Gefechte in Syrien: Armee jagt Deserteure in Damaskus

In Syriens Hauptstadt Damaskus sind Kämpfe zwischen Militär und desertierten Soldaten aufgeflammt. Aktivisten berichten, die Gegend sei zuvor nach den Flüchtigen abgesucht worden. Die zerstrittene Exil-Opposition hat sich inzwischen auf einen Demokratie-Fahrplan geeinigt - für die Zeit nach Assad.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...806569,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Syriens Hauptstadt Damaskus sind Kämpfe zwischen Militär und desertierten Soldaten aufgeflammt. Aktivisten berichten, die Gegend sei zuvor nach den Flüchtigen abgesucht worden. Die zerstrittene Exil-Opposition hat sich inzwischen auf einen Demokratie-Fahrplan geeinigt - für die Zeit nach Assad.

    Gefechte in Syrien: Armee jagt Deserteure in Damaskus - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Was sollen diese einseitigen Berichte gegen Assad? Haben Sie sich schon einmal ausgemalt was mit den Aleviten und Christen passiert, wenn die "Rebellen" in Syrien die Oberhand gewinnen. Hören Sie endlich auf mit der Augenwischerei und mit den Lügen über einen demokratischen arabischen Frühling.

    Es hat sich gezeigt, daß überall wo es "Demokratiebestrebungen" gab die Christen nicht mehr sicher leben können und in tausenden Tunesien und Ägypten verlassen.

    Das gleiche wird in Syrien geschehen: Die radikal islamistischen Islambruderschaften heitzen den Konflikt mit hilfe des Westens und Israel an um einen weiteren Verbündeten ( Assad) des Irans zu schwächen. Aber was Europa und der Westen langfristig von einem islamisierten Syrien hat, kann mir bisher keiner beantworten.

    Frau Merkel kann ja schon einmal Einladungen nach Syrien schicken....für die Christen, die nach Assad ihr Heimatland verlassen müssen.
  2. #2

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Syriens Hauptstadt Damaskus sind Kämpfe zwischen Militär und desertierten Soldaten aufgeflammt. Aktivisten berichten, die Gegend sei zuvor nach den Flüchtigen abgesucht worden. Die zerstrittene Exil-Opposition hat sich inzwischen auf einen Demokratie-Fahrplan geeinigt - für die Zeit nach Assad.

    Gefechte in Syrien: Armee jagt Deserteure in Damaskus - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Unter dem Bild der Hinweis:

    "Damaskus: Gefechte am 30. Dezember (die Echtheit der Aufnahme kann von SPIEGEL ONLINE nicht verifiziert werden)"

    Im Text der Satz:

    "Da die syrische Führung die meisten ausländischen Journalisten ausgewiesen hat, lassen sich Angaben rund um die Proteste und das gewaltsame Vorgehen der Sicherheitskräfte kaum unabhängig überprüfen."

    Auf Deutsch: Wir wissen nichts... aber die syrische Regierung sind die Böse und die Rebellen die Guten
  3. #3

    Desinformation in perfekter Form

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Syriens Hauptstadt Damaskus sind Kämpfe zwischen Militär und desertierten Soldaten aufgeflammt. Aktivisten berichten, die Gegend sei zuvor nach den Flüchtigen abgesucht worden. Die zerstrittene Exil-Opposition hat sich inzwischen auf einen Demokratie-Fahrplan geeinigt - für die Zeit nach Assad.

    Gefechte in Syrien: Armee jagt Deserteure in Damaskus - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Vermutlich würde der Westen auch den Teufel als "Rebell", "Aufständischen" bezeichnen, wenn er den Interessen der Destabilisierung ungeliebter souveräner Staaten dient. Wessen Geistes Kinder die "Rebellen" sind, kann man in den arabischen Staaten der blumig umschriebenen Umstürze des "arabischen Frühlings" erkennen. Außer Chaos nichts gewesen. Und - Deserteure sind immer etwas anrüchig. Man sollte nicht auf Sie setzen. Demokraten haben eine andere Moral.
  4. #4

    unprofessionell

    "Menschenrechtlern zufolge gehen syrische Sicherheitskräfte trotz Anwesenheit der von der Arabischen Liga entsandten Beobachter unvermindert hart gegen die Opposition vor."

