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Geheime Palästina-Papiere: Enthüllungen schüren Wut auf Abbas

"Verrat" und "Ausverkauf" rufen die Kritiker von Präsident Abbas und seinem Chefunterhändler. Geheimprotokollen zufolge waren*die beiden*2008 zu weitreichenden Konzessionen an Israel bereit.*Hat die*Palästinenser-Führung selbst die Dokumente lanciert?

http://www.spiegel.de/politik/auslan...741279,00.html
  1. #1

    Verraten , verkauft, Verdummung!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Verrat" und "Ausverkauf" rufen die Kritiker von Präsident Abbas und seinem Chefunterhändler. Geheimprotokollen zufolge waren*die beiden*2008 zu weitreichenden Konzessionen an Israel bereit.*Hat die*Palästinenser-Führung selbst die Dokumente lanciert?

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...741279,00.html
    Da haben die USA/Israel Spezialabteilungen ja gute Arbeit geleistet! Jetzt hetzen Sie das Volk auf Ihre eigenen Regierungen los, schön Chaos in der Arabischen Liga verbreiten. Passt jetzt ja auch wunderbar, erst Tunesien und jetzt die anderen Nachbarstaaten. So kann man auch einen Wandel herbeiführen, vor allem wenn man Politiker hat, die das eigene Volk wegen Geld verraten. Da werden sich jetzt so einige Westliche Staaten die Hände reiben, ich kann das Gelächter bis hier her hören. War aber anders auch nicht zu erwarten, die Arabischen Bürger ließen sich schon immer leicht in die Irre führen, noch leichter als wir Westlichen Bürger, die sich ebenso von den sogenannten demokratisch Gewählten Politiker in die Irre führen lassen! Immer wenn das Volk merkt wie es verarscht wird oder wurde und dann anfängt zu demonstrieren, verbreiten die Regierungen Chaos und Propaganda. Somit lässt sich so einiges vertuschen, hauptsache alle verantwortlichen Politiker oder sonstige Lenker, die alles ausgesaugt und ausgeplündert haben, bleiben irgendwie an der Macht! Man opfert ein paar bedeutungslose Köpfe oder vielleicht sogar einen wichtigen Kopf(den man meistens mit viel Geld abziehen lässt, so wie in Tunesien!) und setzt eine neue Regierung zusammen, die man dann vielleicht demokratisch wählen lässt! Alle kann man ja doch nicht direkt wählen, aber genau das gilt es ja eigentlich zu verhindern, ansonsten bekommt man wieder die alten Versager, Verräter und sonstige Verbrecher vor die Nase gesetzt!! Wie bei einer normalen Wahl in einem demokratischen Land. Man wundert sich immer wieder warum es nach der Wahl nicht besser wird. WIE DENN AUCH!!! Es sind doch immer noch alle dar, die vorher versagt haben! Dank der Jahrzehnten langen Volks und Verdummungsmanipulation! Wenn man mit seinem Partner nicht mehr zurecht kommt und alles nur noch in Streit endet, dann sucht man sich ja auch einen neuen Partner und zieht Ihn nicht einfach nur neue Schuhe an!
  2. #2

    Der schwarze Peter

    ich denke auch, dass diese Enthüllungen eher Israel in ein schlechtes Licht rücken, als die Palästinenser-Führung. Diese ist ohnehin nicht in der Position unrealistische Forderungen durchzusetzen, dass aber Israel trotz weitreichender Zugeständnisse "keine Lust" auf Frieden hat, dürfte weder in der Welt noch bei der eigenen Bevölkerung besonders gut ankommen...
  3. #3

    "gefälschte Dokumente"

    Kann es sich al-Dschasira leisten, mit 1.600 gefälschten Protokollen und Dokumenten die Weltöffentlichkeit in die Irre zu führen, wo doch zahlreiche Personen mehrerer Staaten als Zeugen existieren, die den Inhalt der Verhandlungsangebote kennen?

