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Gefahr durch Abgase: Stadt, Rad, Ruß

CorbisAbgase, Feinstaub, Dieselruß - in deutschen Städten herrscht oft dicke Luft. Die WHO stuft Dieselabgase neuerdings als krebserregend ein. Wie ungesund Radfahren im Vergleich zu Autofahren ist, haben Wissenschaftler untersucht. Ihr Urteil ist eindeutig.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...824534,00.html
  1. #60

    Zitat von SasX Beitrag anzeigen
    Erzählen Sie doch mal. Welche Verkehrregel (unter besonderer Beachtung von §1 StVO) bringt Sie denn in Unfallgefahr?
    StVZO $ 67 verbietet an Fahrrädern über 11 kg, ein tatsächlich verkehrstaugliches Licht anzubauen* oder dies so einzustellen, daß man bei einem Hindernis mehr tun kann, als "Sch*" zu denken und einzuschlagen (Reaktionsweg = maximale Beleuchtungsweite).

    *) Bei einem PKW werden 4 mal 5 W Standlicht als sicher zu wenig angesehen, als daß man damit fahren dürfte. Bei einem Fahrrad darf das Vorderlicht maximal 2,4 W, das Rücklicht maximal 0,6 W verbrauchen.
  2. #61

    Radler

    Soch selbsternannte Profiradler, die auf der Straße fahren, obwohl nebenan ein schöner Radweg ist, kann ich gar nicht ab. Sie sind tatsächlich lästig.
    Für den normalen Radweg fühlen die sich wohl zu gut, oder wie soll man sich das erklären?
    Dabei ist es nach StVO Pflicht den Radweg zu nutzen, wenn einer vorhanden ist.
    Diese Radler halten den Autoverkehr auf weil sie sich nicht an die StVO halten. Aber ich muss mich daran halten und auf eine Gelegenheit warten den ätzenden Radler mit 1,5 Meter Sicherheitsabstand zu überholen.

    Das schreibe ich obwohl ich gerne und viel Radfahre, aber nicht auf der Autostraße.
  3. #62

    Zitat von comparot Beitrag anzeigen
    Das lächerlichste bei der StVO und begleitenden Vorschriften, ist das Autofahrer bei Z250 als Anlieger wohl fahren dürfen, aber der unmotorisierte Verkehr nicht automatisch Verkehrsrecht bekommt!
    Dies ist der einzige Punkt, bei dem Sie irren, das Zeichen verbietet die Benutzung mit jedem Fahrzeug auch den Anliegern, aber wer immer will darf Motorräder und/oder Fahrräder schieben oder Vieh treiben oder führen.

    Das Zusatzzeichen "Anlieger frei" gilt für alle Verkehrsteilnehmer (auch Fußgänger) und schränkt die Wirkung des darüberliegenden Schildes auf Nichtanlieger ein.

    Auch möglich ist z.B. Zeichen 253 + "Anlieger frei", dann darf kein LKW durchfahren, ohne z.B. einen Anlieger zu beliefern.
  4. #63

    Zitat von veremont Beitrag anzeigen
    Bei Ihrem Beitrag musste ich doch ein wenig schmunzeln. Ich denke da begeben Sie sich auf sehr dünnes Eis. Aber es ist ja Ihre Gesundheit... und immer dran denken: Als Radfahrer haben Sie keine Knautschzone. In der Mitte der Fahrbahn... das ist echt.. ich hoffe Sie erzählen so einen Scheiß nicth wenn Kinder zuhören.
    *Fahrspur, dann stimmt's.

    Wenn man zu weit rechts fährt, versuchen viele Autofahrer, trotz möglichem oder schon sichtbarem Gegenverkehr zu überholen. Dabei wird billigend in Kauf genommen, den Radfahrer mit dem Heck abzudrängen.

    Manche scheinen sogar eine Angst vor der Mittellinie zu haben. Wenn sie mit dem rechten Ohrläppchen noch leicht rechts davon sind, ziehen sie schon noch neben dem Radfahrer nach rechts. Sind sie drüber, so schaffen sie es plötzlich, den rechtlich geforderten Sicherheitsabstand einzuhalten.
  5. #64

    Zitat von DaLanXiong Beitrag anzeigen
    Soch selbsternannte Profiradler, die auf der Straße fahren, obwohl nebenan ein schöner Radweg ist, kann ich gar nicht ab. Sie sind tatsächlich lästig.
    Für den normalen Radweg fühlen die sich wohl zu gut, oder wie soll man sich das erklären?
    Dabei ist es nach StVO Pflicht den Radweg zu nutzen, wenn einer vorhanden ist.
    Diese Radler halten den Autoverkehr auf weil sie sich nicht an die StVO halten. Aber ich muss mich daran halten und auf eine Gelegenheit warten den ätzenden Radler mit 1,5 Meter Sicherheitsabstand zu überholen.

