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Geheimpläne auf Facebook: Israelische Armee bläst Razzia ab

Die Militäraktion im Westjordanland sollte geheim sein - doch plötzlich erschienen Ort und Zeitpunkt im Internet. Ein israelischer Soldat plauderte Details in dem sozialen Netzwerk Facebook aus. Die Razzia wurde annulliert, der Soldat vor ein Militärgericht gestellt.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...681618,00.html
  1. #1

    in dem besetzten Palästinenserdorf ?

    "in dem besetzten Palästinenserdorf"

    So so, von wem ist das Dorf denn besetzt?

    Ach ja, von Palästinensern , die müssen natürlich weg aus ihrem Dorf.

    Das muss dann mal eben gesäubert werden.
    Ist säubern jetzt im Sinne des Orwellschen Neusprech ein anderer Ausdruck für erschießen?
  2. #2

    Man....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Militäraktion im Westjordanland sollte geheim sein - doch plötzlich erschienen Ort und Zeitpunkt im Internet. Ein israelischer Soldat plauderte Details in dem sozialen Netzwerk Facebook aus. Die Razzia wurde annulliert, der Soldat vor ein Militärgericht gestellt.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...681618,00.html
    Man hört hierzulande vielzuwenig über anständige Israelis, die den Besatzungsterror und das Unrecht des eigenen Landes nicht mittragen wollen. Ebenso wie die Protestgruppen, die die Isolierung des Palästinenser in riesigen Gefangenenlager anprangern und die ständigen Menschenrechtsverletzungen und Morde nicht mittragen wollen.

    Meinen Respekt vor dem mutigen Soldaten in einem Land, wo der Dienst an der Waffe nicht verweigert werden kann, es sei denn, man nimmt eine Gefängnisstrafe in Kauf.
  3. #3

    Es ist leicht über etwas zu reden...

    Zitat von Gereon Beitrag anzeigen
    Man hört hierzulande vielzuwenig über anständige Israelis, die den Besatzungsterror und das Unrecht des eigenen Landes nicht mittragen wollen. Ebenso wie die Protestgruppen, die die Isolierung des Palästinenser in riesigen Gefangenenlager anprangern und die ständigen Menschenrechtsverletzungen und Morde nicht mittragen wollen.

    Meinen Respekt vor dem mutigen Soldaten in einem Land, wo der Dienst an der Waffe nicht verweigert werden kann, es sei denn, man nimmt eine Gefängnisstrafe in Kauf.
    wenn man nicht in Israel lebt oder auch nur gelebt hat. Ich habe beruflich von 1994-1997 in Israel gelebt und erfahren müssen wie sich eine Nation, die der Nachbarn ins Meer treiben will, wehren muss. Heute kann ich nur sagen, dass das Leben in Deutschland ist eine Wohltat ist, wenn ich mich an dass erinnere was ich in den fast 39 Monaten erleben musste.
  4. #4

    Für Leute die sicch gerne ihrer Verantwortung entziehen...

    Zitat von Gereon Beitrag anzeigen
    Man hört hierzulande vielzuwenig über anständige Israelis, die den Besatzungsterror und das Unrecht des eigenen Landes nicht mittragen wollen. Ebenso wie die Protestgruppen, die die Isolierung des Palästinenser in riesigen Gefangenenlager anprangern und die ständigen Menschenrechtsverletzungen und Morde nicht mittragen wollen.

    Meinen Respekt vor dem mutigen Soldaten in einem Land, wo der Dienst an der Waffe nicht verweigert werden kann, es sei denn, man nimmt eine Gefängnisstrafe in Kauf.
    Man muss kein Narr sein um solche Äußerungen von sich zu geben. Aber ehrlich gesagt: es hilft ungemein!
  5. #5

    Schade ...

    ... dass es im August 1939 und im Juni 1941 so etwas noch nicht gab.
    Kann man diesen Soldaten für den Friedensnobelpreis vorschlagen? Damit sich Nachahmer ermutigt fühlen?
  6. #6

    Respekt?

    Zitat von Gereon Beitrag anzeigen

    Meinen Respekt vor dem mutigen Soldaten in einem Land, wo der Dienst an der Waffe nicht verweigert werden kann, es sei denn, man nimmt eine Gefängnisstrafe in Kauf.
    Sie zollen Respekt der Dummheit dieses Mannes? Interessant.
  7. #7

    ja

    Zitat von dxb Beitrag anzeigen
    "in dem besetzten Palästinenserdorf"

    So so, von wem ist das Dorf denn besetzt?

    Ach ja, von Palästinensern , die müssen natürlich weg aus ihrem Dorf.

    Das muss dann mal eben gesäubert werden.
    Ist säubern jetzt im Sinne des Orwellschen Neusprech ein anderer Ausdruck für erschießen?
    In der Tat ne Frechheit, wie man hier israelisches Militärdiktion einfach übernimmt. Besetzt ist das Dorf erst, wenn die Israelis dort sind.
  8. #8

    Mutig?

    Zitat von Gereon Beitrag anzeigen
    Man hört hierzulande vielzuwenig über anständige Israelis, die den Besatzungsterror und das Unrecht des eigenen Landes nicht mittragen wollen. Ebenso wie die Protestgruppen, die die Isolierung des Palästinenser in riesigen Gefangenenlager anprangern und die ständigen Menschenrechtsverletzungen und Morde nicht mittragen wollen.

    Meinen Respekt vor dem mutigen Soldaten in einem Land, wo der Dienst an der Waffe nicht verweigert werden kann, es sei denn, man nimmt eine Gefängnisstrafe in Kauf.
    Wahrscheinlich war das einfach nur Leichtsinn. Wer auf diese Art "ein Dort säubern" schreibt, ist nicht mutig. Von was sollte das Dorf denn "gesäubert" werden, von den eigenen Einwohnern?
  9. #9

    in der Tat

    Zitat von Gereon Beitrag anzeigen
    Man hört hierzulande vielzuwenig über anständige Israelis, die den Besatzungsterror und das Unrecht des eigenen Landes nicht mittragen wollen. Ebenso wie die Protestgruppen, die die Isolierung des Palästinenser in riesigen Gefangenenlager anprangern und die ständigen Menschenrechtsverletzungen und Morde nicht mittragen wollen.

    Meinen Respekt vor dem mutigen Soldaten in einem Land, wo der Dienst an der Waffe nicht verweigert werden kann, es sei denn, man nimmt eine Gefängnisstrafe in Kauf.
    Dem kann ich im vollen Umfang nur zustimmen.


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