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Gehaltsreport: Was IT-Mitarbeiter verdienen

AFPDie Arbeitsmarktlage für Informatiker ist kommod - Unternehmen umgarnen sie und zahlen gut. Berater sind die Spitzenverdiener, Web-Designer müssen sich hinten anstellen. Zu ganz großen Sprünge führt der Fachkräftemangel aber nicht: Insgesamt steigen die IT-Gehälter nur moderat.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...832124,00.html
  1. #10

    optional

    Wo verdienen M DURCHSCHNITT "Erfahrene Mitarbeiter im Anwendersupport verdienen knapp 48.000 Euro"??? Nach über 10 Jahren bin ich froh über 10.000 € weniger! Und damit bin ich noch einer der "reicheren" unter meinen Kollegen.
  2. #11

    .

    Die IT ist ein Berufsfeld für Spezialisten. Echte Könner können ihrem Unternehmen eine Menge Zeit und Geld sparen. Daher sollte man diese Experten auch angemessen bezahlen.

    Gerade in der IT sind Leitungspositionen immer noch von Halbwissenden belegt, die natürlich sündhaft teure Beratung benötigen und selten einschätzen können, ob sie ordentlich beraten worden sind.

    Ein paar gut bezahlte interne IT-Experten sind auf Dauer billiger als externe IT-Berater. Das hat sich leider noch nicht herumgesprochen.

    Für richtig gute Informatiker, sagen wir einmal ab Doktor aufwärts, bietet Deutschland viel zu wenige fachlich reizvolle Stellen. Da wird eine Menge Potential vergeudet.

    Mir schwebt z.B. eine Stelle vor, in der man irgendeine profane Arbeit für die Firma mit relativ freier Forschung oder Entwicklung verknüpfen kann. Ich wette, dass sich dies für die Firmen rechnet.
  3. #12

    Hauptsache, gut beraten!

    Irgendwann wird ganz Deutschland aus blöd daherschwätzenden Beratern bestehen - denn anscheinend ist Seminare halten, dumm daherreden und "beraten" für die Wirtschaft deutlich wichtiger, als echte Arbeit...
  4. #13

    Fachkräftemangel und Gehaltsentwicklung

    Dass die Gehälter kaum steigen, zeigt nur an, dass es schlicht und einfach keinen Fachkräftemangel gibt.

    Grundgesetz der Marktwirtschaft!
  5. #14

    Zitat von CR2012 Beitrag anzeigen
    Geht es bei Webdesign um Design oder um Entwicklung?
    Als IT-Berater mit 10 Jahren Berufserfahrung soll 73.000 Euro verdienen? Sorry, aber den Betrag darf SPON mal locker verdoppeln, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Da weiß ich ja schon, was von den anderen Zahlen zu halten ist.

    Was ist der Sinn dieses Artikels? Diese niedrigen Gehälter als normal darzustellen, damit die Leute alles schlucken?

    Und die Aussage, dass der (angeblliche) Fachkräftemangel nicht zu großen Gehaltssteigerungen geführt hat, spricht Bände - woran mag das wohl liegen?!
  6. #15

    Inflation vergessen?

    Zitat von Diskutierender Beitrag anzeigen
    Dass die Gehälter kaum steigen, zeigt nur an, dass es schlicht und einfach keinen Fachkräftemangel gibt.

    Grundgesetz der Marktwirtschaft!
    Sehe ich genauso. Der Artikel ist im übrigen irreführend. Bei einem Gehalt von 41.000 Euro vor fünf Jahren und aktuellen Gehalt von 45.000 Euro sind die Gehälter real nicht gestiegen! Die Inflation wurde wohl einfach "vergessen". Was folgende einfache Rechnung mit 2% Inflation belegt:

    41000€ * 1,02HOCH5 = 45267,31€

    Ergibt NULL reale Steigerung!

    Verglichen mit anderen Berufen stehen die Informatiker aber wohl besser da als vor fünf Jahren. Dort sind die Gehälter nämlich real meistens gesunken.

    Im Übrigen kann ich als IT-Fachkraft im Norden diese Zahlen nicht bestätigen. Hier wird in der Regel deutlich weniger gezahlt.
  7. #16

    ...

    Zitat von collapsar Beitrag anzeigen
    sowohl als auch.

    einerseits spielt klassisches design und seine ziele wie in anderen medien eine rolle: funktionalität & optik; konnotationen; zielgruppe, intendierte wirkung.
    die besonderheit liegt in der kombinierbarkeit verschiedenster traidtioneller medien in einer web-präsenz: text, bild, video, audio; dazu interaktionsmögichekiten des nutzers.

    andererseits erfolgt die umsetzung hauptsächlich mit spezifikations- und programmiersprachlichen werkzeugen. dabei sind die vielzahl technischer plattformen (software: browser [ie, chrome, safari ...], hardware: desktop, notebook, smartphone) hinsichtlich ihrer möglichkeiten, limits und leistungsfähigkeit zu berücksichtigen.

    da das design keine physische manifestation erfährt, sind änderungen prinzipiell jederzeit möglich - in der gesamten bandbreite von kleinen anpassungen bis zum kompletten redesign zu vergleichsweise niedrigen kosten. sorgfältiges webdesign berücksichtigt das bei auswahl von techniken und realisierungsmethoden.
    wie in traditionellen medien bewährt es sich im regelfall, entscheidungen anhand der verfolgten ziele zu treffen.

