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Geheimdienstprobleme mit Nordkorea : Blackbox Pjöngjang

Selbst moderne Überwachungstechnik stößt an ihre Grenzen: Der Westen hat kaum Informationen über Nordkoreas Machtelite - trotz intensiver Geheimdienstarbeit. Bei Kim Jong Ils Tod*wurden die Schwächen der Spionage*besonders deutlich.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...804860,00.html
  1. #1

    Schlimm!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Selbst moderne Überwachungstechnik stößt an ihre Grenzen: Der Westen hat kaum Informationen über Nordkoreas Machtelite - trotz intensiver Geheimdienstarbeit. Bei Kim Jong Ils Tod*wurden die Schwächen der Spionage*besonders deutlich.

    Geheimdienstprobleme mit Nordkorea: Blackbox Pjöngjang - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Eigentlich verstößt das doch gegen Demokratie und Menschenrechten!
    Hier muß entweder Westerwelle, die UnO (wenn es noch einen Generalsekrtär gibt) oder die Nato eingreifen!
    Es kann doch nicht sein,daß die Schlapphüte nicht in das Land gelassen werden!!!
    Da sollte man schärfstens Protest erheben!
    Oder zu Weihnachten einen kleinen Krieg für Amis anzetteln!!
  2. #2

    drakonische Staaten?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Außerdem drohten den überführten Informanten drakonische Staaten - das wirkt abschreckend für Geheimnisträger.

    Geheimdienstprobleme mit Nordkorea: Blackbox Pjöngjang - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    müsste das nicht drakonische Strafen heißen?
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Außerdem drohten den überführten Informanten drakonische Staaten - das wirkt abschreckend für Geheimnisträger.
    drakonische Staaten sind in der Tat sehr abschreckend. ;)
  4. #4

    ---

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Selbst moderne Überwachungstechnik stößt an ihre Grenzen: Der Westen hat kaum Informationen über Nordkoreas Machtelite - trotz intensiver Geheimdienstarbeit. Bei Kim Jong Ils Tod*wurden die Schwächen der Spionage*besonders deutlich.

    Geheimdienstprobleme mit Nordkorea: Blackbox Pjöngjang - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    wer erwartet denn wirklich, dass die geheimdienste solche relevanten informationen aus einem derart abgekapselten land beschafft? südkoreaner hätten es wohl am einfachsten, sich unter das volk zu mischen - jeder andere fiele zu sehr auf. aber was nützt das, wenn das individuum ausgeschaltet und das kollektiv hochgehalten wird? spione einschleusen, die sich über jahre hinweg zu gewissen positionen vorarbeiten wird unter solchen bedingungen wohl kaum möglich sein. das land ist alleine jedoch nicht überlebensfähig und auf die hilfe chinas angewiesen. und die werden sich hüten, den für den westen so bösen stachel aus dem fleisch zu ziehen, würden sie dann doch selbst mehr ungewollte aufmerksamkeit bekommen.
  5. #5

    Dienste doe vom Tod wussten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Selbst moderne Überwachungstechnik stößt an ihre Grenzen: Der Westen hat kaum Informationen über Nordkoreas Machtelite - trotz intensiver Geheimdienstarbeit. Bei Kim Jong Ils Tod*wurden die Schwächen der Spionage*besonders deutlich.
    Geheimdienstprobleme mit Nordkorea: Blackbox Pjöngjang - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    haben mit Sicherheit "absolut dichtgehalten". Besonders wenn die Beschaffungslage von Nachrichten aus einem abgeschotteten inneren Zirkel so schwierig ist, wäre doch ein vorzeitiges Halali auf Kim zum Verrat an der eigenen Quelle geworden. Nordkorea hätte jedes Steinchen umgedreht, um den Verräter zu enttarnen. Der wird aber wahrscheinlich noch dringend für die "ultimative" Nachricht benötigt.
  6. #6

    ein Scherz wohl..

    Entschuldigung, ich musste lachen. Die deutschen Geheimdienste wissen doch noch nicht einmal, was in Deutschland geschieht.
    Das ist doch wohl die größte Pannentruppe überhaupt.
    Jahrelang konnten z.B. Mohammed Atta & Co. seelenruhig Anschläge planen.
    Und dann wollen sie irgendetwas über Nordkorea wissen? Von hier aus?
  7. #7

    Zitat von K:S:: Beitrag anzeigen
    drakonische Staaten sind in der Tat sehr abschreckend. ;)
    Freudscher Vertipper.
  8. #8

    Blackbox Pjöngjang

    Eine Blackbox ist ein Biotop für spin-doctors. Deren Mutmassungen findet man heute in vielen westlichen Medien. Gratulation an SPON, dass die dabei nicht mitmachen, die üblichen Geschichten aus Nachrichtenagenturen, die Tarnfirmen der CIA gehören, breitzutreten.
  9. #9

    5435345345

    Zitat von EchoRomeo Beitrag anzeigen
    haben mit Sicherheit "absolut dichtgehalten". Besonders wenn die Beschaffungslage von Nachrichten aus einem abgeschotteten inneren Zirkel so schwierig ist, wäre doch ein vorzeitiges Halali auf Kim zum Verrat an der eigenen Quelle geworden. Nordkorea hätte jedes Steinchen umgedreht, um den Verräter zu enttarnen. Der wird aber wahrscheinlich noch dringend für die "ultimative" Nachricht benötigt.
    Davon gehe ich auch aus. Ausserdem hatte niemand ein Interesse daran, die Lage zu destabilisieren. Es war ja die größte Angst, daß der Machtwechsel nicht klappt, abzulesen an Nachrichten und Börse. In so einer Situation eine Jagd nach dem Verräter anzuzetteln hat niemand Interesse.

    Ich persönlich vermute, daß die Dienste sehr wohl wussten, daß etwas wichtiges passiert ist. Die Nachricht vielleicht nicht, aber die hektische Betriebsamkeit, die in den Führungsetagen unvermeidlich ist, ist sicher festzustellen.


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