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Geheimberuf Escort-Service: "Ich hatte erwartet, mich dreckig zu fühlen"

CorbisSalomé liebt ihren Beruf - und spricht dennoch fast nie darüber: Als Escort-Dame begleitet sie Männer, meist auch ins Bett. Sie ist Gespielin und Sozialtherapeutin zugleich. Und kann sich in ihrem Gewerbe nur eine katastrophale Situation vorstellen.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...837498,00.html
  1. #170

    Zitat von trick66 Beitrag anzeigen
    Sie schliessen von Hannover auf das ganze Land. Aber bei Ihnen sorgen ja auch die Rocker für das Hochfrequenzgeschäft.
    Hannover ist doch Provinz!

    Die großen Sexfabriken stehen doch in Hessen und im Ruhrgebiet.

    Wissen sie welches das beliebteste Sextourismus Land für Nordamerikaner ist?

    Deutschland!

    Sicher, sauber, billig und legal....
  2. #171

    Jetzt fehlt noch der Splitting-Vorteil

    Zitat von Whitejack Beitrag anzeigen
    Der eigentliche Skandal ist ja nicht dieser spezielle Fall einer Escort-Studentin.

    Der eigentliche Skandal ist die Tatsache, dass das Konzept "Ehe" an sich über Jahrtausende den Verkauf der Frau an den Mann dargestellt hat - und noch heute oft darstellt. Ehelicher Sex als Pflichterfüllung inklusive.

    Ich würde daher auch die These aufstellen, dass es nicht die Prostitution ist, die das Image der Frau ruinieren würde, sondern dass unsere Kultur darauf beruht, dass dem Mann ein Recht an Sex zugestanden werden soll, das er durch die Heirat (und den daraus resultierenden Versorgungsanspruch für die Frau) erwirbt. Ganz selbstverständlich und vollkommen akzeptiert von den "Sittenwächtern".

    Deswegen hat man ja auch erst vor 15(!) Jahren Vergewaltigung in der Ehe als Straftat anerkannt. Man kann doch dem Mann sein durch die Heirat erworbenes Recht auf sexuelle Nutzung der Frau nicht entziehen! Wo kämen wir denn da hin?!?

    Insgeheim war auch schon früher die Prostituierte bei den Männern höher angesehen als die Ehefrau. Das ist kein Zeichen moderner Toleranz, sondern ein gewisser Minimalrespekt vor einer zumindest teilweise selbstbestimmten Frau, im Kontrast zur Sklavin, die man wahlweise "Ehefrau", "meine Alte" oder noch unfreundlicher nannte.

    Der heutigen Generation redet man ein, dass es das nicht gebe und auch schon seit Ewigkeiten nicht mehr gibt (außer im Islam), aber das ist Geschichtsklitterung. Es ist ein Verdienst von Simone de Beauvoir, darauf hingewiesen zu haben, dass Ehefrau und Hure nur zwei Seiten derselben Medaille sind. Und da hat sie leider völlig Recht.
    Gilt das auch für meine Ehefrau, die zwar 20 Jahre jünger ist als ich - und sogar mehr verdient, als ich - aber einfach glücklich ist, daß sie geliebt wird!
    Wir wissen doch alle , daß Simone de Beavoir im Grund auch nicht glücklich , sondern nur die Gefangene ihrer eigenen Philosophie war!
    Kauri
  3. #172

    So,

    Zitat von abby_thur Beitrag anzeigen
    "Die Frau studiert Literatur und schreibt!?!? "Escort ist physisch und psychologisch anstrengend." --- es ist allenfalls "psychisch anstrengend", also seelisch und nicht seelenkundlich. Zurück auf Start (1. Semester)!"


