Gefeuerte Gleichstellungsbeauftragte: "Für diesen Job braucht man eine Gebärmutter"

Monika Ebeling ist streitbar. Ihren Job als Gleichstellungsbeauftragte in Goslar verlor die Sozialpädagogin, weil sie sich zu sehr für Männer einsetzte.*Im Interview kritisiert sie einen Feminismus, den sie als verzopft, ideologisch, männerfeindlich beschreibt.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...777422,00.html
  1. #10

    Na warum wohl?

    Zitat von caecilia_metella Beitrag anzeigen
    Oder noch früher angesetzt: Wieso pflegen diese Männer denn intimste Kontakte mit Frauen, denen sie keinesfalls über den Weg trauen?
    Vielleicht aus den selben Gründen, die Frauen haben, wenn sie intimste Kontakte mit Männern pflegen, denen sie keinesfalls über den Weg trauen (sollten).
  2. #11

    Wir können uns das leisten.

    Die Gemeinde in der ich lebe ist hoch verschuldet, trotzdem muss eine Frauenbeauftragte bezahlt werden.
    Ist doch toll wenn wir uns das leisten können!

    Ach ja: Diee Musikschule wurde geschlossen: Kein Geld.
  3. #12

    ...

    Zitat von caecilia_metella Beitrag anzeigen
    Wieso heiraten die Männer, die so arg schlecht dastehen, denn nicht? Oder noch früher angesetzt: Wieso pflegen diese Männer denn intimste Kontakte mit Frauen, denen sie keinesfalls über den Weg trauen?
    Ach, das entscheiden jetzt Männer allein, ob geheiratet wird oder nicht. Darüber hinaus heiratet man ja nicht, um sich später scheiden zu lassen.
  4. #13

    ...

    Zitat von caecilia_metella Beitrag anzeigen
    Ich will aber nur kurz auf eine Inkonsequenz hinweisen:
    "Väter etwa sind nach Scheidung und Trennung nicht gleichgestellt, wenn sie Umgang mit ihren Kindern haben.....
    gute frage. wir sollten uns einfach alle an die regeln der kirche halten: kein knick-knack vor der ehe !!!

    tolle theorie, die sie da aufstellen. eine inkonsequenz ist mir jedoch aufgefallen: so wie sie das sagen, läge die entscheidungsgewalt alleine beim mann. kann ja auch nicht so stimmen, oder sagen etwa alle frauen reflexartig "ja" wenn um ihre hand angehalten wird ?
  5. #14

    Zitat von caecilia_metella Beitrag anzeigen
    Ich will aber nur kurz auf eine Inkonsequenz hinweisen:
    "Väter etwa sind nach Scheidung und Trennung nicht gleichgestellt, wenn sie Umgang mit ihren Kindern haben wollen. Unverheiratete Männer stehen noch schlechter da, von rechtlicher Gleichstellung von Vater und Mutter kann da nicht die Rede sein."

    Wieso heiraten die Männer, die so arg schlecht dastehen, denn nicht? Oder noch früher angesetzt: Wieso pflegen diese Männer denn intimste Kontakte mit Frauen, denen sie keinesfalls über den Weg trauen?
    Ob sie es glauben oder nicht, viele Paare heiraten nicht, weil sie es einfach nicht brauchen oder wollen.
    Und wie kommen sie auf den schmalen Pfad, dass nichtheiraten = nicht über den Weg trauen bedeutet?

    In ihrer Welt würde das ja bedeuten, dass ich meiner Partnerin erst traue, wenn ich sie heirate? Oder habe ich das jetzt falsch verstanden?
  6. #15

    .

    Zitat von caecilia_metella Beitrag anzeigen
    Ich will aber nur kurz auf eine Inkonsequenz hinweisen:
    "Väter etwa sind nach Scheidung und Trennung nicht gleichgestellt, wenn sie Umgang mit ihren Kindern haben wollen. Unverheiratete Männer stehen noch schlechter da, von rechtlicher Gleichstellung von Vater und Mutter kann da nicht die Rede sein."

    Wieso heiraten die Männer, die so arg schlecht dastehen, denn nicht? Oder noch früher angesetzt: Wieso pflegen diese Männer denn intimste Kontakte mit Frauen, denen sie keinesfalls über den Weg trauen?
    Sie übersehen, daß zur Hochzeit immer zwei Willenserklärungen gehören. Vielleicht wollten die Partnerinnen der genannten Männer nicht heiraten ? Und wenn man sich deren genannte rechtliche Stellung ansieht: Warum sollten sie auch ???
    Und wieso sollten die Männer den Frauen denn "keinesfalls über den Weg" getraut haben ? Eine Beziehnung ist doch nichts statisches ! Die verändert sich auch und natürlich pflegt man in der Phase des Vertrauens intimste Kontakte !?
    So soll es langfristig auch nicht ganz unproblematisch sein für eine Beziehung, wenn Männer mit Hinweis auf das mangelnde Vertrauen Intimitäten verweigern...

