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Gefangenenaustausch mit Israel: Palästinenser bejubeln Rückkehr Hunderter Häftlinge
Ausgelassene Freude in Ramallah und Gaza: Zehntausende*Palästinenser feiern die Freilassung palästinensischer Häftlinge aus israelischer Haft - sie sind gegen den Soldaten Gilad Schalit ausgetauscht worden. Nahe dem Westjordanland kam es aber auch zu Gewaltausbrüchen.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...792455,00.html
- #20 18.10.2011 17:40 von
diese
- #21 18.10.2011 18:28 von Medien-Kritiker
Wer lesen kann.....
ist klar im Vorteil.Mein Posting war doch eine Reaktion auf das Posting von "galahad610", der zu wissen meinte alle freigelassenen Häftlinge hätten direkt oder indirekt Gewalt gegen Israelis angewandt.Da sei mir diese ironisch gemeinte Übertreibung gestattet.Weil ich die meisten der Freigelassenen eben nicht für Terroristen halte.Ich glaube außer Ihnen und "Pepito_Sbazzagutti" hat das jeder sofort kapiert...
- #22 18.10.2011 22:39 von
Dynamik
Friedensbereitschaft? Der einzige völkerrechtlich legitime Verhandlungspartner für Friedensverhandlungen ist die PLO resp. die El Fatah. Diese ist auch bereit zu Verhandlungen, ganz im Gegenteil zur Hamas.
Dass Nethanjahu aus innenpolitischem Machtkalkül nun mit der Hamas dealt, hat zwei Ziele. Einen innenpolitischen Erfolg zu erringen und die gerade auf internationalem Parkett mit ihrer Staatsgründungsoffensive so erfolgreiche PLO um Abbas zu schwächen.
Israel ist genausowenig zu Friedensverhandlungen bereit wie es die Hamas ist.
Nun gut, wenn Sie mit der gleichen Intensität die Kriegsverbrechen der IDF, deren Angehöriger dieser gerade freigelassene Soldat war, anprangern würden, hätte ich für die Tirade Verständnis. Sie aber verurteilen einseitig.
Aber, Sie sollten schon objektiv sein. Der größte Teil der israelischen Staatsführer nach 1948 hatte genau die Vita, die sie gerade bei den Palästinensern angeprangert haben.
Grundsätzlich muss ich Ihnen leider sagen, dass Sie offensichtlich die Dynamik des israelisch-palästinensischen Konfliktes nicht durchschauen.
Zum einen dürfen natürlich längst nicht alle der nun freigelassenen Inhaftierten in ihre Heimat zu ihren Familien zurückkehren, sondern werden in andere Länder deportiert.
Zum anderen beruhen die Angaben zu den Freigelassenen auf israelischen Militärquellen, deren Glaubwürdigkeit komplett zu bezweifeln ist. Auch das, was die Zeitungen in Israel schreiben, wird ihnen in dieser Frage direkt von den in Israel herrschenden Militärs in die Feder diktiert.
Ihnen ist bekannt, dass die Presse in Israel der Militärzensur unterliegt?
Wieviele nun tatsächlich schwere Verbrechen begangen haben, kann man nur mutmaßen. In israelischen Knästen sitzen tausende, die niemals einen fairen Prozess erhalten haben, sondern -wenn es überhauptzu Verhandlungen und Urteilen kam- von Militärgerichten unter Ausschluss der Öffentlichkeit und zum Teil nach unter Folter erpressten Geständnissen ageurteilt wurden. Von Rechtsstaatlichkeit kann man in solchen, von einer Besatzungsmilitärmacht inszenierten Prozessen nicht einmal träumen.
Im übrigen ist Israel in den letzten fünfzehn Jahren dazu übergegangen, mutmaßliche Attentäter nahezu ausnahmslos extralegal zu exekutieren.
Was verstehen Sie unter "danken" ?
Dass ein Idiot aus Dankbarkeit zu Israel ein Attentat verübt und damit wieder die ganze palästinesische Community in den Dreck zieht?
