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Gefälschte "Zeit": Mit freundlichen Grüßen von Attac
Wo bleibt denn das Positive in den Nachrichten? Am Samstag kam es geballt: Opel in Arbeiterhand, Afghanistankrieg und Kasinokapitalismus passé - die "Zeit" verwöhnte ihre Leser mit lauter schmusigen Botschaften. Hinter der geglückten Parodie stecken Globalisierungsgegner.
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...614728,00.html
- #1 21.03.2009 17:08 von
- #2 21.03.2009 17:23 von Hubert Rudnick
Die Macht dem Volke?
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Mit ihrer Aussage, "Die Macht dem Volke", was wollen sie denn damit eigentlich sagen, welche Volk und wer davon sollte ihrer Meinung die Macht verkörpern?
Aber bitte nicht schon wieder die sogenannten Arbeiterräte, oder so wie es im Sozialismus war, denn dann reise ich lieber aus falls man mir das gestattet, oder würde ich dann beim Verlassen des Arbeiter und Bauernstaates auch wieder wie ein Hase abgeschossen werden?
Alles nur Sprüche, die darüber diskutieren, die wissen doch selbst nicht was sie damit meinen, es sind meistens junge unbeholfene und noch nicht gefestigte Menschen, die aber mit der Zeit ihre Ansichten auch wie ein altes Hemd ablegen und sich dann in das für sie so schreckliche Establishment entscheiden.
Hubert Rudnick - #3 21.03.2009 17:40 von manka
- #4 21.03.2009 17:48 von
- #5 21.03.2009 17:53 von Hubert Rudnick
Was ist die Wahrheit?
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Kluge Sprüche könne viele machen, aber wenn man an der Macht ist, dann machen sie alle das was vom Kapital gefordert wird.
Wir haben doch dafür genügend gute, oder besser gesagt schlechte Beispiele.
Fragen sie doch mal die Grünen, wie haben sich die Parzifisten verkauft, nur um am Regierungstisch mit Platz nehemnen zu können, gab man das Ja für den Bombenkrieg auf Jugoslawien und die Rechte der arbeitenden Menschen konnte man auch nicht genug beschneiden.
Die Grünen hatten damals sogar die neoliberalen der FDP überrundet.
So sieht es aus wenn Besserwisser mit in der Regierung kommen.
Hubert Rudnick - #6 21.03.2009 18:03 von
.
Man kann nur seufzen...
Wann kommt in den Mainstream-Medien endlich an, dass es sich bei Attac und Co. NICHT (!) um Globalisierungsgegner handelt, sondern um Kritiker. Ist das denn so schwer zu verstehen?
Diese Mär von Globalisierungsgegnern, Europa-Feinden und so weiter zieht sich wie ein roter Faden durch die Medienlandschaft. Das ist mir unverständlich. - #7 21.03.2009 18:06 von
...
Ich stimme Ihrer Meinung vorbehaltlos zu. Attac ist unterm Strich inkompetent und peinlich, ideologisch nahe an einem gefährlichen Gestern und kann sich - mit Ausnahme von einigen noch "halbwegs" seriösen Menschen wie Heiner Geißler - in der Öffentlichkeit nur mit hohlen, reisserischen Sprüchen und haltlosen Anschuldigungen Gehör verschaffen.
- #8 21.03.2009 18:07 von manka
Wahrheit
Weshalb es Menschen braucht, die neue Wege gehen und nicht nur das machen was 'das Kapital', was immer das auch sein soll, fordert.
Und Ihren Fatalismus sollen wir nun alle teilen? Schade wenn Ihnen die Vorstellungskraft fehlt das es auch anders gehen kann bzw. das Sie die guten Beispiele nicht wahrnehmen können. Leider eine typisch deutsche Geisteshaltung.
Richtig, viele der Grünen ähneln in Farbe und Gebaren denen, die sie abermals bekämpften. Dafür und deshalb haben sich neue Gruppierungen gebildet um diesem Versagen zu begegnen.
So sieht es nur aus wenn Leute an die Macht kommen ohne ihren Überzeugungen treu zu bleiben, und wenn diese Leute bar jeder Größe dem Lobbyismus verfallen. 'Die Wahrheit' gibt es selbstverständlich nicht, aber bessere Wege die Zukunft zu gestalten als es aktuell in den führenden Industrienationen getan wird, gibt es alle mal. Nur der Mut fehlt allenthalben. Mut einen Teil des Luxus aufzugeben, Mut Fehler der Vergangenheit einzugestehen und tatsächlich daraus zu lernen und Mut denen die Stirn zu bieten die weiter machen wollen wie bisher, und das aus Gründen der selbstbezogenen Raffgier. - #9 21.03.2009 18:08 von
Oh wie schön ist Panama....
Eine kleine Randbemerkung meinerseits:
Es ist wirklich angenehm den Attac-Aktivisten auf Photo 3 mit einer Jack-Wolfskin Jacke zu sehen. Zeigt, dass das Globalisierungsgegnern doch um einiges schwieriger ist als man es vielleicht gerne hätte.
Trotz alledem, wunderschöne Aktion, obwohl 150.000 Explemplare im Vergleich zu den 1,2 Millionen des Vorbildes in den USA ein wenig wenig sind.
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