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Gedicht-Kritik: Akademie macht Grass Nobelpreis nicht streitig

APIsraels Innenminister hat nicht nur ein Einreiseverbot für Günter Grass verhängt, sondern auch befunden, man müsse dem Schriftsteller den Literatur-Nobelpreis aberkennen. Nun hat der Akademiesekretär Peter Englund geantwortet: Für eine solche Diskussion sehe er keinen Anlass.

http://www.spiegel.de/kultur/literat...826558,00.html
  1. #80

    Zitat von 4qfghei3pers Beitrag anzeigen
    Es gab tatsächlich eine Gleichschaltung, das konnte jeder sehen.
    Gewiss. Es ist die Gleichschaltung der hundert Autofahrer, die dem einen Geisterfahrer entgegekommen.
  2. #81

    Krieg

    Zitat von Augustusrex Beitrag anzeigen
    Genau das erzeugt in Israel die Gewißheit, dass man im Ernstfall allein ist.
    Erinnert sei an den Yom-Kippur-Krieg 1973 als Syrien und Ägypten mit Unterstützung diverser weiterer arabischer Länder israel angegriffen hat und alle westlichen Länder Israel im Stich ließen, weil die arabischen Staaten mit einem Erdölembargo drohten.
    Interessant, den Jom-Kippur-Krieg zu erwähnen, aber auszulassen, dass sechs Jahre zuvor im Sehstagekrieg der Verteider der Angreifer und umgekehrt war...
  3. #82

    Groteske Diskussion

    Anhand der Diskussion in den Medien kann man sehen, dass die da "oben" keine Ahnung davon haben, wie wir hier "unten" denken.

    Kann nicht alle Teile des Gedichts von Grass nachvollziehen, aber im Großen' Ganzen stimme ich ihm zu wie wohl 80 % der restlichen Weltbevölkerung.

    Dass die SPD sich jetzt vollkommen von Grass distanzieren will, ist deshalb wahltaktisch eine Katastrophe. Sich hier auf die Einheitsmeinung der Presse zu stützen, wäre ein Kapitalfehler, zeigt aber, dass manche Politiker tatsächlich glauben, was die Medien publizieren.
  4. #83

    Seufz

    Zitat von Rubeanus Beitrag anzeigen
    1985 überzog Grass den damaligen Bundeskanzler Kohl mit Schmähkritik, als der mit Ronald Reagan den Soldatenfriedhof in Bitburg besuchte. Auf dem Friedhof liegen auch einige Angehörige der Waffen-SS, Grass hätte einer von ihnen sein können, wenn das Schicksal es gewollt hätte.
    In Bitburg liegen keine Flakhelfer, sondern hochrangige SS-Offiziere.
  5. #84

    Es ist nur die Frage

    Zitat von überzwerg Beitrag anzeigen
    Gewiss. Es ist die Gleichschaltung der hundert Autofahrer, die dem einen Geisterfahrer entgegekommen.
    wer der Geisterfahrer ist. Die Politik/Medien in diesem Lande oder die Buerger, die die vorgesetzte Meinung nicht wollen. Bei aller Bild/SPON/Focus und sonst noch was, ja es gibt ihn noch, den Buerger, der sich seine eigene Meinung bildet. Und dumm genug, es ist nicht immer die, die von Politik und Medien vorgekaut wird. Aber diese werden ja gerne als Stammtisch Buerger verunglimpft.
  6. #85

    Ja, ist interessant

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Interessant, den Jom-Kippur-Krieg zu erwähnen, aber auszulassen, dass sechs Jahre zuvor im Sehstagekrieg der Verteider der Angreifer und umgekehrt war...
    Es ging hier darum zu zeigen, wie Israel sich auf seine Freunde verlassen kann. Seine Feinde hat es schon länger. Und vor dem Sechstagekrieg gab es weitere Kriege zwischen Israel und den arabischen Staaten.

    Interessant ist auch, dass am Tage der Gründung des Staates Israel der Großmufti von Palästina den Heiligen Krieg gegen Israel ausgerufen hat-
    Falls Sie noch ein paar interssante Dinge dazu wissen, immer her damit.
  7. #86

    Israel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Israels Innenminister hat nicht nur ein Einreiseverbot für Günter Grass verhängt, sondern auch befunden, man müsse dem Schriftsteller den Literatur-Nobelpreis aberkennen. Nun hat der Akademiesekretär Peter Englund geantwortet: Für eine solche Diskussion sehe er keinen Anlass.

    Nobelpreis für Grass: Akademie schließt Aberkennung aus - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    ich finde es schade wenn in deutschland alles gesagt werden kann aber wehe dem der ISRAEL kritisiert! es ist ganz einfach tatsache, dass israel mit der siedlungspolitik, den umsiedlungen und erstschlag macht was es will. israel verhält sich wie eine besatzungsmacht und meint es kann sich über alles hinweg setzen. meiner meinung nach hat herr grass die abolute wahrheit gesagt bzw. geschrieben!! und deswegen bin ich noch lange kein nazi...wie so oft wenn wenn man als deutscher etwas über israel sagt!

    deepspace...
  8. #87

    Keine Frage

    Zitat von hdudeck Beitrag anzeigen
    Es ist nur die Frage, wer der Geisterfahrer ist.
    Bei der Konstellation einer gegen hundert stellt sich die Frage, wer der Geisterfahrer ist, nicht. Und ich würde mich davor hüten, die Stimmung in Online-Foren als Volkes Stimme zu betrachten.
  9. #88

    Für wie dämlich halten Sie eigentlich

    Zitat von überzwerg Beitrag anzeigen
    ,Und ich würde mich davor hüten, die Stimmung in Online-Foren als Volkes Stimme zu betrachten.
    das Volk? Glauben Sie nicht dass die Menschen nicht mitbekommen haben - schon lange Zeit übrigens - dass es nicht geschätzt wird wenn kritische Stimmen zur israelischen Politik fallen ...
  10. #89

    Zitat von westberliner79 Beitrag anzeigen
    Man darf nun unbestraft öffentlich die Lüge verbreiten dass Israel und nicht die Hesbollah, Iran und Hamas zum Völkermord aufrufen.
    Was auf jedenfall Fakt ist, dass der Iran seine über 25.000 Juden im Land mit mehr Achtung und Respekt behandelt als Israel seine Moslems.
    Das Schicksal von 25.000 Juden im Iran - The Intelligence
    Fakt ist auch, dass Israel gerade einen Völkermord vorbereitet und nicht der Iran.
    Sie werden verstehen, dass ich als Deutsche sehr vorsichtig bin um nochmal auf irgendwelche Propaganda hereinzufallen, ich halte mich lieber an Fakten.
    Wirft Israel auch nur eine einzige Bombe auf den Iran, dann hat Israel sich für einen Völkermord zu verantworten.


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