Dieses Treffen war brisant: Schon vor der Irak-Invasion 2003 führte die britische Regierung Geheimgespräche mit Energiekonzernen. Die Firmen*sollten offenbar beim*Aufteilen der Ölfelder nach dem Krieg berücksichtigt werden. Dies geht es*Geheimpapieren hervor, die nun veröffentlicht wurden.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...757888,00.html
Wo sind eigentlich die Irakkriegs-Jubler, die auf SpOn seinerzeit unter der Ägide des Stefan Aust herumjubelten? Ich meine was machen die eigentlich, außer für Fernsehsendungen durch die Gegend zu fahren und so zu tun, als hätten sie nie eine Meinung zum Thema Irakkrieg gehabt?
Die Bevölkerung (in Deutschland) ist gar nicht so dumm. Nur sind die Medien hauptsächlich in den Händen derjenigen, die auch vom Krieg profitieren.
Auf wirklich unabhängigen Medien fand/findet man genügend kritische Stimmen.
Interessantes Hobby:
einfach mal einen Tag lang durch Wikipedia surfen und sich die Verstrickungen von Wirtschaft/Politik/Geheimdiensten anschauen. Oft gut verlinkt. Sehr erhellend. Einfach mal bei "Trilaterale Kommission" anfangen. Die englischen Seite sind aber oft umfangreicher.
Grafisch gute Darstellungen findet man auf theyrule.net.
Die Ölkonzerne können von mir aus Krieg gegen den Irak, Libyen oder sonstwen führen. Aber es kann doch nicht sein, dass der Steuerzahler für diese Militäraktionen aufkommen muss. Vor allem hat er ja nicht mal was davon. An der Tankstelle wird es deshalb auch nicht billiger. Aber so wie die Banken gerettet werden, mit Milliarden und Abermilliarden, so bezahlt der brave Bürger auch noch die Kriege der Petroindustrie. Ich erinnere nur an die Meldung, dass den Briten und Franzosen die Präzisionsbomben ausgehen. Eine solche Bombe kostet bestimmt mehr, als eine ganze libysche Familie in ihrem ganzen kurzen Leben an Geld sieht. Wenn die Ölkonzerne mit den Verbrauchern im Westen Klartext reden, sie von der Notwendigkeit der einen oder anderen Aktion überzeugen, um Versorgungssicherheit herzustellen, dann lässt der Verbraucher sicher mit sich reden, während der aktion einen solidarbeitrag an der Tankstelle zu entrichten. Aber es ist eine Frechheit und ein Zeichen schlechter Kommunikation, einfach so in die Staatskasse zu greifen.
Genau so läuft es jetzt auch in Libyen ab. Die Ölfelder sind schon zwischen Frankreich und Großbritanien aufgeteilt nur Gadafi ist noch da. Da brauchen sie sich über Flüchtlinge die nach Europa wollen nicht beschwehren wenn sie wegen das Öl diese Länder in die Steinzeit aus fadenscheinigen zurück bomben.
von der Ölindustrie haben sich Politiker zu einem nahezu unverhohlenen Wirtschaftskrieg hinreißen lassen und dies mit leicht durchschaubaren Scheinargumenten zu rechtfertigen versucht.
Genau diese Abhängigkeit und die daraus resultierenden politischen Haltungen sind eines der stärksten Argumente, um sich eine Öl-freie (bezogen auf den Energiesektor) Gesellschaft mittels REGENERATIVER Energie zu schaffen. Selbst ein marginal höherer Strompreis
ist in der Gesamtrechnung günstiger, wenn man mal Kriegseinsätze in die Energiekosten mit einrechnet. Mal ganz davon abgesehen, daß sich dann auch einfacher und ehrlicher auf der moralisch/ethiachen Ebene Politik machen ließe...
Raus aus dem Öl-Wahn!
Es war schon 1904 als die Briten die Ölquellen aufteilten. Dort wurde gerade die Badgad Bahn gebaut und es gab ein Wettrennen mit den Deutschen um die Ölquellen. Diese damlige Aufteulung der Felder ist doch für die Briten immer noch gültig, daher stimm die neuen Aufteulung von 2003 sowieso nicht.
Schon klar. Bei einem Großteil der Bevölkerung ist das aber so. Viele lassen sich von den Medien noch immer in ihrer Meinungsbildung beeinflussen. Gerade die politischen Kommentatoren haben einen starken Einfluss. Zudem werden die Medien ja auch noch immer Massenhaft konsumiert und jemand der den Dingen aus der Tagesschau schon seit 30 Jahren Glauben schenkt, der wird sich nicht andersweitig kritisch informieren oder mal die Kugel auf seinen Schultern anstrengen und sich ein eigenes Meinunsgbild bilden. Zudem geht es uns in Deutschland viel zu gut um wirklich kritisch zu sein. Als Luxuskritik wird das ja immer ein wenig verpönt. Die Öffentlichkeit schafft es ja noch nicht mal, die Amtsträger dazu zu bewegen, dass die Soldaten aus Afghanistan rauskommen. Wir hören uns immer noch die selben hohlen Phrasen der selben müden Gesichter an. Ich warte nur auf den Tag an dem ein Journalist bei einer Pressekonferenz aufsteht und brüllt "Es reich." und den Saal verlässt. Aber diese Pfeiffen schreiben auch noch alles schön brav auf und kommentieren den Blödsinn auch noch und wir hören es uns am Ende der Verwertungskette an und nicken oder schütteln den Kopf aber wirklich was ändern wollen wir auch nicht. Man betrachte dabei das Wahlverhalten der Deutschen.