    Das schreibe ich obwohl ich gerne und viel Radfahre, aber nicht auf der Autostraße.
    Falsch, die StVO wurde 1998 geändert.

    Es ist übrigens auch Pflicht, zwischen Radweg und Gehweg 75 cm gut sichtbare Trennfläche zu schaffen.
  6. #65

    Zuviel Radler am Steuer ist gefährlich

    Zitat von DaLanXiong Beitrag anzeigen
    Soch selbsternannte Profiradler, die auf der Straße fahren, obwohl nebenan ein schöner Radweg ist
    Frei nach Douglas Adams: In keiner Sprache der Welt gibt es den Satz schön wie ein Radweg. Ich habe noch keinen schönen Radweg gesehen. Was soll das sein?

    Zitat von DaLanXiong Beitrag anzeigen
    Diese Radler halten den Autoverkehr auf weil sie sich nicht an die StVO halten.
    Klar hält Bier mit Zitronenlimonade den Autoverkehr auf, wenn es zuviel ist. Und gegen die StVO ist es auch.

    Zitat von DaLanXiong Beitrag anzeigen
    Das schreibe ich obwohl ich gerne und viel Radfahre, aber nicht auf der Autostraße.
    Auf der Autostraße (Kraftfahrstraße oder Autobahn) haben Sie mit dem Fahrrad auch nichts zu suchen.
  7. #66

    Begegnet

    Zitat von sagbloß Beitrag anzeigen
    Ich fühle mich als Radfahrer durch Radwege nicht animiert auf Gehwegen zu fahren. Es sind nicht immer die anderen schuld, wenn man sich ordnungswidrig und rücksichtslos verhält. Kaum zu glauben, aber selbst als Radfahrer kann ich mich einigermaßen an die Verkehrsregeln halten und komme trotzdem gut voran. Und noch weniger zu glauben, mit Autofahrern habe ich sehr viel weniger Probleme als mit Radfahrern, die glauben Narrenfreiheit zu haben.
    Ihnen der von Ihnen skizzierte Radfahrer aber eine halbe Stunde später mit dem Auto, haben Sie ein echtes Lebensproblem. Denn Autofahrer, die glauben Narrenfreiheit zu haben, sind ein ganz anderes Kaliber. Da haben sie im Nachbarort auf der Kirmes neulich einen fast gelyncht. Da gibt es Typen, denen würden Sie kein einziges Pferd anvertrauen und die brettern dann mit 200 PS durch Wohngebiete, sturzbetrunken.
    Also - immer die Relationen beachten. Die Gefahr, die von den besagten Damen ausgehen könnte, ist kalkulierbar. Die von dem Burschen in dem Boliden war es nicht. Zum Glück hat das Kind überlebt, ich glaube er sitzt noch.
    Sie persönlich mögen mit Autofahrern weniger Probleme haben als mit Radfahrern, bei der Zahl der getöteten Kinder sieht das anders aus. Die Kinder hatten die grösseren Probleme mit den Autofahrern.
    Die Gefahr durch Abgase kommt für Kinder noch hinzu. Kopf in Auspuffhöhe und wehrlos im Kinderwagen. Der Gesetzgeber weiss schon, weshalb eine Gefährdenshaftung angebracht ist. Mit den übrigen Gefahren geht er noch etwas hilflos um.
  8. #67

    Radler auf die Straße!

    Zitat von DaLanXiong Beitrag anzeigen
    Soch selbsternannte Profiradler, die auf der Straße fahren, obwohl nebenan ein schöner Radweg ist, kann ich gar nicht ab. Sie sind tatsächlich lästig.
    Lästig? Für Sie vielleicht! Für mich als Radler ist es lästig, auf dem Radweg zu fahren! Und was ich gar nicht ab kann, das sind die Autos, die andauernd auf der Straße herum fahren. Ist eben alles eine Frage der Perspektive!

    Zitat von DaLanXiong Beitrag anzeigen
    Für den normalen Radweg fühlen die sich wohl zu gut, oder wie soll man sich das erklären?
    Wie hier schon mehrfach erklärt wurde: Radwege sind (a) gefährlich, weil man an Kreuzungen leicht übersehen wird, und (b) kommt man dort nur im Schneckentempo voran. Deswegen sollte man Radwege, wo immer es geht, *vermeiden*!

    Zitat von DaLanXiong Beitrag anzeigen
    Dabei ist es nach StVO Pflicht den Radweg zu nutzen, wenn einer vorhanden ist.
    Benutzungspflicht besteht nur dann, wenn ein Radweg durch ein blaues "Radweg"-Schild markiert ist. Diese Schilder werden - Gott sei Dank! - zunehmend entfernt, und ohne die blauen Schilder sind Radwege *nicht* benutzungspflichtig! Man kann sich dann aussuchen, ob man auf dem Radweg oder auf der Straße fahren will.