    was ich mir von den spiegel redakteuren im neuen jahr wuensche:
    vielleicht einen einzigen! artikel ueber ihre syrische nachrichtenquellen. nur einmal recherchieren, wer diese 2,3 personen sind, von denen - ganz offensichtlich - saemtliche hier veroeffentlichte artikel ueber syrien stammen. das! waere wirklich interessant...

    und der ueberschrift "armee jagt deserteure" ist ja sowas von bescheuert! soll das etwas suggerieren? ich denke in jedem land, jede regiereung wuerde das selbe tun - inkl. deutschland! das ist doch etwas ganz selbstverstaendliches und unbestrittenes.

    viel interessanter waere es zu erfahren, warum diese soldaten desertieren und ihre waffen gegen die armee richten! wenns wirklich so ist, dass sie sich geweigert haben, unrechte befehle auszufuehren, dann: riesenrespekt fuer diese helden!
    die vermutung will sich aber nicht legen, dass, zumindest einige von ihnen, selber machtpolitische ziele verfolgen (siehe libyen). eine genaue recherche, das sollte das anliegen des spiegels sein - nicht immer wieder die gleichen infos von den gleiche quellen abdrucken. so wuerde zumindest ich, waere ich ein journalist, denken...
  5. #5

    zumindest

    Zitat von Hape1 Beitrag anzeigen
    Unter dem Bild der Hinweis:

    "Damaskus: Gefechte am 30. Dezember (die Echtheit der Aufnahme kann von SPIEGEL ONLINE nicht verifiziert werden)"

    Im Text der Satz:

    "Da die syrische Führung die meisten ausländischen Journalisten ausgewiesen hat, lassen sich Angaben rund um die Proteste und das gewaltsame Vorgehen der Sicherheitskräfte kaum unabhängig überprüfen."

    Auf Deutsch: Wir wissen nichts... aber die syrische Regierung sind die Böse und die Rebellen die Guten
    ist die Presse etwas vorsichtiger geworden, nachdem in der letzten Zeit öfter mal durch den Fluch, oder auch Segen des Internet und der Seite Youtube einige verfälschte oder gar dreist erlogene Bilder, Videos und Berichte aufgedeckt wurden. Gesendet und gezeigt wird zwar trotzdem noch alles, aber immer kommentiert mit Worten wie, laut der ...blablaba....., wie aus unabhängigen, aber nicht überprüfbaren Kreisen berichtet wird ....blablabla .....usw. usw.

    Skepsis gegenüber der Berichterstattung, egal von wem sie ausgeht, ist also durchaus immer und grundsätzlich angebracht. Und manchmal frage ich mich, wozu wir überhaupt noch die Presse brauchen.
  6. #6

    Wahlen?

    Zitat von driftwood1973 Beitrag anzeigen
    Das gleiche wird in Syrien geschehen: Die radikal islamistischen Islambruderschaften heitzen den Konflikt mit hilfe des Westens und Israel an um einen weiteren Verbündeten ( Assad) des Irans zu schwächen. Aber was Europa und der Westen langfristig von einem islamisierten Syrien hat, kann mir bisher keiner beantworten.
    Wie wäre folgender Plan: Assad tritt zurück und übergibt die Macht an einen Übergangsrat, der freie Wahlen organisiert. Assad kann sich mit seiner Baath-Partei daran beteiligen. Vielleicht kehrt er ja als einfacher Abgeordneter ins Parlament zurück. Oder womöglich wird er sogar zum Präsidenten gewählt. Wenn er einen solch großen Rückhalt in der Bevölkerung hat, wieso lässt er sich nicht wählen?

    Hat da vielleicht die mächtige Regionalmacht Iran etwas dagegen, weil der kleine Irre befürchtet, einen wichtigen Verbündeten zu verlieren? Und damit auch den Einfluss auf die Hisbollah im Libanon und die Hamas im Gaza-Streifen?