    Der Sender würde schlagartig seinen Ruf riskieren. Die Abbas-Leute versuchen ihre Haut zu retten. Das kann nicht funktionieren. Es müssen endlich Wahlen stattfinden.
  4. #4

    Traurige Menschheit

    Ob echt oder nicht, wem würde das am meisten nutzen ?

    Na klar Israels Falken und der Hamas.
  5. #5

    friedensunfähig

    Will Israel überhaupt Frieden im eigenen Land?
    Es kann nicht sein das Isreal im Ausland unter Verweis auf den Holocaust ständig die Inschutznahme der USA und Europas einfordert und im eigenen Land nicht bereit ist mit den Palestinesern dauerhaft Frieden zu schließen.
    Dieses Verhalten ist im höchsten Maße heuchlerisch und menschenverachtend. Es reicht nicht nur die ausländischen Staatsgäste zur Holocaust-Gedenkstätte einzuladen und deren Mitleid Israel gegenüber einzufordern.
  6. #6

    Konnte man sich denken

    Die Enthüllungen zeigen nur, was sich jeder schon denken konnte, der nicht nur politische Erklärungen, sondern auch die Entwicklung am Boden verfolgt. Bei Unterzeichnung des Oslo-Abkommens lebten 80.000 jüdische Siedler in Ostjerusalem und der Westbank, heute sind es über 500.000. Mit ganz großen finanziellen Anreizen haben die israelischen Regierungen seit Oslo fast 10 % der jüdischen Bevölkerung Israels dazu gebracht, sich in der Westbank niederzulassen. Gleichzeitig wurden für die Weltöffentlichkeit Scheinverhandlungen geführt, bei denen sich z. b. Scharon 2003 bei der Roadmap und Olmert 2007 in Annapolis zu einem Siedlungsstop verplichteten, nur um am Tag ihrer Rückkehr nach Israel zu erklären, das es natürlich keinen Siedlungsstopp gibt. Wer die Entwicklung seit Oslo verfolt hat, kann nur annehmen, dass alle israelischen Regierungeg seit Rabin am Ziel des Transfers, d. h. Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung aus der Westbank festgehalten haben und nie zu einem Friedensschluss bereit waren.
  7. #7

    Palästina...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Verrat" und "Ausverkauf" rufen die Kritiker von Präsident Abbas und seinem Chefunterhändler. Geheimprotokollen zufolge waren*die beiden*2008 zu weitreichenden Konzessionen an Israel bereit.*Hat die*Palästinenser-Führung selbst die Dokumente lanciert?

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...741279,00.html
    Tunesien kann froh sein, daß es von diesem Sumpf weit entfernt ist. Es ist ein ausgezeichneter Tag für die Falken in der Region. In erster Linie auch für den Iraner Mahmud Ahmadinedschad, der sich eine solche Gelegenheit die Israelis als kompromisslos und die Palästinenser als kompromissbereit hinzustellen, sich kaum entgehen lassen wird. Bei den Palästinenensern wird sich das Gewicht weiter von der Abbas' Fatah weg hin zu der Hamas verschieben. Je mehr Scheitern, desto schneller sinkt Abbas' Gewicht und auch das langsam aufblühende Westjordanland kann daran nichts ändern. Israel macht meiner Ansicht einen schweren Fehler wenn es die gemäßigten Kräfte wie bsw. die Türkei; bsw. mit der Gazaflotille; wie die gemäßigten Palästinenser andauernd brüskiert. Kein Politiker und keine Politik hält ein dauerndes Scheitern aus; weder in Europa, geschweige denn in NO.
    Die "vollendeten Tatsachen" werden eines Tages auf Israel zurückfallen. Genau dann wenn die Freunde Israels schwächer werden, andere Prioritäten setzen oder einfach nur dem ganzen NO-quagmire überdrüssig sind.
    Israel hätte einen Moment suchen müssen mit den Palästinensern; auch in aller "Großherzigkeit"; ins Reine zu kommen. Die Saudis und manch' anderen Arabern ist die Sache der Palästinenser kaum mehr als ein Lippenbekenntnis und für einen Angriff auf den verhassten Iran wären sie zu hohen Zugeständnissen wie Truppenstationierungen und Überflugrechten bereit.
    Dem gemeinen Muslim graust es vor seinen Machthabern...

