Forum


 

Geheimbericht der Bundesregierung: Bomben gegen Cyberkrieger

DPADie Bundesregierung will Waffengewalt einsetzen, um sich gegen Cyberangriffe zu wehren - sofern die besonders schwer ausfallen. Das geht aus einem internen Bericht hervor. Die Gefahr gilt derzeit als "gering", Sicherheitsexperten rechnen aber mit einer wachsenden Bedrohung.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...-a-861002.html
  1. #1

    Kein Grund zur Sorge.
    So ein Cyberangriff käme ja von etwas weiter weg und Deutschland hat ja gar keine Mittel zur Machtprojektion wodurch ein militärischer Gegenschlag gar nicht geführt werden könnte selbst wenn man wollte.

    Also sofern der nicht zufällig aus nem direkten Nachbarland käme ist ein Gegenschlag nicht durchführbar.
  2. #2

    Zitat von moev Beitrag anzeigen
    "Es ist wenig plausibel, dass auf eine gehackte Website mit einer Panzerhaubitze geantwortet wird", .
    Genau. China wird bestimmt die Ressourcen verschwenden um die Homepage einer völlig banalen Firma zu hacken. ^^ Typisch Grüne.. Kein Plan von nichts, und davon jede Menge.
    Abgesehen davon, ist der Rentnerstaat Deutschland doch längst ein Opfer des Feminismus geworden und wird in wenigen Jahren kaum noch genügend Piloten und Soldaten haben, um überhaupt irgendwas zu unternehmen, weder gegen China, noch gegen Liechtenstein.
  3. #3

    Richtiger Ansatz

    Die sicherheitspolitischen Herausforderungen der Gegenwart legen einen solchen Ansatz nahe. Bedenkt man die möglichen Schäden eines gezielten Cyberangriffs auf die Infrastruktur eines Staates ist eine reaktion mit konventionellen Waffen gar nicht so abwegig. Außerdem schafft es eine gewisse Klarheit. Wenn schon nicht international geregelt ist, wie mit solchen angriffen zu verfahren sei, so muss man es national tun, und da ist die Androhung von Vergeltung mit Waffengewalt ein probates Mittel. Auch hier gilt natürlich: Vor Missbrauch wird gewarnt...
    Fakt ist, Command, control, computers, communication und intelligence (C4I, ode neuerdings auch C4ISTAR) sind bekannte militärische Primärziele (und eben auch anfällig für Cyberangriffe). Diese zu attackieren und umgekehrt die eigenen zu schützen ist im Sinne der Handlungsfähigkeit geboten. Nicht umsonst wird hier militärisch geforscht und erste Feldversuche scheinen auch gelaufen zu sein (Stichwort Ossetien- Krieg 2008).
    Die entscheidende Frage wie immer zum Schluss: Wie wollen wir mit dem bestehenden Grundgesetz auf eine Welt reagieren, die die Väter des GG sicher nicht im Sinn hatten? Sehr geehrte Politiker: Handeln Sie!
  4. #4

    Wie tief wollt ihr noch sinken!!!

    Soll das heißen das die BRD wenn China oder die USA unsere Technik über das Cyberspace ausspioniert und dabei Schäden an Menschen oder Sachen verursachen, diese betreffende Staaten dann mit Konventionellen Waffen angreifen will.Bei China würden wir wahrscheinlich viele Deutsche Unternehmen mit einem Angriff zerstören und der Deutschen Volkswirtschaft einen Immensen Schaden zuführen,darf das eine Regierung überhaupt.Wenn wir überhaupt nach China oder Amerika hin kämen und dann ist da ja noch Israel was ist wenn von da ein Angriff käme.Diese Meldung ist Bullshit wenn Amerika und Israel nicht wollen dann darf Deutschland gar nichts.Siehe Beschneidungsgesetz zur Legalisierung von Körperverletzung an Kindern.
  5. #5

