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Geheimberuf Escort-Service: "Ich hatte erwartet, mich dreckig zu fühlen"

CorbisSalomé liebt ihren Beruf - und spricht dennoch fast nie darüber: Als Escort-Dame begleitet sie Männer, meist auch ins Bett. Sie ist Gespielin und Sozialtherapeutin zugleich. Und kann sich in ihrem Gewerbe nur eine katastrophale Situation vorstellen.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...837498,00.html
  1. #1

    optional

    Erst "Kunden legen großen Wert darauf, dass ich ihre Identität geheim halte. Ich erzähle Freunden nicht von meiner Arbeit und spreche mit Kunden nicht über andere Kunden." und dann " Deshalb führe ich ein 'Nutten-Tagebuch' und erzähle meinem Freund von meinen Aufträgen. Wir lachen viel darüber."

    Ja was denn nun? Das üben wir dann aber nochmal, ja?!
  2. #2

    Mein Profil

    Dieser Artikel zum "Thema Berufe" in der Rubrik "Karrierespiegel"?
    Na dann bin ich schon auf das Sperrfeuer der Feministinnen gespannt!
  3. #3

    Schöner Artikel

    Unkapriziöser Artikel, der die Geschichte auf unterhaltsame Art und Weise auf den Punkt bringt. Ich befürchte zwar auch ein "Sperrfeuer" der Feministen, aber dass gehört bei diesen Themen immer dazu und hat ja mittlerweile auch den Unterhaltungswert von "Opa erzählt vom Krieg" Geschichten:)
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Chef wollte wissen, ob ich mich unterhalten kann. Weil er nicht glaubte, dass ich es auch mit dem Rest ernst meinte, verführte ich ihn.
    Der Herr ist mit allen Wassern gewaschen und weiß, wie man zu Gratis-Sex kommt.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Salomé liebt ihren Beruf - und spricht dennoch fast nie darüber: Als Escort-Dame begleitet sie Männer, meist auch ins Bett. Sie ist Gespielin und Sozialtherapeutin zugleich. Und kann sich in ihrem Gewerbe nur eine katastrophale Situation vorstellen.

    Escort-Service: Prostituierte berichtet von ihrem geheimen Beruf - SPIEGEL ONLINE
    Eigentlich schon ne traurige Geschichte. Mich verwundert immer, daß offenbar immer recht intelligente Frauen sich prostituieren und nix mit sich selber anzufangen wissen, wenn es um Jobsuche geht.
    Ich lese immer wieder "Studentin braucht Geld". Das Abrutschen ins Millieu ist da fast vorprogrammiert, auch wenn "Escort" sich natürlich edler und besser anhört. Es ist und bleibt Prostitution!
  6. #6

    Rubrik?

    Zitat von air plane Beitrag anzeigen
    Dieser Artikel zum "Thema Berufe" in der Rubrik "Karrierespiegel"?
    Na dann bin ich schon auf das Sperrfeuer der Feministinnen gespannt!
    Waere die Rubrik 'Schule - Abitur - und dann?', oder 'Gesundheit - Diagnose & Therapie' geeigneter?

    Ich finde 'Sport' (mit neuer Unterrubrik) eigentlich am passensten.
    Oder auch 'Wirtschaft - Verbraucher & Service' passte ganz gut.
  7. #7

    Immer mehr Studentinnen verkaufen sich!

    An meiner Uni gab es mit den Jahren immer mehr, die sich so einen netten Nebenverdienst beschafft haben. Allleine das Internet mit Seiten wie www.sinnesfeuer.de geben diesem Markt eine bedenkenswerte Plattform. Vorteil ist sicher, dass es bei solchen Onlinebörsen keine Zuhälter und wenig gewalt gibt, ich fidne es aber trotzdem krass, wie selbstverständlich die studentische Hobbyhure dieser Tage geworen ist.
  8. #8

    Geheimhaltung

    Zitat von uschikoslowsky Beitrag anzeigen
    Erst "Kunden legen großen Wert darauf, dass ich ihre Identität geheim halte. Ich erzähle Freunden nicht von meiner Arbeit und spreche mit Kunden nicht über andere Kunden." und dann " Deshalb führe ich ein 'Nutten-Tagebuch' und erzähle meinem Freund von meinen Aufträgen. Wir lachen viel darüber."

    Ja was denn nun? Das üben wir dann aber nochmal, ja?!
    Sie haben da aber auch was wichtiges weggelassen: "Was ich erlebe, muss ich loswerden". D.h. sie würde den Job psychisch wohl nicht so gut verkraften wenn sie alles 100% für sich behalten müsste. Das wäre dann auch für die Kunden nicht gut.

    Sie vertraut offenbar darauf, dass ihr Freund dicht hält (wenn er davon weiss und trotzdem bei ihr bleibt sollte das das kleinere Problem sein) und das Tagebuch sicher verstaut ist. Bei Indiskretionen würde sie aus der Agentur fliegen und wahrscheinlich auch von keiner anderen mehr genommen werden.

    Und was die Kunden angeht: mit denen existiert schliesslich auch kein Geheimhaltungsvertrag mit Konventionalstrafe.
  9. #9

    Wieso sollte sich hier Widerstand regen?

    Ich glaube nicht dass Feministinnen mit diesem Artikel ein Problem haben. Ganz im Gegenteil, die Rechte von SexarbeiterInnen sind ein zentrales Thema von vielen Feministinnen. Hier in dem Artikel geht es um eine Selbstbestimmte Frau, die sich ihre Freier selbst aussuchen kann und von niemandem unterdrückt oder ausgenützt wird. So sollte es sich in diesem Gewerbe auch abspielen und nicht illegallisiert in dunklen Ecken der Stadt, wo Frauen keinerlei Schutz ihrer Rechte genießen.


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