Dann solle sie doch bitte undankbar bleiben.
Sie unterliegen einem Missverständnis.
Durchaus möglich, dass einer der Freigelassenen -nach jahrzehntelanger Haft in Mlitärgefängnissen und Gefangenenlagern- zu den Waffen oder zum Sprengstoffgürtel greift.
Ich habe eine Frage an Sie? Was meinen Sie, wem das nützen würde? Den Palästinensern? Sicherlich nicht. Israel aber kann wieder darauf verweisen, dass der palästinensische Terrorismus Friedensverhandlungen im Wege stehe und somit seine Politik der Gesprächsverweigerung fortsetzen.
Insofern hoffe ich, dass keiner der Freigelassenen Israel diesen gefallen tun wird. - #23 19.10.2011 09:29 von HKo
- #24 19.10.2011 11:24 von
lll
Sie wollen aber gar nicht verhandeln, und was die Legitimität anbelangt, wird sie von der Hamas abgelehnt, außerdem sind Wahlen längst überfällig.
Das sind Schlaumeiereien. Schalit war die Geisel von Hamas, mit wem sonst hätten die Israelis verhandeln sollen als mit den Geiselnehmern.Dass Nethanjahu aus innenpolitischem Machtkalkül nun mit der Hamas dealt, hat zwei Ziele. Einen innenpolitischen Erfolg zu erringen und die gerade auf internationalem Parkett mit ihrer Staatsgründungsoffensive so erfolgreiche PLO um Abbas zu schwächen.
Hamas und Friedensverhandlungen - das ist ein Witz. Hamas will Israel vernichten.Israel ist genausowenig zu Friedensverhandlungen bereit wie es die Hamas ist.
Die freigelassenen Terroristen und ihre Lieben, die sie in Gaza erwarteten, brüsteten sich doch vor den Kameras damit wie viele Juden sie umgebracht haben, und das sie weitermachen werden. Wozu also die Nebelkerzenwerferei mit der Militärzensur? Zensur, nur zu Ihrer Info, bedeutet nicht etwas in die Feder diktieren, sondern Informationen zurückhalten die dem Feind nützen könnten.Zum anderen beruhen die Angaben zu den Freigelassenen auf israelischen Militärquellen, deren Glaubwürdigkeit komplett zu bezweifeln ist. Auch das, was die Zeitungen in Israel schreiben, wird ihnen in dieser Frage direkt von den in Israel herrschenden Militärs in die Feder diktiert.
Ihnen ist bekannt, dass die Presse in Israel der Militärzensur unterliegt?
Nein, da muss man gar nichts mutmaßen, wie bereits geschrieben, die jetzt freigelassenen Mörder und Schwerverbrecher, erzählen doch selber freimütig und voller Stolz von ihren Taten.Wieviele nun tatsächlich schwere Verbrechen begangen haben, kann man nur mutmaßen.
Das hat mit den Tatsachen aber nichts zu tun - sie erzählen Geschichten.In israelischen Knästen sitzen tausende, die niemals einen fairen Prozess erhalten haben, sondern -wenn es überhauptzu Verhandlungen und Urteilen kam- von Militärgerichten unter Ausschluss der Öffentlichkeit und zum Teil nach unter Folter erpressten Geständnissen ageurteilt wurden. Von Rechtsstaatlichkeit kann man in solchen, von einer Besatzungsmilitärmacht inszenierten Prozessen nicht einmal träumen.
Dann muss man sich wundern, wieso man jetzt so viele von diesen Mördern freigelassen hat, wenn sie doch alle bereits "exekutiert" worden sind? Sind sie plötzlich alle auferstanden - sind wir Zeugen eines großen Wunders?Im übrigen ist Israel in den letzten fünfzehn Jahren dazu übergegangen, mutmaßliche Attentäter nahezu ausnahmslos extralegal zu exekutieren.
