Den, der mich abserviert, soll ich also noch mögen! Wie muss ich mich eigentlich verbiegen, um einen neuen, schlecht bezahlten Job zu bekommen?
CorbisArbeitslos und Spaß dabei: Gekündigte Mitarbeiter, die sich nach wie vor mit ihrem Ex-Chef identifizieren, leben laut einer US-Studie besser. Und sie haben dadurch bessere Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-867764.html
Den, der mich abserviert, soll ich also noch mögen! Wie muss ich mich eigentlich verbiegen, um einen neuen, schlecht bezahlten Job zu bekommen?
Nein, nur die 86 befragten Amerikaner tun das.
Wenn ich jahrelang für ein Unternehmen hart gearbeitet habe und mich dann mein Chef feuert, weil wieder einmal eine "Restrukturierung" angesagt ist und ich in das "Sozialauswahl"-Raster falle oder weil ich meinem Chef irgendwann einmal durch Kritik aufgefallen bin, soll ich meinen Chef mögen, um leichter einen neuen Job zu bekommen. Wie viel Gehirnwäsche ist denn dazu nötig?
Was für eine lächerliche Studie! Und SPON druckt den Unsinn auch noch...
Schon mal darüber nachgedacht Selbskritik zu üben? In der Regel entlassen Chefs einen nicht wenn man gute Arbeit leistet, es sei denn dem Betrieb geht es schlecht und dann ist eine Entlassung absolut nicht persönlich gemeint. Aber leider leiden viele Menschen einfach unter Massiver Selbstüberschätzung und halten sich für die größten obwohl ihre Arbeit schlampig und oft unüberlegt ist. Offene Kritik an einem Mitarbeiter endet meist in einer Rechtfertigungstirade in der man dem Chef darlegt warum eigentlich alle anderen für den Fehler verantwortlich sind. Ein akzeptieren und ehrliches Nachdenken über seine Fehler wirkt oft wunder. Wenn man dann noch einen konstruktiven Vorschlag zur Zukünftigen vermeidung seiner eigenen Fehler liefert wird der Chef einen sehr schnell zu schätzen wissen. Aber bitte ohne großes TamTam, denn die meisten Chefs müssen sich auch noch um die Probleme der anderen Mitarbeiter kümmern!