Wieso soll man betteln? Es geht nämlich auch ganz anders. Wenn ein Arbeitgeber glaubt er könne beim Gehalt drücken und betrügen, dann besinnt man sich halt auf den Grundsatz von "leistungsgerechter Entlohnung" und "entlohnungsgerechter Leistung" und stellt hier ein ausgewogenes Verhältnis her.
Wenn ein Arbeitgeber glaubt er könne durch Lohndrückerei sparen, dann muß man ihm eben klar machen, daß das eine Milchmädchenrechnung ist.
Niemand profitiert von unmotivierten Mitarbeitern oder gar ehemaligen Leistungsträgern, die sich in die innere Kündigung geflüchtet haben, weil sie beim Lohn betrogen werden.
Als Arbeitnehmer, der etwas kann hat man doch alle Möglichkeiten den Arbeitgeber am langen Arm verhungern zu lassen, indem man Leistung zurückhält und ihn so vor die Wahl stellt entweder mit hohen Fluktuationskosten ein neues Opfer zu suchen, daß in den ersten Jahren sicher weniger leistet als man selbst oder anständig zu bezahlen.
Für ältere Arbeitnehmer ist dies eine win-win-Situation. Man kann es sich gemütlich machen und wenn der Arbeitgeber tatsächlich das Arbeitsverhältnis auflösen will, gleitet man über einige Zeit der Arbeitslosigkeit locker in die Rente.
Das ist allemal besser, als lange mit überschlauen Lohndrückern herumzufeilschen.
Antworten / Zitieren


