine Aggression betreibt. Das dürfte Ihre Frage beantworten! Aber wenn wir schon mal bei der Motivforschung sind, würde es mit interessieren, warum sie obsessiv auf Israel herumhacken?
  10. #179

    Unzumutbarer Vergleich.

    Zitat von elli pirelli Beitrag anzeigen
    Unmittelbarer Auslöser des Krieges waren die ägyptische Sperrung der Straße von Tiran für die israelische Schifffahrt, der von Nasser erzwungene Abzug der UNEF-Truppen vom Sinai und ein ägyptischer Aufmarsch von 1000 Panzern und fast 100.000 Soldaten an den Grenzen Israels. Der Krieg begann am 5. Juni mit einem Präventivschlag der israelischen Luftstreitkräfte gegen ägyptische Luftwaffenbasen, der einem befürchteten Angriff der arabischen Staaten zuvorkommen sollte. Jordanien, das am 30. Mai 1967 einen Verteidigungsvertrag mit Ägypten geschlossen hatte, griff daraufhin Westjerusalem und Netanja an.

    Also, als Überraschungsangriff (so wie Deutschland auf Polen) kann man das nun wirklich nicht bezeichnen.
    Das Wort Überraschungsangriff stammt nicht von mir, sondern aus dem Buch "Weltgeschichte in Schlaglichtern" herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung, die über jeden Verdacht der Parteinahme eigentlich erhaben sein sollte.

    Im Übrigen sind sich alle Militärexperten darin einig, dass Israel allen arabischen Ländern, die es 1967 bedrohten, militärisch haushoch überlegen war. Es ging gar nicht darum, ob Israel gewinnen würde, sondern allein darum wie lange es dafür brauchen würde. Es waren 6 Tage.


TOP



TOP