    Escort ist ja nicht nur Sex, es ist vielmehr die Persönlichkeit, die man verkauft. Schnellen Sex könnten sich die Herren auch billiger besorgen.
    Die Herren, die sie anfordern, wollen sich gut unterhalten oder die Dame auch mit zu Geschäftlichen Anlässen mitnehmen, da muss man sich zu benehmen und verhalten wissen. Man schauspielert, in seiner eigenen Haut.
    und Sie meinen der Arbeitnehmer der seinem Arbeitgeber recht gibt und sich ein wenig einschleimt um besser dazustehen oder um befördert zu werden der schauspielert nicht in seine eigene Haut?. Kann der Abends mit einem besseren Gewissen in den Spiegel sehen??.

    Ich habe hier ein paar Kollegen, da würden Sie in die Ecke kotzen wenn sie das sehen könnten. Sie schleimen und verkaufen andere Kollegen um sich eine gute Gehaltserhöhung oder eine bessere Position zu erkaufen.
    Aber nun, solange sie natürlich das machen was 80% der Gesellschaft macht ist das "ehrenwert"....
  4. #173

    Zitat von trick66 Beitrag anzeigen

    Letztendlich ist dieser Artikel und die Diskussion doch viel zu euphemistisch. Auf jeden Freier, der so ein 'Escort-Girl' in Anspruch nimmt, kommen wahscheinlich mehrere, die sich in irgendeinem Rotlichtviertel für €20 die 5-Minuten-Befriedigung holen. Und die entsprechenden Frauen(-schicksale), die sowas anbieten...
    Ja genau. VIelleicht gäbe es sogar relativ viele Studentinnen, die bereit wären, für 1.000 Euro einen als so schön beschrienen Abend mit schick Essen gehen, guter Unterhaltung und anschließendem Sex zu haben. Grundsätzlich suchen das auch sicherlich viele Männer, aber nur sehr wenige sind bereit und/oder in der Lage, so viel Geld für ein etwas schöneres Drumherum zu bezahlen, wenn man auch für 50 Euro in den Schmuddelpuff gehen kann. Die Frauen dort sind aber sicherlich nicht die Studentinnen, die sich angenehm was nebenbei verdienen wollen.

    Und nebenbei bemerkt, sind 1.000 Euro oder was so als Summe für Escort genannt wird, auch für jemanden, der sehr ordentlich verdient, durchaus viel Geld. Die Zahl der Männer, denen eine solche Summe komplett egal ist, hält sich sehr in Grenzen.
  5. #174

    Wo ist das Problem?

    Zitat von Sapientia Beitrag anzeigen
    die nicht davor zurückschrecken, für Geld gegenüber Fremden eine Grätsche zu machen, damit sie sich ein paar Fummel leisten können.
    Jeder bekommt, was er oder sie will. Das ist nun mal ein Resultat des uns permanent schmackhaft gemachten Hedonismus, dem wir uns bitte schön hingeben sollen.

    So what?
  6. #175

    Zitat von OHCRIKEY Beitrag anzeigen
    Nichts gegen die Inanspruchnahme von Prostitutierten, ist jedem selbst überlassen.
    Aber jemanden zu bezahlen, damit er mir Gesellschaft leistet, das wäre mir zu traurig. =(

    Es soll auch Leute geben, die einem ohne weitere externe Motivation Gesellschaft leisten. Darunter natürlich auch hübsche Frauen.
    Auch für die bezahlen Sie im Zweifel.
    Und sei es auch nur wenn Sie eine nette Frau kennenlernen und ihr das Getränk "spendieren" :-)).
    Später laden Sie die nette Dame vielleicht auch mal zum Essen ein, oder schenken ihr Blumen...... bezahlen tun Sie auch bei Nicht Prostituierten, es fühlt sich nicht so an.
  7. #176

