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Gefahr durch Abgase: Stadt, Rad, Ruß

CorbisAbgase, Feinstaub, Dieselruß - in deutschen Städten herrscht oft dicke Luft. Die WHO stuft Dieselabgase neuerdings als krebserregend ein. Wie ungesund Radfahren im Vergleich zu Autofahren ist, haben Wissenschaftler untersucht. Ihr Urteil ist eindeutig.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...824534,00.html
  1. #1

    Hauptstaßen meiden

    Ich bin lange genug mit dem Fahrrad im Frankfurter Stadtverkehr unterwegs gewesen und habe mir sehr schnell angewöhnt, die Hauptstraßen zu meiden. Dort bin ich nur dann gefahren, wenn es sich auf kurzen Stücken nicht vermeiden ließ. Bei der Fahrt durch Wohnviertel über ruhige Nebenstraßen konnte ich bisher den ganzen Streß vermeiden, den sich die Hauptstraßen-Fetischisten antun: Blechlawinen, Abgase, Ampeln, Rad_weg!e und Chaosradfahrer. Ein kleiner Umweg von vielleicht einem Kilometer wurde bis jetzt immer durch zügiges Vorankommen, bessere Luft und mehr Ruhe belohnt.
  2. #2

    Für 7,5 km 30 Minuten?

    7,5 km dauern ziemlich genau eine Viertelstunde mit einem schnellen Rad (lange Übersetzung, Hochdruckreifen). Wenn nur Bummelei vorgesehen ist, ist es kein Wunder, dass im hektischen Deutschland kaum nennenswerter Radverkehr vorhanden ist. Dazu passt auch das hiesige Prinzip der Radwege, die sich nur im Joggertempo halbwegs sicher "befahren" lassen. Meine persönliche Fahrweise, für die man die Straße braucht, ist mit Sicherheit gefährlicher als Motorradfahren, solange es keine richtigen Radspuren gibt. Schade. Und so prügeln hier auch bei schönstem Wetter weiter alle ihre Blechkisten durch die Gegend.
  3. #3

    Da...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Abgase, Feinstaub, Dieselruß - in deutschen Städten herrscht oft dicke Luft. Die WHO stuft Dieselabgase neuerdings als krebserregend ein. Wie ungesund Radfahren im Vergleich zu Autofahren ist, haben Wissenschaftler untersucht. Ihr Urteil ist eindeutig.

    Radfahrer und Abgase: Feinstaub verkürzt Lebenszeit - SPIEGEL ONLINE
    ..ist ein Bruch in der Logik!...Wenn mehr aufs Rad umsteigen,gäbe es auch mehr Unfälle(Radfahrer leben gefährlicher)....das würde das "Lebenszeitkonto"wohl wieder ausgleichen.Von mir aus ,bräuchte es gar keine Radfahrer im Strassenverkehr geben.Halten sich nicht an die Vorschriften und sind einfach nur lästig!
  4. #4

    Studiogutschein

    Kommt das nur mir so vor, oder haben auch andere hier das Gefühl, man suggeriert mal kurz - wie gefährlich und schädlich das Radfahren ist, um am Ende eine uralte Wahrheit anzufügen - Radfahren ist gesund, (sogar in Pestluft der Stadt), schont die Umwelt und mindert die Profite der Wirtschaft.

    Letzterer Punkt dürfte für den Aufbau des Artikels verantwortlich zeichnen.

    Mich wundert, dass man nicht auf die gute Luft (keine Ahnung - vielleicht ist sie ja sogar schlechter.... ) in den Fitnessstudios hingewiesen hat.

    Das wäre förderlich für das Bruttosozialprodukt, man fährt weiter mit dem Auto, fährt zusätzlich zum Fitnesscenter, kauft sich approbate Funktions-Shirts und Hosen und Schuhe und Unterwäsche und und und ....

    Man bekommt von der Kasse einen Gutschein - (Prävention - das Zauberwort der Gesundheitsindustrie... - aber -- bitte nur "organisierte" Prävention betreiben..)

    Ich könnte die Kausalkette noch lange fortschreiben.....

