CorbisSalomé liebt ihren Beruf - und spricht dennoch fast nie darüber: Als Escort-Dame begleitet sie Männer, meist auch ins Bett. Sie ist Gespielin und Sozialtherapeutin zugleich. Und kann sich in ihrem Gewerbe nur eine katastrophale Situation vorstellen.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...837498,00.html
Gilt das auch für meine Ehefrau, die zwar 20 Jahre jünger ist als ich - und sogar mehr verdient, als ich - aber einfach glücklich ist, daß sie geliebt wird!
Wir wissen doch alle , daß Simone de Beavoir im Grund auch nicht glücklich , sondern nur die Gefangene ihrer eigenen Philosophie war!
Kauri
und Sie meinen der Arbeitnehmer der seinem Arbeitgeber recht gibt und sich ein wenig einschleimt um besser dazustehen oder um befördert zu werden der schauspielert nicht in seine eigene Haut?. Kann der Abends mit einem besseren Gewissen in den Spiegel sehen??.
Ich habe hier ein paar Kollegen, da würden Sie in die Ecke kotzen wenn sie das sehen könnten. Sie schleimen und verkaufen andere Kollegen um sich eine gute Gehaltserhöhung oder eine bessere Position zu erkaufen.
Aber nun, solange sie natürlich das machen was 80% der Gesellschaft macht ist das "ehrenwert"....
Ja genau. VIelleicht gäbe es sogar relativ viele Studentinnen, die bereit wären, für 1.000 Euro einen als so schön beschrienen Abend mit schick Essen gehen, guter Unterhaltung und anschließendem Sex zu haben. Grundsätzlich suchen das auch sicherlich viele Männer, aber nur sehr wenige sind bereit und/oder in der Lage, so viel Geld für ein etwas schöneres Drumherum zu bezahlen, wenn man auch für 50 Euro in den Schmuddelpuff gehen kann. Die Frauen dort sind aber sicherlich nicht die Studentinnen, die sich angenehm was nebenbei verdienen wollen.
Und nebenbei bemerkt, sind 1.000 Euro oder was so als Summe für Escort genannt wird, auch für jemanden, der sehr ordentlich verdient, durchaus viel Geld. Die Zahl der Männer, denen eine solche Summe komplett egal ist, hält sich sehr in Grenzen.
Auch für die bezahlen Sie im Zweifel.
Und sei es auch nur wenn Sie eine nette Frau kennenlernen und ihr das Getränk "spendieren" :-)).
Später laden Sie die nette Dame vielleicht auch mal zum Essen ein, oder schenken ihr Blumen...... bezahlen tun Sie auch bei Nicht Prostituierten, es fühlt sich nicht so an.
das kann ich verstehen das es einem aufstößt. Aber das hatte ich komischerweise nicht auf meine Beziehung bezogen.
Die Dame kann doch so denken und wenn Männer die in einer Beziehung sind trotzdem ihren Körper kaufen, dann kann ich auch diese Argumentation verstehen.
Ihr Partner wird warscheinlich auch nicht die Notwendigkeit haben zu der Dame zu gehen.
Meiner auch nicht :-)) (Hoffentlich).
...der Artikel entspricht der Wahrheit. Ich kann das beurteilen, da ich selbst über einen gewissen Zeitraum "Escortservice" neben einem schlecht beszahlten Job und Studium gemacht habe. Was mir hier allerdings ein wenig fehlt, ist das Aufzeigen der Problematik des Doppellebens, der Doppelmoral der Gesellschaft, der Abgründe der menschlichen Psyche, in die Frau das ein oder andere Mal blickt...Letztendlich entscheidet jeder Mensch selbst, wie er sein Leben gestaltet und ich für mich kann nur sagen, dass diese Zeit sehr lehrreich war. Sie hat mich belastet (da ich außer mit dem Lebenspartner mit niemandem über das Erlebte reden konnte), sie hat mir aber auch ermöglicht, eine Seite von mir auszuleben, die ich im Alltag (Büro, Uni, Familie) weg drücken muss,da die Gesellschaft es als anstössig empfindet.Und all denjenigen, die die Prostituierten verteufeln, sei gesagt:Angebot und Nachfrage!!! Die meisten meiner ehemaligen "Kunden" haben stundenlang(!!!) mit mir geredet, Phantasien ausgetauscht...warum mit mir und nicht mit der Frau?- das habe ich so oft gefragt. Tenor war immer der Gleiche: meine Frau hat kein Interesse an sowas, ich kann nicht über Sex mit meiner Partnerin sprechen, usw...also sollte sich doch jeder einmal für sich fragen, wie glücklich und erfüllt seine Beziehung auch im Punkt Sexualität ist...ich meine natürlich EHRLICH hinterfragen...In diesem Sinne, frei nach dem Motto "leben und leben lassen"...
Weil "echter" Escort-Service eben nicht nur Prostitution ist sondern Begleitservice + Prostitution. Da geht es nicht nur um Sex sondern eben um niveauvolle Begleitung am Abend. Da kommt es bei den Damen eben nicht nur auf gutes Aussehen sondern auch auf Niveau und Bildung an.
Um bei ihrem Beispiel zu bleiben: Ein Sommelier würde wohl auch nicht sagen "er kellnert doch nur".