Zufällig beim Zappen gestern dort hängengeblieben, dachte ich zunächst es handelte sich um ein neues Satireformat. Zu unwirklich waren auf Anhieb, die sonst üblichen "Verdächtigen". Ein Dietmar Bartsch von "Die Linke" der so milde und unschuldig daher lächelte, wie unser "toller" Bundespräsident. Ein Heribert Prantl, Mitglied der Chefredaktion der "Süddeutschen Zeitung", bei dem ich zunächst dachte, er wäre von der Partei "Die Linke" oder sogar von der "Deutsche Kommunistische Partei (DKP)". Überhaupt, lieber Herr Markus Deggerich, der ist bei Ihnen (aus verständlichen Gründen) viel zu gut weggekommen.
Das, was Markus Deggerich dort im TV vor einem Millionenpublikum gesagt hatte, dürfte in Augen des Verfassungsschutzes garantiert als gemeingefährlich eingestuft werden. Da waren einige extremistische Äußerungen dabei, die mich vermuten ließen, dass Markus Deggerich nach der Sendung direkt verhaftet wird.
Alexander Dobrindt, Generalsekretär der CSU, war für mich eindeutig ein Klon aus der Retortensammlung der CSU. So etwas kann die Natur niemals produzieren. So etwas muss künstlich hergestellt worden sein.
Ein richtiger Klassiker war dagegen Ex-Verfassungschef Peter Frisch. Der nuschelte zunächst so nichtssagendes Zeug, dass man annehmen konnte, dass ein batterieschwacher Kassettenrecorder knödelt. Erst als Heribert Prantl eine von Frisch gemachte Aussage verdreht in seinen Mund legte, ging dieser "gütige Herr" aus sich heraus und wurde energisch.
Wenn bisher nichts es eindeutig belegt hatte, aber diese gestrige Sendung zur besten TV-Zeit wies eindeutig nach, dass der Verfassungsschutz nicht nur umgebaut, sondern völlig abgeschafft gehört. Damit nicht alle VerfSch-Mitarbeiter arbeitslos werden, sollten die besten in Zukunft als Comedians, Satiriker oder schlicht als Dada-Künstler im TV oder wo auch immer auftreten .
Wie sagte Heribert Prantl so treffend: "Wenn der Verfassungsschutz nichts gewusst hat von den rechtsextremen Mördern, ist er überflüssig, wenn er es geahnt hat, aber nichts getan, dann ist er gefährlich."
Ich ziehe daraus den Schluss: Er ist nicht überflüssig, sondern …
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