    Neuer Fall Gleiwitz

    Besser als damals und man kann die Spuren besser verwischen
  6. #6

    Alles ist möglich

    Die Worte "nur keine Sorge" halte ich hier für mehr als unangebracht. Die Frage, die sich mir immer wieder stellt, ist, wer bremst die USA? Wie kann sich überhaupt jemand so eine Aussage herausnehmen? Angebracht wäre eine völlig neue Sicherheitspolitik – Kraftwerke, Regierungen etc. dürften niemals mit dem www vernetzt sein, den sollte der Fall eintreten, dass wichtige Zugänge gehackt würden, wären die Schäden so immens, dass es sich im "Verteidigungsfall" eh nur noch um einen Racheakt handeln würde. Darüber hinaus scheint hier niemand wirklich den Fakt zu bedenken, wie einfach es ist, Internetadressen zu faken. Und jetzt beamen wir mal folgenden Fall an die Wand: Eine Gruppe von Hackern knackt ein wichtiges US-Sicherheitsnetz, meinetwegen auch ein deutsches, Fahnder werden in die Irre geleitet, es muss blitzschnell reagiert werden, als Herkunfts-IP-Adresse erscheint IHR Wohnhaus – Nachrichten im Abendfernsehen: Heute hat das US-Militär ein Privathaus in XYZ bombardiert, dessen Bewohner im Verdacht stehen...etc... 4 Menschen gestorben ... die Nachbarschaft berichtet, die Leute hätten immer einen friedlichen Eindruck gemacht, aber öfters beim Araber eingekauft. Verbindungen zu... sind nicht auszuschließen. Denken Sie nach, es lohnt sich vielleicht...
    Lohnenswert ist auch ein Blick in dieses Buch:
    http://www.zeitbombeinternet.de/
  7. #7

    .. und wie soll der Angreifer identifiziert werden?

    solange niemand einen zuverlässigen Weg benennen kann, mit dem sich die Identität eines einigermassen versierten Angreifers zweifelsfrei ermitteln kann, ist das entweder Theaterdonner oder der Versuch eigener, ganz anders motivierter Aggression eine Rechtfertigung zu geben.

    Was, wenn Staaten, die TATSÄCHLICH einem solchen Angriff schon ausgesetzt waren, den gleichen Maßstab anlegen?

    Selbst bei durchschnittlichen kriminellen Aktivitäten im Netz scheitern die Strafverfolgungsbehörden doch regelmässig, wenn sie den Täter ermitteln sollen. Soweit ich weiss, konnten die diversen Sony-Hacks bis heute nicht aufgeklärt werden; bei Stuxnet gibt's plausibles Raunen, aber auch nicht mehr.

    Und da will die Bundesrepublik, die in Sachen Internetforensik bisher eine eher traurige Figur gemacht hat (ich sag nur Bundestrojaner), mit Waffengewalt antworten, wenn jemand Schadsoftware in kritische Infrastruktur einschleust? Vor allem wenn dieser Jemand sein Geschäft versteht, sich verbirgt und vorsätzlich (sic!) falsche Fährten legt?

    Man darf gespannt sein.
  8. #8

    Interessant

    Bedeutet dies, das bei der nächsten stuxnet-ähnlichen Cyberattacke gegen den Iran dieser das Recht hat, Vergeltungsschläge gegen Israel oder die USA durchzuführen, wenn sich diese als mutmaßliche Urheber entpuppen?
    Würde mich doch schwer wundern, wenn dieses Recht für alle gilt.
  9. #9

    Cool

    Szenario:

    Eine Gruppe X schleicht sich in ein Rechenzentrum eines verhassten Staate B sein und startet von dort eine Cyberattacke gegen A oder tarnt den Angriff als von dort B ,ausgelöst...
    B wird bomabardiert von A und X bleibt unerkannt.
    Diese Regierungsattrappen in Berlin sollten sich mal untersuchen lassen auf Phantomhirnschäden...


TOP



TOP