dapdWie soll Deutschland seiner Soldaten gedenken? Verteidigungsminister de Maizière hat nun konkrete Vorschläge gemacht: Er plädiert für einen Veteranentag am 22. Mai - damit reagierte der CDU-Politiker auf Kritik an seiner ursprünglichen Idee.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...825589,00.html
Das Schöne an Ungedienten wie de Maiziere ist die Liebe zu Lametta und großen Reden mit Großem Zapfenstreich. Kriegerdenkmale (haben wir genug und besuchen sie zum Volkstrauertag!), Orden und Mummenschanz: de Maiziere ist grenzwertig geworden. Wie wäre es, wenn er EU-Beauftragter hierfür würde. Sein Motto könnte sein: durch Europa muss ein Spuk gehen (frei nach Roman Herzog). Er passt zu Nelli Krues, Oettinger, u.a. Die bekommen für ihre intellektuellen Minderleistungen auch eine tolle Alimentierung. Versorgt lieber endlich traumatisierte und verwundete Soldaten, ihr.... (Hier denk ich an bestimmte Flüche aus der Wochenshow).
Das Schöne an Ungedienten (oder ist die Wehrpflicht mit kloppen von Reserveübungen schon veteranenwürdig?) wie de Maiziere ist die Liebe zu Lametta und großen Reden mit Großem Zapfenstreich. Kriegerdenkmale (haben wir genug und besuchen sie zum Volkstrauertag!), Orden und Mummenschanz: de Maiziere ist grenzwertig geworden. Wie wäre es, wenn er EU-Beauftragter hierfür würde. Sein Motto könnte sein: durch Europa muss ein Spuk gehen (frei nach Roman Herzog). Er passt zu Nelli Krues, Oettinger, u.a. Die bekommen für ihre intellektuellen Minderleistungen auch eine tolle Alimentierung. Versorgt lieber endlich traumatisierte und verwundete Soldaten, ihr.... (Hier denk ich an bestimmte Flüche aus der Wochenshow).
...kriegsfähig gemacht werden ?
Eine Nato in Zeiten des kalten Krieges war ja nachvollziehbar. Deutsche an Oder und Rhein oder den Aussengrenzen Kern-Europas ok....nur wo ist da die Bedrohung und Gefahr ?
Es scheint niemanden zu interessieren, dass die tapferen deutschen Soldaten gegen den Widerstand von 80% der Deutschen (nennt man das noch Demokratie ?) dahin geschickt worden sind.
Wer wagt es bei so viel Heldengedenken noch nach dem Kriegsziel, der Strategie (ein militärisch-strategisches Versagen nach dem Anderen), dem Sinn und Zweck und den tatsächlichen Erfolg in Afghanistan zu fragen ?
Denn unsere Jungs (und Mädels) hatten dort eigentlich nichts zu suchen und hätten wenn überhaupt, dann spätestens nach 1-2 Jahren abziehen müssen. So was nennt man sinnlos Verheizen.
Aber Hardliner de Maiziere (siehe auch seine verlogenen Durchhalteparolen am Kirchentag) - immun gegen Lehren aus deutscher Geschichte, mit begrenztem strategischen Weitblick oder militärischen Verstand, aber natürlich ehrgeizig wie es sich für den Sproß preußischer Offiziersfamilien und Wehrmachtgeneralstäbler (nicht zu vergessen seine passende Liaison mit der Atlantikbrücke) gehört - muss uns schrittweise out of area kriegsfähig machen.
Dazu gehört eine (eher asymmetrisch Bürger-)kriegserfahrene Bundeswehrberufsarmee, die sich um die Früchte ihres ständig sinnlos riskierten Lebens betrogen fühlt......das kann (soll ?) ein ganzes Land verändern....
Und Heldengedenktage (wir können das ruhig beim Namen nennen) sind - im Gegensatz zur privaten Trauer - etwas zur Verklärung, zur Ablenkung, zum Kostensparen - eine Einladung zum politischen Missbrauch - als billiger Ersatz für wirkliche Hilfe an die Opfer des Krieges. Dazu gehören nicht nur afghanische Kinder, sondern auch versehrte deutsche Soldaten und ihre Angehörigen.
Pastor Gauck passt übrigens trefflich dazu.
Irgendwie wundert es einen immer wieder, wieviel Unwissenheit in unserer "demokratischen" Bevölkerung herrscht, wie man sich die Zwänge der älteren Generationen nicht mehr vorstellen kann. Auch unsere Demokratie ist nicht zimperlich, wenn sie ihre Soldaten einsetzt; und beruft sich dabei auf die Legitimation durch einen Wählerauftrag von den Herrschaften, die sich hier im Forum so distanziert und überlegen äußern.
Als Nachkriegsgeborener war ich in den 60iger Jahren 2 Jahre bei der Bundeswehr, als Panzergrenadier, also Infanterie. Eine Wahl hatte ich nicht: Wehrdienstverweigerung gab es nicht, wer nicht krank war und sich drückte, wurde vorbestraft, mit allen Konsequenzen für ein späteres Leben. Während der Kubakrise lagen wir im Fulda-Gap, wenn man noch weiß, was das war. Wenn ich daran denke, was uns zugemutet wurde, damit solche Leute wie der Forist OneTwoThree ihre Meinung frei äußern können, dann packt mich der Zorn, dann fühle ich mich solidarisch mit den Millionen Infanteristen, die von den jeweils Herrschenden auf die Schlachtfelder in aller Welt (auch nach Afghanistan) geschickt wurden, um z.B. Deutschland am Hindukusch zu verteidigen.
Ein Veteranentag ist in meinen Augen das Mindeste, womit unser Staat und unsere Bevölkerung (abgesehen von ein paar Foristen) die Leistungen unserer Bundeswehr in den vergangenen Jahrzehnten würdigt.
Character eines Volkes erkennt man daran, wie es mit seinen Soldaten nach einem verlorenen Krieg umgeht.
Was hat hier ein Verstörter geschrieben: " Freiwillig in fremde Länder einmarschiert um zu erobern, und wenn man nicht bei Vergewaltigungen mitmachte gabs die Kugel" oder so ähnlich.
Herrgott was sich hier für Bekloppte rumtreiben ist nicht mehr feierlich.
Schon vergessen, bei Kriegsdienstverweigerung kam man unter das Fallbeil, sie Hirni.
jaja, wie schön war doch die Welt vor 1933!
Es gab nirgendwo auf der Welt Waffen, das Wort Soldat, bzw. das fremdlich erscheinende Wort "Militär" gab es auch noch nicht und alle Menschen hatten sich lieb!
Und da wagen es dann die Deutschen, alles Nazis natürlich, diesen Garten Eden zu zerstören!
Somit sind bis heute, Wörter wie Veteran, Soldat, oder einfach nur Armee, unwiederuflich mit den Nazis verbunden! Egal wie!
Jaja, die bösen, bösen Konservativen die immer das 3. Reich verharmlosen wollen, um es dann doch klamheimlich einführen zu können!
Aber Moment, war es nicht Rot-Grün, die Deutschland in die einzigen beiden Kriege nach '45 geführt haben?