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Geheimpapiere: Briten wollten irakische Ölfelder schon vor dem Krieg aufteilen

Dieses Treffen war brisant: Schon vor der Irak-Invasion 2003 führte die britische Regierung Geheimgespräche mit Energiekonzernen. Die Firmen*sollten offenbar beim*Aufteilen der Ölfelder nach dem Krieg berücksichtigt werden. Dies geht es*Geheimpapieren hervor, die nun veröffentlicht wurden.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...757888,00.html
  1. #20

    Surprise, surprise

    Die Meldung kann niemanden überraschen, der nicht die letzten 20 Jahre unter einem Stein verbracht hat.

    Die interessanteren Fragen wären:
    Gibt es irgendwelche nennenswerte Konsequenzen, die über die unehrenhafte Entlassung einiger Sündenböcke hinausgeht und solches Geschacher in der Zukunft verhindern?
    Hilft es den Irakern in irgendwinder Form, jetzt festzustellen, wer welche krummen Dinger gedreht hat?
    Mein Tipp: nein, nein und nein.
    Das nächste Mal wird's genauso laufen, das übernächste Mal auch, etc. pp.
  2. #21

    ach ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dieses Treffen war brisant: Schon vor der Irak-Invasion 2003 führte die britische Regierung Geheimgespräche mit Energiekonzernen. Die Firmen*sollten offenbar beim*Aufteilen der Ölfelder nach dem Krieg berücksichtigt werden. Dies geht es*Geheimpapieren hervor, die nun veröffentlicht wurden.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...757888,00.html
    ah das erklärt warum der kleine Franzose so gern Krieg gegen Gadafi spielen will...hat er uns seine Grand Nation dort damals kein Ölfeldchen zugeteilt bekommen...
  3. #22

    lol

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dieses Treffen war brisant: Schon vor der Irak-Invasion 2003 führte die britische Regierung Geheimgespräche mit Energiekonzernen. Die Firmen*sollten offenbar beim*Aufteilen der Ölfelder nach dem Krieg berücksichtigt werden. Dies geht es*Geheimpapieren hervor, die nun veröffentlicht wurden.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...757888,00.html
    ...unter der Voraussetzung, dass alle vorhandenen Massenvernichtungswaffen vorher durch die alliierten Truppen entsorgt wurden und eine lupenreine Demokratie installiert wurde. Alles zum Wohle des irakischen Volkes...
  4. #23

    .

    Zitat von L. Schmidt Beitrag anzeigen
    Die Meldung kann niemanden überraschen, der nicht die letzten 20 Jahre unter einem Stein verbracht hat.

    Die interessanteren Fragen wären:
    Gibt es irgendwelche nennenswerte Konsequenzen, die über die unehrenhafte Entlassung einiger Sündenböcke hinausgeht und solches Geschacher in der Zukunft verhindern?
    Hilft es den Irakern in irgendwinder Form, jetzt festzustellen, wer welche krummen Dinger gedreht hat?
    Mein Tipp: nein, nein und nein.
    Das nächste Mal wird's genauso laufen, das übernächste Mal auch, etc. pp.
    Ich hätte auch noch eine andere Frage: Wieso wird jemand, der das im Vorfeld vermutet, immer als blöder Verschwörungstheoretiker abgestempelt? Und wieso ist die Presse jedes mal Blind wie ein Maulwurf wenn es um solche Dinge geht? Und wieso lässt sich das Volk alle paar Jahre belügen und wählt später einfach jüngere Vertreter der selben verbrecherischen Parteien? In Sachen Irakkrieg war gerade die amerikanische Öffentlichkeit so sehr geblendet von den Anschlägen in New York, dass man solche Dinge gar nicht erst ansprechen durfte und wer es doch tat war ein Kommunist und Vaterlandsverräter. Künstler durften sich so gut wie gar nicht kritisch äußern. Aber ich vertraue in die menschliche Dummheit. Wir lassen uns auch in Zukunft blenden und belügen.
  5. #24

    Logisch !