    Viele Grüße aus Südtirol...
  8. #8

    Enthüllungspapiere

    Und wieder einmal enthüllen "geheime Dokumente", was jeder, der Israels Siedlungspolitik verfolgte, schon lange ahnte: Israels Regierungen hatten nie Interesse an einem Friedensschluß mit den Palestinensern, daran, dass die Palestinenser einen eigenen Staat haben sollten.
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Verrat" und "Ausverkauf" rufen die Kritiker von Präsident Abbas und seinem Chefunterhändler.
    ja wieso denn?
    Haben die beiden, glaubt man den Geheimprotokollen, nicht alles in ihrer Macht stehende versucht, um zu einem Friedensschluß mit der israelischen Regierung zu gelangen?

    Vorwürfe muss man nur der israelischen Regierung machen, die jedes Friedensangebot der palestinensischen Führung konsequent ablehnte. In der Hoffnung, dass durch die illegale Besiedelung der Westbank durch die israelischen Siedler eines Tages die ganze Westbank zu Israel gehören würde. Wenn ein Palestinenserstaat durch die Zersiedelung der Westbank und das Wegmobben der verbleibenden Palestinenser eines Tages ganz unmöglich wäre.
    Geheimprotokollen zufolge waren die beiden 2008 zu weitreichenden Konzessionen an Israel bereit.
    eben. Und die Arabische Liga bot obendrein noch die volle Anerkennung Israels durch alle Arabische Staaten und volle wirtschaftliche und dipolomatische Beziehungen an. Im Falle eines Friedensschlusses der Israelis mit den Palestinensern und der Landübergabe der Westbank und Gaza als eigenem Palestinenserstaat.
    Aber Israel wollte nicht. Israel wollte und will keinen Frieden.
    Hat die Palästinenser-Führung selbst die Dokumente lanciert?
    Unwahrscheinlich, da die Dokumente Abbas' und seiner Kollegen Ruf beschädigen.
    Es ist eher wahrscheinlich, dass die Dokumente von einer Seite alDschasira und dem Guardian zugespielt wurden, die Abbas schaden will.
  9. #9

    Das Kleingedruckte in den Verträgen

    Zitat von Antje Technau Beitrag anzeigen
    Vorwürfe muss man nur der israelischen Regierung machen, die jedes Friedensangebot der palestinensischen Führung konsequent ablehnte.
    Nun die Probleme sind immer das Kleingedruckte. Hinter jedem Zugeständnis steht auch eine Forderung, selbst in dem hier vorliegenden Artikel wird es im Nebensatz erwähnt. ;-)

    Umgekehrt wurde bisher auch jeder Vorstoß von isrealischer Seite von den Palestinensern abgelehnt.

    Zitat von Antje Technau Beitrag anzeigen
    In der Hoffnung, dass durch die illegale Besiedelung der Westbank durch die israelischen Siedler eines Tages die ganze Westbank zu Israel gehören würde.
    Die Sache ist nun sehr viel komplizierter als das.
    Immerhin könnte Israel die komplette Westbank auch innerhalb von 3-5 Wochen direkt nehmen und das zu einem Bruchteil der Kosten, die z.B. die Zaun- und Maueranlage zum Palestinensrgebiet kostet.
    Zitat von Antje Technau Beitrag anzeigen
    Und die Arabische Liga bot obendrein noch die volle Anerkennung Israels durch alle Arabische Staaten und volle wirtschaftliche und dipolomatische Beziehungen an. Im Falle eines Friedensschlusses der Israelis mit den Palestinensern und der Landübergabe der Westbank und Gaza als eigenem Palestinenserstaat.
    Auch dieses Angebot steht genau so von israelischer Seite. Es ist wieder das Kleingedruckte welches Land wem übergeben wird.
    Naja und dann noch die Kleinigkeit der Hamas.








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