    Ja,

    Zitat von user@zeitz Beitrag anzeigen
    Das ist doch auch ok wenn ihr das so lebt und damit glücklich seid. Ich will mich doch hier auch nicht als absoluter Moralapostel aufspielen. Auch habe ich rein gar nichts gegen Prostitution. Mich hat doch hier nur gestört, dass diese Prostituierte behauptet, Männer besser befriedigen zu können, als ihre Partnerin das könnte. Ich behaupte, dass oft mangelnde Kommunikation in der Partnerschaft der Hauptgrund für Unbefriedigung sind. Jeder meiner Partner musste auch erstmal meine Vorlieben kennenlernen und ich seine. Und aus Liebe würde ich auch so manches ausprobieren... Aber nicht nur aus reiner Geilheit.
    das kann ich verstehen das es einem aufstößt. Aber das hatte ich komischerweise nicht auf meine Beziehung bezogen.
    Die Dame kann doch so denken und wenn Männer die in einer Beziehung sind trotzdem ihren Körper kaufen, dann kann ich auch diese Argumentation verstehen.
    Ihr Partner wird warscheinlich auch nicht die Notwendigkeit haben zu der Dame zu gehen.
    Meiner auch nicht :-)) (Hoffentlich).
  8. #177

    es gibt wie immer und überall 2 Seiten einer Medaille...

    ...der Artikel entspricht der Wahrheit. Ich kann das beurteilen, da ich selbst über einen gewissen Zeitraum "Escortservice" neben einem schlecht beszahlten Job und Studium gemacht habe. Was mir hier allerdings ein wenig fehlt, ist das Aufzeigen der Problematik des Doppellebens, der Doppelmoral der Gesellschaft, der Abgründe der menschlichen Psyche, in die Frau das ein oder andere Mal blickt...Letztendlich entscheidet jeder Mensch selbst, wie er sein Leben gestaltet und ich für mich kann nur sagen, dass diese Zeit sehr lehrreich war. Sie hat mich belastet (da ich außer mit dem Lebenspartner mit niemandem über das Erlebte reden konnte), sie hat mir aber auch ermöglicht, eine Seite von mir auszuleben, die ich im Alltag (Büro, Uni, Familie) weg drücken muss,da die Gesellschaft es als anstössig empfindet.Und all denjenigen, die die Prostituierten verteufeln, sei gesagt:Angebot und Nachfrage!!! Die meisten meiner ehemaligen "Kunden" haben stundenlang(!!!) mit mir geredet, Phantasien ausgetauscht...warum mit mir und nicht mit der Frau?- das habe ich so oft gefragt. Tenor war immer der Gleiche: meine Frau hat kein Interesse an sowas, ich kann nicht über Sex mit meiner Partnerin sprechen, usw...also sollte sich doch jeder einmal für sich fragen, wie glücklich und erfüllt seine Beziehung auch im Punkt Sexualität ist...ich meine natürlich EHRLICH hinterfragen...In diesem Sinne, frei nach dem Motto "leben und leben lassen"...
  9. #178

    Zitat von Jasro Beitrag anzeigen
    Warum spricht man hier von "Escort-Service", wenn doch eigentlich Prostitution gemeint ist?

    Die Prostituierten selbst haben ja gar kein Problem damit, sich selbst als "Huren" zu bezeichnen.

    Klar, "Escort-Service" ist "gehoben". Aber wer im Drei-Sterne-Restaurant kellnert, arbeitet genauso "in der Gastronomie" wie jemand, der bei McDonalds hinter der Theke steht.

    Weil "echter" Escort-Service eben nicht nur Prostitution ist sondern Begleitservice + Prostitution. Da geht es nicht nur um Sex sondern eben um niveauvolle Begleitung am Abend. Da kommt es bei den Damen eben nicht nur auf gutes Aussehen sondern auch auf Niveau und Bildung an.

    Um bei ihrem Beispiel zu bleiben: Ein Sommelier würde wohl auch nicht sagen "er kellnert doch nur".
  10. #179

    Zitat von Nevermeind Beitrag anzeigen
    Wenn es denn einen festen Partner gibt. Ich sehe viel Einsamkeit bei Frauen ueber 35, die diesen Job ausgeuebt haben.
    Kennen Sie denn so viele ??








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