    Zitat von der_mündige_bürger Beitrag anzeigen
    britische Ölkonzerne auch bezüglich der libyschen Ölfelder schon ihre Forderungen geltend gemacht haben?
    Wenn das mal kein Gerangel mit den Franzosen und den Amis gibt.

    Herzliche Grüße
    Als "man" noch glaubte, dass die Rebellen siegen werden
    machten sich F und GB stark gegen das Regime, dem sie
    doch vorher noch soviel mehr als andere Staaten ihre
    Referenzen erwiesen. Als sie sich als Gegner geoutet
    hatten und das Regime auf einmal zurückkam, fürchteten
    sie dass die Ölfirmen aus F und GB mit "Lizenzen" jetzt
    diese verlieren würden. Somit dann die Kehrtwendung zu
    aktiver Hilfe. Ist doch alles logisch !
  6. #25

    Die Provinzen des Irak...

  7. #26

    Überraschung... *gähn*

    Ja, was für eine Überraschung. Der Krieg gegen den Irak war ein Krieg ums Öl. Wer hätte das gedacht, dass ausgerechnet die friedlichsten Nationen der Welt, die USA und Großbritannien, die nur Frieden und Demokratie in die Welt zu tragen gedenken, mit falschen Rechtfertigungen einem Land das Öl mit schwerster Gewalt wegnehmen wollen. Unglaublich.

    Ach ja, wer Ironie und/order Sarkasmus findet, darf sie/ihn behalten...
  8. #27

    Gaddafi hin oder her...

    Zitat von _Mensch_ Beitrag anzeigen
    Diese Beweise werden nach und nach auch in Bezug auf Libyen durchsickern.
    ...eine neue "Regierung" im Libyen dürfte nicht die Stärke haben, kostenlose medizinische Versorgung oder Bildung für alle gegen den Westen durchzusetzen.
    Bzw. ihr werden die Mittel dazu fehlen, denn die fließen nach dem Waffengang ja wohl ab.

    Schade, daß der Libysche Herrscher so ein Unsympat (ja - so was zählt heutzutage; der Schah von Persien sah einst deutlich besser aus) ist, sonst wäre der Kieg nicht so leicht zu rechtfertigen; einen Grund für das ganze gibt es ohnehin nicht.
  9. #28

    Ich bin ja nicht religiös...

    Zitat von allereber Beitrag anzeigen
    Leider sind die Großmächte nicht besser als Adolf Hitler.
    Durch sie verhungern auch Millionen Menschen.
    Und das Alles im Namen Jesus Christus.
    ...aber hier sollten doch Trennlinien gezogen werden.
    Wie ich glaube, daß nicht jeder Guerillero, der einen roten Stern im Dschungel gefunden hat und diesen jetzt vor sich her trägt, im Sinne des Kommunismus handelt, so denke ich, hätte Jesus zu den profitsteigernden Waffengängen nicht sein Amen gegeben.

    Mit mehr Tiefgang kommt man diversen Ursachen näher, also: zurück ins Labor und weitergrübeln.
  10. #29

    Weltmacht?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dieses Treffen war brisant: Schon vor der Irak-Invasion 2003 führte die britische Regierung Geheimgespräche mit Energiekonzernen. Die Firmen*sollten offenbar beim*Aufteilen der Ölfelder nach dem Krieg berücksichtigt werden. Dies geht es*Geheimpapieren hervor, die nun veröffentlicht wurden.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...757888,00.html
    Es ist leider Realität.. Staaten wie die USA oder England sind nur noch durch militärische Intervention in der Lage ihre Position in der Welt zu erhalten. Wirtschaftlich haben sie der Welt leider nichts zu bieten. Es ist wirklich armselig und zum Glück auch nicht von Dauer. Die Prognose von P&S zur Bonität der USA ist nur der Anfang.
    Irgendwann stürzt jedes Kartenhaus zusammen.


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