Bankster-Millionen zu Fleischfachverkäufer-Extraeuro
Mal ganz davon abgesehen. Bei wem hat das leistungsbezogene Endgeld einen schlechten Ruf? Nur bei denen die Angst haben, das Ihre "Norm versaut" wird.
Leistung soll sich bei Karstadt künftig stärker lohnen: Die Kaufhaus-Kette führt ein Bonusprogramm für seine Mitarbeiter ein. In anderen Branchen genießen solche Anreizprogramme einen schlechten Ruf.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...777263,00.html
Bankster-Millionen zu Fleischfachverkäufer-Extraeuro
Mal ganz davon abgesehen. Bei wem hat das leistungsbezogene Endgeld einen schlechten Ruf? Nur bei denen die Angst haben, das Ihre "Norm versaut" wird.
Sowas sorgt für Konkurrenzkampf unter den Mitarbeitern. Kunden werden einander weggeschnappt und eine neue Neidkultur wird einziehen.
Und für die Kunden gibt es auch keine positiven Änderungen. Im Gegenteil. man wird vermutlich noch mehr belagert und Empfehlungen der Verkäufer kann man getrost ignorieren. Die ehrliche Meinung wird nicht vergütet.
n anderen Branchen sind Bonuszahlungen in den vergangenen Jahren eher in Verruf geraten. Besonders Banken mussten sich immer wieder dafür rechtfertigen, weil sie selbst in der Finanzkrise noch millionenschwere Prämien an ihre Mitarbeiter ausgezahlt hatten. Kritiker hatten immer wieder angemerkt, dass Boni zu einer Jagd nach kurzfristigem Gewinn führen , während die langfristigen Folgen für Unternehmen und Märkte ignoriert würden.
Sie wollen tatsächlich die (am Ende ohnehin niedrige) Prämien der schlecht bezahlten Verkäufer mit Boni der grundsätzlich -auch in niedrigeren Positionen- wesentlich besser bezahlten Banker, vergleichen? Haben Sie auch nun endgültig jegliche humane Orientierung verloren?
Ein Anreizprogramm?
Die Leute erhalten ein Minimum + sollen Kunden keilen?
MLM grüßt.
Eine Frechheit.
Na ja, man will so verhindern dass die Verkäufer bei Auftauchen eines Kunden sich verstecken oder die Flucht ergreifen. In der Vergangenheit musste man ja als Kaufhauskunde, so man sich dorthin verlief, immer erst in den Gängen und unter den Wühltischen nach Verkäufern suchen. Sicher auch ein Grund warum der Laden den Bach runterging. BTW bei P&C ist so etwas schon immer üblich. Nach Beratung und Kauf klebt die Verkäuferin ein kleines Zettelchen mit ihrer Nummer auf die Ware. Beim Bezahlen wird das via Scan erfasst und man weiss am Ende des Monats wer Kunden als störend empfindet und kann direkt die Konsequenzen ziehen.
sind sie kleptomanisch veranlagt oder wie?!
jedenfalls kann ich ihre angst, "noch mehr" von verkäufern belagert zu werden irgendwie nicht ganz nachvollziehen.
und das weder beim praktiker, noch bei aldi, ansons, p&c, karstadt, mediamarkt und wo auch immer.
und wenn sie sich bisher auf empfehlungen der verkäufer verlassen haben, so gebe ich ihnen doch den tipp, sich selbst zu informieren - meiner erfahrung nach haben nur die wenigsten wirklich ahnung von dem, was sie ihnen erzählen.. ;)
Verkäufer belagern? Wo denn? Auch bei Karstadt verschwinden die Verkäufer hinter Verkaufsgondeln und -ständern, wenn ein Kunde naht. Die muss man förmlich verfolgen, um die gewünschte Info zu bekommen. Deshalb sind Boni ein probates Mittel, um gute, serviceorientierte Verkäufer zu belohnen, damit zugleich zu motivieren, und um die faulen Säcke, die ihr Dasein auf Kosten von Kollegen gestalten, zu entlarven.
In der Tat, ein ausgesprochen schlechter Witz. Ein Verkäufer bei Karstadt kann sein Gehalt bei guter Leistung um vielleicht 500,- Euro aufstocken. Wenn er oder sie ein echter Überflieger ist, dann vielleicht 1000,- Euro. Im Gegenzug wird das Grundgehalt gleich mal nach unten korrigiert. Umsonst gibt es ja nichts.
Dagegen die Bonizahlungen der Banker. 250.000.000,- sind in Amerika noch Versagerboni.
Selten einen so schwachsinnigen Vergleich gesehen.