    bsp.:
    eine werbeagentur wird einen größeren schwerpunkt auf visuelles design legen, eine behörde auf barrierefreiheit; daraus ergeben sich sowohl restriktionen hinsichtlich des designs als auch der entwicklung


    mfg, carsten
    Ein Webentwickler verdient somit weniger als ein System- und Netzwerkadministrator? Weil, Webdesign sei ja "sowohl als auch"?
    Den Laden müssen sie mir zeigen.
    Ich gehe mal ganz stark davon aus, dass hier mit "Webdesign" die, mit Verlaub, "Pixelschubser" gemeint sind und die Webentwickler, die die eigentliche Integration vom Frontend mit Backend machen, hier eher im Gehaltsbereich "F&E" angesiedelt sind... auch wenn's von der Jobbeschreibung natürlich nicht stimmt. Man würde eher ganz stinknormal vom Developer reden... nicht jeder arbeitet immerhin am Fraunhofer-Institut.
  8. #17

    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Die IT ist ein Berufsfeld für Spezialisten. Echte Könner können ihrem Unternehmen eine Menge Zeit und Geld sparen. Daher sollte man diese Experten auch angemessen bezahlen.

    Gerade in der IT sind Leitungspositionen immer noch von Halbwissenden belegt, die natürlich sündhaft teure Beratung benötigen und selten einschätzen können, ob sie ordentlich beraten worden sind.

    Ein paar gut bezahlte interne IT-Experten sind auf Dauer billiger als externe IT-Berater. Das hat sich leider noch nicht herumgesprochen.

    Für richtig gute Informatiker, sagen wir einmal ab Doktor aufwärts, bietet Deutschland viel zu wenige fachlich reizvolle Stellen. Da wird eine Menge Potential vergeudet.

    Mir schwebt z.B. eine Stelle vor, in der man irgendeine profane Arbeit für die Firma mit relativ freier Forschung oder Entwicklung verknüpfen kann. Ich wette, dass sich dies für die Firmen rechnet.
    Wenn Sie neben der hervorragenden Bezahlung neben Ihrer profanen Arbeit noch Ihre eigene freie Forschung nachgehen wollen sollten Sie sich einen AT Vertrag suchen und einfach 60-70h arbeiten. Wenn Sie davon 20h die Woche in Ihre Forschung stecken die Sie im Zweifelsfall Ihre Entdeckung an Ihre Firma abtreten hat da sicher niemand was dagegen.
  9. #18

    .

    Zitat von schorsch_999 Beitrag anzeigen
    Wenn Sie neben der hervorragenden Bezahlung neben Ihrer profanen Arbeit noch Ihre eigene freie Forschung nachgehen wollen sollten Sie sich einen AT Vertrag suchen und einfach 60-70h arbeiten. Wenn Sie davon 20h die Woche in Ihre Forschung stecken die Sie im Zweifelsfall Ihre Entdeckung an Ihre Firma abtreten hat da sicher niemand was dagegen.
    Für den Durchschnitts-Informatiker (Notenschnitt 1.5 - 2.5) finden sich bestimmt ganz "tolle" Jobs, bei denen man gut verdienen kann (fürs Äffchenmachen soll es wirklich viel Geld geben, insbesondere bei Banken). Aber was ist mit denen, die wirklich Ahnung von Informatik haben?

    Das ist das ganz grosse Problem. Und nicht nur auf Informatik bezogen. Die echten Experten gehen an die oder bleiben an der Uni/FH (falls Stellen vorhanden sind), teilweise gibt es auch schöne Stellen in der Wirtschaft, oder gehen der Wirtschaft für immer verloren.
    Wenn ich manche hochdotierte Bank-ITler über Netzwerke oder Kryptologie reden höre, dann graust es mir. Den Arbeitgebern fällt das noch nicht einmal auf. Der Laden läuft ja - oberflächlich betrachtet. Toll. Und mehr als schlimm!
  10. #19

    .

    Wenn hier ernsthaft diskutiert werden soll (soll es?), dann geht mein Beitrag durch die Zensur.

    Geben Sie mir fünf Minuten Zeit, und ich würde jeden Leiter einer IT-Abteilung in einer grossen Firma belastbar abklopfen können hinsichtlich seiner IT-Fähigkeiten. Im Bereich der Administration, des Backups, der Netzwerke oder der Sicherheit reichen allgemeine Fragen aus (keine Details!), um Blender von Halbwissenden zu trennen.

    Ist das nicht traurig?

    Gerade in der Informatik ist Detailwissen wichtig. Die allermeisten IT-Leiter haben dort Defizite. Und zwar gewaltige. Die Untergebenen müssen diese Defizite ausgleichen, so dass es kein Übergeordneter merkt. Motivierend ist das für die Untergebenen nicht.
    Dabei ist dieses Problem ganz einfach aus der Welt zu schaffen. Interne "Prüfungen" in Firmen reichen aus, um die IT-Witzfiguren auszusortieren. Ich kann gerne dabei helfen.


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