    Es könnte so einfach sein: WAHLEN!!!
  7. #7

    Deserteure

    Zitat von michaelslo Beitrag anzeigen
    Und - Deserteure sind immer etwas anrüchig. Man sollte nicht auf Sie setzen. Demokraten haben eine andere Moral.
    Ja, und Emigranten sind ebenfalls verdächtig. Richtig verlassen kann man sich nur auf Richter und Gefängniswärter, die immer gut mitgearbeitet haben. Genauso lief es in Deutschland nach 1945 und teilweise auch nach 1989.

    Da fällt mir nur das Zitat mit Fressen und Kotzen ein. Tschuldigung.

    Fleißige syrische Regierungsfreunde... schon am Neujahrsmorgen aktiv. Na gut, sie hatten vielleicht zu Sylvester nicht so viel zu feiern.

    Die Entwicklung in Syrien macht natürliche niemandem Freude. Das Problem ist bloß, Assad hatte ja die Chance, sein Land zu öffnen, und so ähnlich wie Juan Carlos zum Held seines Landes zu werden. Er hat es verpasst, warum auch immer - ich hoffe, er erklärt es der Öffentlichkeit mal vor Gericht. Jetzt gibt es kaum noch einen Ausweg, und für die Minderheiten sieht es - wie bei jedem Bürgerkrieg - nicht sehr gut aus. Wir sollten sie großzügig aufnehmen, wenn es nicht anders geht.
  8. #8

    Kleine Einschränkung

    Zitat von driftwood1973 Beitrag anzeigen
    Was sollen diese einseitigen Berichte gegen Assad? Haben Sie sich schon einmal ausgemalt was mit den Aleviten und Christen passiert, wenn die "Rebellen" in Syrien die Oberhand gewinnen. Hören Sie endlich auf mit der Augenwischerei und mit den Lügen über einen demokratischen arabischen Frühling.

    Es hat sich gezeigt, daß überall wo es "Demokratiebestrebungen" gab die Christen nicht mehr sicher leben können und in tausenden Tunesien und Ägypten verlassen.

    Das gleiche wird in Syrien geschehen: Die radikal islamistischen Islambruderschaften heitzen den Konflikt mit hilfe des Westens und Israel an um einen weiteren Verbündeten ( Assad) des Irans zu schwächen. Aber was Europa und der Westen langfristig von einem islamisierten Syrien hat, kann mir bisher keiner beantworten.

    Frau Merkel kann ja schon einmal Einladungen nach Syrien schicken....für die Christen, die nach Assad ihr Heimatland verlassen müssen.
    So recht Sie im wesentlichen auch haben, es scheint mir doch ein kleiner Widerspruch abgebracht.

    Ich kann nicht glauben, daß Jeruslam an einem islamisierten Syrien Interesse hat, einem, das sich wie Tunesien vielleicht ein neues Verfassungsziel geben würde: die Vernichtung des Judenstaats.

    Das hieße aus israelischer Sicht den Teufel mit dem Beelzebub austreiben, und so dumm sind die Verantwortlichen dort nicht - im Gegensatz zu unseren westlichen Demokratisten.
  9. #9

    ja so wird das wohl kommen

    Zitat von driftwood1973 Beitrag anzeigen
    Was sollen diese einseitigen Berichte gegen Assad? Haben Sie sich schon einmal ausgemalt was mit den Aleviten und Christen passiert, wenn die "Rebellen" in Syrien die Oberhand gewinnen. Hören Sie endlich auf mit der Augenwischerei und mit den Lügen über einen demokratischen arabischen Frühling.

    Es hat sich gezeigt, daß überall wo es "Demokratiebestrebungen" gab die Christen nicht mehr sicher leben können und in tausenden Tunesien und Ägypten verlassen.

    Das gleiche wird in Syrien geschehen: Die radikal islamistischen Islambruderschaften heitzen den Konflikt mit hilfe des Westens und Israel an um einen weiteren Verbündeten ( Assad) des Irans zu schwächen. Aber was Europa und der Westen langfristig von einem islamisierten Syrien hat, kann mir bisher keiner beantworten.

    Frau Merkel kann ja schon einmal Einladungen nach Syrien schicken....für die Christen, die nach Assad ihr Heimatland verlassen müssen.
    bisher gibt es keine Lösung danach und da werden die Stärkeren sich durchsetzen, man kann nur hoffen das es kein zweites Irak wird