    Zitat von DaLanXiong Beitrag anzeigen
    Diese Radler halten den Autoverkehr auf
    Ja und? Ich sehe jeden Tag Autofahrer, die den Radverkehr aufhalten. Ist eben alles eine Frage ... siehe oben.

    Und grundsätzlich sollte man alles unterstützen, was den Autoverkehr bremst und behindert. Es reicht nicht, das Fahrradfahren attraktiv zu machen, man muss auch das Autofahren möglichst unattraktiv machen.

    Merke: Das größte Verkehrshindernis auf den Straßen sind immer noch die Autos! Wenn man den Autoverkehr konsequent reduzieren würde, dann würde man auf den Straßen schnell, bequem und sicher voran kommen.
  9. #68

    Auf

    Zitat von DaLanXiong Beitrag anzeigen
    Soch selbsternannte Profiradler, die auf der Straße fahren, obwohl nebenan ein schöner Radweg ist, kann ich gar nicht ab. Sie sind tatsächlich lästig.
    Für den normalen Radweg fühlen die sich wohl zu gut, oder wie soll man sich das erklären?
    Dabei ist es nach StVO Pflicht den Radweg zu nutzen, wenn einer vorhanden ist.
    Diese Radler halten den Autoverkehr auf weil sie sich nicht an die StVO halten. Aber ich muss mich daran halten und auf eine Gelegenheit warten den ätzenden Radler mit 1,5 Meter Sicherheitsabstand zu überholen.

    Das schreibe ich obwohl ich gerne und viel Radfahre, aber nicht auf der Autostraße.
    Autostrassen ist Fahrradfahren auch verboten. Da sollten Sie sich auch nicht mit dem Fahrrad blicken lassen.
    Mit dem Radweg ist das eine zweischneidige Sache. Irgendwie leuchtet es einem nicht ein, aber die Verkehrsforscher haben tatsächlich herausgefunden, dass es erheblich gefährlicher ist, den Radweg zu benutzen als die Fahrbahn. Und "ätzend" ist im Strassenverkehr kein Argument.
    In einer Tempo 30 Zone mal 20 Meter hinter einem Radler herzufahren der 20 fährt, ätzt mich nicht so, wie die 45 Minuten Stillstand im Stau weil die blöden Autos vor mir nicht vom Fleck kommen. Dann denk ich oft, wie schön wär das, wenn wenigstens die Hälfte von denen mit dem Fahrrad unterwegs wären. Alle Strassen frei, zügig nach Hause, herrlich. Aber so. Jahre meines Lebens stehe ich im Stau, nur weil die anderen zu faul sind mit dem Fahrad zu fahren und mir die Strasse frei zu machen.
  10. #69

    Avanti Dilettanti

    Der Artikel hat mal wieder zu viele Fehler, bei Jens Lubbadeh kein Wunder, musste ich leider immer wieder feststellen. Hier ein paar Fakten:
    1. Es gibt z. B. in D deutlich mehr Fahrräder als Autos, 70 Mio gegen 40 Mio, aber natürlich viel mehr gefahrene Auto-km.
    2. Rechts vorbei geht häufiger als beschrieben, man muss es halt geschickt machen.
    3. Die statistischen Werte von vor zwanzig Jahren sind schon relativ mutig, aber längst überholt.
    4. Es ist selbstverständlich logisch, dass im Innenraum weniger Luftverwirbelung stattfindet, man kann aber an der Ampel die Lüftung ausmachen.
    5. Filter filtern Feinstaub, aber normalerweise kein Benzol oder Kohlenmonooxid.
    6. Eine Lebenszeitverkürzung um 0,8 Tage ist ja wohl ein Witz, selbst 40 Tage sind nonsens.
    7. Der Begriff smog dürfte für chinesische Städte unzutreffend sein, da er eine besondere Wetterlage voraussetzt. Dort ist es aber die besondere Schlamperei der Firmen, das ist etwas anderes.
    8. Es ist typisch pseudowissenschaftlich, paar Tage Lebenszeitverkürzung gegen ein paar mehr Tage aufzurechnen, zumal die persönlichen Werte bei jedem anders sind.
    9. Es wäre viel sinnvoller gewesen, die dramatischen Vorzüge des Fahrrad Fahrens herauszustellen, insbesondere dann, wenn man nur kurze Strecken mit dem Auto fährt. Da ist die Umweltbilanz eine katastrofürchterliche.
    Es gibt weitere Fehler, aber summa summarum: Jens Lubbadeh ist gut für die Anhäufung häufig nicht richtig verstandenen Halbwissens.


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