    Selten so einen Quatsch gelesen...
  7. #16

    ***

    Zitat von caecilia_metella Beitrag anzeigen
    Ich will aber nur kurz auf eine Inkonsequenz hinweisen:
    "Väter etwa sind nach Scheidung und Trennung nicht gleichgestellt, wenn sie Umgang mit ihren Kindern haben wollen. Unverheiratete Männer stehen noch schlechter da, von rechtlicher Gleichstellung von Vater und Mutter kann da nicht die Rede sein."
    Wieso heiraten die Männer, die so arg schlecht dastehen, denn nicht? Oder noch früher angesetzt: Wieso pflegen diese Männer denn intimste Kontakte mit Frauen, denen sie keinesfalls über den Weg trauen?
    Ganz einfach weil wir Menschen sind und als solche Sklaven unserer Instinkte und Gefühle, egal für wie Intelligent wir uns halten, am ende greifen wir doch irgendwann in unserem Leben mal ins Klo und das mit allen Konsequenzen.

    Tatsächlich ist es aber so das ich das Gefühl habe das man(n) sich heute wesentlich seltener auf eine Beziehung einlässt, das mag mehrere Gründe haben, einer davon ist jedoch sicher die Tatsache das du als Kerl meistens nur verlieren kannst wenn du an die falsche Frau gerätst, das gilt um so mehr wenn Kinder vorhanden sind.

    Natürlich beschreibe ich das nur aus meiner männlichen Sicht auf die Dinge, Frauen werden das sicher anders sehen. Aber genau deshalb wird es ja nie langweilig.
  8. #17

    Aber

    In vielen Punkten muss ich Frau Ebeling zustimmen - v.a. wenn es um die Rechte von Vätern geht - und bewundere ihren Mut zu ihrer Meinung zu stehen.
    Aber einen Punkt tut sie etwas zu einfach ab: ''Weniger Wochenarbeitszeit, weniger Geld''
    Man muss sich fragen, warum Mütter weniger arbeiten als Väter. Natürlich gibt es hier viele verschiedene Gründe. Einer könnte sein: der Vater verdient mehr. Dies könnte daran liegen, dass er die bessere Ausbildung hat, bzw. eine mit der er den besseren Job bekommt. Und schon wären wir bei einem Thema für die Gleichstellungsbeauftragte.
    Es gibt viele weitere Gründe, die auf geschlechtsspezifische Probleme zurückzuführen sind.
  9. #18

    Was is denn das für eine Emanzipierte Ansicht ?!

    @caecilia

    Wir leben ja nun Gott sei Dank nicht mehr im Mittelalter, so das jeder selbst entscheiden kann ob er heiraten möchte oder nicht. Und obs sies glauben oder nicht, es gibt auch tatsächlich den Flal das der Mann will, die Frau aber nicht....
  10. #19

    Danke für den Link

    Zitat von yandalin Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollte man noch zwei Infos nachtragen:

    Nicht nur von Goslarer Politikern, auch von manchen Medien gibt es merkwürdige Versuche, Leute mit Meinungen wie der von Monika Ebeling erst gar nicht zu Wort kommen zu lassen:
    http://arnehoffmann.blogspot.com/201...eling-aus.html

    Dabei poitioneren sich inzwischen immer mehr Bürger gegen derartige Tabus. So ist auch Monika Ebeling keine Einzelkämpferin sondern Mitglied der geschlechterpolitischen Initiative AGENS (Motto "Mann – Frau – MITeinander"):
    http://agensev.de/
    Danke für den Link.

    Gleichberechtigung kann in meinen Augen nur funktionieren, wenn beide Geschlechter an einem Strang ziehen. Also statt "Emanzipation gegen den Mann" lieber "Gleichberechtigung von Frau und Mann".

    Übrigens: in keiner Gesellschaft mit echter Gleichberechtigung gibt es solche Dinge wie "Wort-Genderisierung", "Gendermainstream" und ähnlichen Mist. Das Wort "Schüler" umfasst dann wieder BEIDE Geschlechter, nicht nur die "männlichen Schüler"; es ist eine Frage des Selbstverständnisses. Wenn sich da einige Frauen / Mädchen ausgegrenzt fühlen, dann ist das zwar schlecht, aber kein Grund, gegen den Willen der vernünftig denkenden Mehrheit die Wörter allenorts zu "genderisieren".