    Aber was solls - die Mehrheit liebt das Hamsterrad.
  5. #5

    Perfide

    Jetzt ist man als umweltbewußter Fahrradfahrer doppelt angeschissen:

    Bei Wind und Wetter zu fahren ist teils kein Zuckerschlecken, und dann muß man auch noch die ganzen Autoabgase ertragen von pendlern ertragen, die abends in ihr EFH am Stadtrand fahren.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Abgase, Feinstaub, Dieselruß - in deutschen Städten herrscht oft dicke Luft. Die WHO stuft Dieselabgase neuerdings als krebserregend ein. Wie ungesund Radfahren im Vergleich zu Autofahren ist, haben Wissenschaftler untersucht. Ihr Urteil ist eindeutig.

    Radfahrer und Abgase: Feinstaub verkürzt Lebenszeit - SPIEGEL ONLINE
    Wenn es seitens der Automobilindustrie gewünscht wäre, gäb es schon spätestens seit den 90ern Elektroautos, und das Problem der Luftverschmutzung wäre erheblich geringer.

    Realität ist leider: das 3-Liter Auto steht im Museum und bis das Elektroauto kommt, dauert es seit Jahrzehnten "noch 10 Jahre".

    Warum das Elektroauto sterben musste (Doku) - YouTube
  7. #7

    Zitat von vincent1958 Beitrag anzeigen
    ..ist ein Bruch in der Logik!...Wenn mehr aufs Rad umsteigen,gäbe es auch mehr Unfälle(Radfahrer leben gefährlicher)....das würde das "Lebenszeitkonto"wohl wieder ausgleichen.
    Da Kfz die Hauptunfallgegner der Radfahrer sind, zudem haben diese auch meist die Hauptschuld am Unfall, würden die Unfallzahlen wieder sinken - weniger Autos, weniger Unfälle für Radfahrer. Von der Schwere der Unfälle gar nicht erst zu reden.
    Zitat von vincent1958 Beitrag anzeigen
    Von mir aus ,bräuchte es gar keine Radfahrer im Straßenverkehr geben. Halten sich nicht an die Vorschriften und sind einfach nur lästig!
    Interessante These, haben Sie dafür irgendwelche Beweise? Radfahrer begehen einfach andere Vergehen als der MIV, welche zudem noch viel leichter zu erkennen sind. Deswegen sind sie aber nicht disziplinloser als der Rest des Straßenverkehrs. Es wäre schön, wenn Autofahrer für Radler nur "lästig" wären (Was ist überhaupt lästig daran, sich als Fahrzeug auf der Fahrbahn zu bewegen?), sie sind aber, wie oben an den Unfallzahlen zu erkennen ist, nicht nur lästig, sondern gefährlich.
  8. #8

    Leider

    Zitat von a.weishaupt Beitrag anzeigen
    7,5 km dauern ziemlich genau eine Viertelstunde mit einem schnellen Rad (lange Übersetzung, Hochdruckreifen).

    Zu kurz gedacht. Das wäre ein 30er Schnitt. Das schaffen nur Trainierte. Wenn Sie an Ampeln halten und in zweifelhaften Situationen (Auto kommt aus einer Seitenstraße, parkt ein oder aus) den Tritt rausnehmen müssen Sie als Ausgleich noch schneller fahren.
    Halbe Stunde ist schon realistisch


    @vincent1958
    Klar, sagen Sie das mal ihren Kollegen die, wenn Dosen(Auto)frei sich wesentlich "kreativer" im Straßenverkehr bewegen als im Auto.


    Denken:
    Radfahrer?! Ein Autofahrer weniger! Die die Sie wirklich aufhalten sind die Autofahrenden.
    Zählen Sie die Minuten zusammen die Sie von Autofahrern aufgehalten wrden. Das gleiche bei Radfahrern.



    R. (alle Fs. + 3,5 Räder)
  9. #9

    Es wird immer schlimmer

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Abgase, Feinstaub, Dieselruß - in deutschen Städten herrscht oft dicke Luft.
    Es wird alles immer schlimmer. Während ich früher noch hoffte,
    ewig zu leben, ist mir heute klar, dass ich doch sterben muss!








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