REUTERSDer japanische Autokonzern Toyota ruft wegen Sicherheitsmängeln weltweit sieben Millionen Fahrzeuge in die Werkstatt zurück. Es bestehe Brandgefahr durch einen elektrischen Fensterheber. Betroffen sind die Modelle Corolla, Yaris und Camry.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-860432.html
Die mediale ausschlachtung ist ja mal wieder einsame Spitze.
Die Nachricht scheint so wichtig, das sie gleich unter der Top-Schlagzeile stehen muss. Seltsam, das bei Rückrufen deutscher Hersteller es nicht so wichtig ist.
Und immer wieder werden die ollen Kamellen der klemmenden Pedale, OBWOHL DIES WIDERLEGT WURDE (!!!), aus gegraben.
Diese Propaganda ist einfach nur noch unerträglich.
Das gleiche Schicksal hat ja schon Honda (Massen-Rückruf bei Honda) erleiden müssen.
Was wieder einmal beweist, dass alle Hersteller baugleiche Teile verwenden. Da nützen dann auch nicht die tollen Marketing-Sprüche über angebliche Firmenqualität oder besser: Liebe Automobilhersteller (gilt für alle Massenproduzenten), zahlt für Qualität und ihr seit aus den (negativen) Schlagzeilen. Den Kostendruck auf Zulieferer abzuwälzen, hat eben Konsequenzen.
Wird doch kaum noch gefahren ??
Man erhält aufgrund dieser Berichterstattung beinahe den Eindruck Toyota sei der einzige Hersteller der seine Fahrzeuge regelmäßig in die Werkstätten zurückruft. Doch dem ist keinesfalls so. Es gibt im Internet Portale die sich nur mit Rückrufaktionen der KFZ-Hersteller befassen. Mir kommt es etwas einseitig vor dass immer auf Toyota eingehackt wird, wenn die es mal für nötig befinden aus KULANZ auch bereits ältere Fahrzeuge KOSTENLOS zu ÜBERPRÜFEN, was bedeutet das überhaupt nicht mal etwas kaputt sein muss was auch getauscht werden müsste.
In Japan schätzt man seine Kundschaft, da kann Europa noch eine Menge lernen. Vor allem in Punkto Service und "After Sales Support".
Ich fände einen solchen Service wie von Toyota auch von anderen Herstellern wünschenswert. Bei so manchem anderen heißt es selbst bei längst öffentlich bekannten Serienfehlern oft nur "Pech gehabt", wenn der Karren aus der Garantie einmal raus ist.
Ich wundere mich immer, dass solche Rückrufaktionen immer so negativ dargestellt werden. Meiner Meinun sind vieler solcher Aktionen eines Herstellers eher ein absolutes Pro-Argument, Autos von genau diesen Herstellern zu kaufen, seien es nun Toyota, BMW oder VW.
Denn solche Rückrufaktionen sind ein Zeichen dafür, dass die Hersteller auch im Nachhinein noch an Fehlern ihrer älteren Autos arbeiten und diese beheben bzw. beseitigen, wenn sie auftreten.
Tatsache ist, dass solche Fehler in Fahrzeugen aller Art und egal welcher Marke immer mal wieder auftreten. Das kann kein Hersteller wirklich vermeiden, da sie oft auf die verschiedensten Zulieferer angewiesen sind.
Und solche Fehler tauchen mit Sicherheit auch bei Fiat, Renault, Chrysler oder sonstwo auf. Die sind nicht dagegen gefeit. Die Tatsache, dass diese Hersteller aber sogut wie nie Rückrufaktionen durchführen, obwohl ihre Fahrzeuge mit Sicherheit auch potentielle Mängel und Fehler aufweisen, sollte eigentlich nachdenklich stimmen.
Na, das ist ja interessant. Fehlerhafte Dosierung des Schmiermittels im Schalter. Da dürfte nen Tropfen WD 40 doch Abhilfe schaffen ;)
"Toyota - we make it simple!"
Aber schon lustig fuer mich als Wahltrierer, dass es einen Toyota "Vietz" gibt!
Fast so gut wie den/die DE/FF-1049 "U.S.S. Koelsch": http://www.usmilitaryart.com/DE1049_...18146-1200.jpg