Jemand der jahrzehntelang in einem israelischen Militärgefängnis saß, muss schon vorher ein Mord oder ein anderes Schwerverbrechen begangen haben. Diese Verbrechen haben dann aber sicher etwas mit einer schweren Jugend oder dergleichen zu tun - stimmts?Durchaus möglich, dass einer der Freigelassenen -nach jahrzehntelanger Haft in Mlitärgefängnissen und Gefangenenlagern- zu den Waffen oder zum Sprengstoffgürtel greift. - #25 19.10.2011 12:26 von HKo
Wie naiv ...
... muss man eigentlich sein, um nicht zu sehen, welch perfides Spiel Netanjahu spielt? Ich unterstelle ihm Vieles, aber bestimmt keine Humanitätsduselei. Er stärkt die Hamas, um die Spaltung nicht nur, um sie aufrechtzuerhalten, sondern zu vertiefen.
Die Hamas wirft der PLO vor, israelfreundlich zu sein, dabei ist es die Hamas selbst, die genau im Interesse Israels arbeitet. Solange die Gaza-Bevölkerung diesen fanatischen Haufen nicht davonjagt, wird Israel immer einen Grund haben, den Friedensprozess zu hintertreiben und den PAL-Staat zu verhindern. - #26 19.10.2011 21:21 von
Ich bin erschrocken
über die große Israelfeindlichkeit in vielen Beiträgen. Immer ist die Rede von "Besetzern" usw. Da wird das nachgeplappert, was so viele offiziell behaupten. Es könnte längst Frieden im Nahen Osten sein, denn Israel war immer zum Frieden bereit - logisch. Es hat sogar Land gegen Frieden geboten. Ägypten hat das mal angenommen.
Ich hoffe nur, dass die Freigelassenen nun ihre Freiheit genießen, arbeiten und sich ihren Familien widmen. Und nicht wieder gegen Israel kämpfen.
Denn ich wünsche dort und überhaupt allen Menschen Frieden. - #27 19.10.2011 23:04 von
Unterschrift
Da wird nichts "nachgeplappert, es handelt sich vielmer- wie Sie auch richtig anmerken- um den offiziellen Rechtsstatus- nämlich einen Besatzungsstatus.
Das ist ein schöner Wunsch. Nur- Arbeit gibt es in Gaza kaum und gegen den politisch motivierten Kampf gegen ein Unrechts-und Besatzungsregime ist nichts einzuwenden.
Es ist aber in der Tat zu wünschen,oder besser:zwingend notwendig, dass dieser politische Kampf mit Worten in politischem - und nicht religiösem- Kontext geführt wird. Denn, würden einige der Freigelassenen den militanten Kampf aufnehmen, würden sie dem repressiven Besatzungsregime und Israel und deren Propagandisten nur in die Hände spielen und den Wunsch der Palästinenser nach Frieden in einem unabhängigen eigenen Staat diskreditieren..
Das unterschreibe ich gerne - #28 20.10.2011 17:07 von
Wenn das alles so stimmen würde, dann hätten die sog. Palästinenser doch schon längst einen eigenen Staat.
Der Vorwurf, dass "die Militanten" Israel und deren Propagandisten in die Hände spielen, ist so absurd, dass man schon laut lachen muss. Die Hamas hat nur einziges Ziel, nämlich Israel zu vernichten. Deshalb wurde sie ja auch gewählt, und nicht weil sie Jobs und neue Straßen versprochen hätte. Die Dinge so zu verdrehen wie Sie das tun, ist Propaganda. - #29 20.10.2011 17:29 von
und, wissen Sie das?
Nein, ich glaube kaum.
Doch die Art, wie Sie hier herumpöbeln, erinnert stark an die Art, wie sich andere Deutsche schon im Berliner Sportpalast für gräßliche Parolen haben begeistern lassen.
Da über keinen der freigelassenen Palästinenser eine Terrorbiografie bekannt gemacht wurde, ist davon auszugehen, dass man ihnen aus nichts nachsagen kann.
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