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Gefeuert: Wer den Ex-Chef mag, findet leichter einen Job

CorbisArbeitslos und Spaß dabei: Gekündigte Mitarbeiter, die sich nach wie vor mit ihrem Ex-Chef identifizieren, leben laut einer US-Studie besser. Und sie haben dadurch bessere Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-867764.html
  1. #1

    Aha.

    Den, der mich abserviert, soll ich also noch mögen! Wie muss ich mich eigentlich verbiegen, um einen neuen, schlecht bezahlten Job zu bekommen?
  2. #2

    @pefete

    Nein, nur die 86 befragten Amerikaner tun das.
  3. #3

    So ein Unsinn

    Wenn ich jahrelang für ein Unternehmen hart gearbeitet habe und mich dann mein Chef feuert, weil wieder einmal eine "Restrukturierung" angesagt ist und ich in das "Sozialauswahl"-Raster falle oder weil ich meinem Chef irgendwann einmal durch Kritik aufgefallen bin, soll ich meinen Chef mögen, um leichter einen neuen Job zu bekommen. Wie viel Gehirnwäsche ist denn dazu nötig?
  4. #4

    Zitat von eigene_meinung Beitrag anzeigen
    Wenn ich jahrelang für ein Unternehmen hart gearbeitet habe und mich dann mein Chef feuert, weil wieder einmal eine "Restrukturierung" angesagt ist und ich in das "Sozialauswahl"-Raster falle oder weil ich meinem Chef irgendwann einmal durch Kritik aufgefallen bin, soll ich meinen Chef mögen, um leichter einen neuen Job zu bekommen. Wie viel Gehirnwäsche ist denn dazu nötig?
    Ich glaube, die Franzosen haben in dieser Frage eine noch gesündere Einstellung gefunden:
    Kommt man ihnen mit Kündigung, entführen sie ihre Chefs oder drohen damit, gleich das ganze Firmengebäude in die Luft zu sprengen.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Arbeitslos und Spaß dabei: Gekündigte Mitarbeiter, die sich nach wie vor mit ihrem Ex-Chef identifizieren, leben laut einer US-Studie besser. Und sie haben dadurch bessere Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz.

    Nach Kündigung: Identifikation mit Ex-Chef macht Arbeitssuche leichter - SPIEGEL ONLINE
    Nennt man sowas nicht "Stockholm-Syndrom"?

    Ich bin gespannt auf die nächste Umfrageergebnisse! ...Vielleicht lauten die dann ja "Überwältigende Mehrheit der Arbeitnehmer begrüßt Lohnkürzungen" oder "Wer Mobbing erträgt lebt glücklicher"...;-)
  6. #6

    Völlig logisch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Arbeitslos und Spaß dabei: Gekündigte Mitarbeiter, die sich nach wie vor mit ihrem Ex-Chef identifizieren, leben laut einer US-Studie besser. Und sie haben dadurch bessere Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz.

    Nach Kündigung: Identifikation mit Ex-Chef macht Arbeitssuche leichter - SPIEGEL ONLINE
    Wer aus seinem Gekündigt-worden-Sein eine Tragödie macht, die sein ganzes Leben überschattet, schädigt damit nur die eigene Persönlichkeit und wird (nicht nur für Arbeitgeber) deutlich weniger attraktiv.
  7. #7

    Zitat von Europa! Beitrag anzeigen
    Wer aus seinem Gekündigt-worden-Sein eine Tragödie macht, die sein ganzes Leben überschattet, schädigt damit nur die eigene Persönlichkeit und wird (nicht nur für Arbeitgeber) deutlich weniger attraktiv.
    Genau liebe Arbeitnehmer: Bitte unbedingt alles easy nehmen, sonst bekommt ihr noch diese hässlichen Sorgenfalten und wirkt unattraktiv auf Eure Humankapitalverwalter! Am besten sich nach dem Motto verkaufen: "Für mich war diese Kündigung eine Herausforderung"
  8. #8

    Oh mei...

    Was für eine lächerliche Studie! Und SPON druckt den Unsinn auch noch...
  9. #9

    Selbsterkenntniss

    Schon mal darüber nachgedacht Selbskritik zu üben? In der Regel entlassen Chefs einen nicht wenn man gute Arbeit leistet, es sei denn dem Betrieb geht es schlecht und dann ist eine Entlassung absolut nicht persönlich gemeint. Aber leider leiden viele Menschen einfach unter Massiver Selbstüberschätzung und halten sich für die größten obwohl ihre Arbeit schlampig und oft unüberlegt ist. Offene Kritik an einem Mitarbeiter endet meist in einer Rechtfertigungstirade in der man dem Chef darlegt warum eigentlich alle anderen für den Fehler verantwortlich sind. Ein akzeptieren und ehrliches Nachdenken über seine Fehler wirkt oft wunder. Wenn man dann noch einen konstruktiven Vorschlag zur Zukünftigen vermeidung seiner eigenen Fehler liefert wird der Chef einen sehr schnell zu schätzen wissen. Aber bitte ohne großes TamTam, denn die meisten Chefs müssen sich auch noch um die Probleme der anderen Mitarbeiter kümmern!


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