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Gedenken an Mauerbau: Kitschig, aber wunderschön

Die große Show blieb aus. Bei der Gedenkfeier zum Mauerbau gedachten*Politiker nüchtern der Opfer der Teilung. Die Berliner*zeigten mehr Gefühle: "Wer hier nicht gelebt hat, kann sich's nicht vorstellen".

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...780104,00.html
  1. #1

    Die Mauer war gut!

    Zugegeben, ziemlich provokative Behauptung. Sie soll auch keinesfalls respektlos sein gegenüber den sehr bedauernswerten Opfern. Aber, was wäre ohne Mauer und Grenzzaun passiert?
    Ich behaupte: Die DDR wäre binnen 10-15 Jahren evaporiert.
    Das hätte Ihre Existenz in Frage gestellt, und damit die Widervereinigung obsolet gemacht, denn da hätten nur noch Polen und Russen gelebt.
  2. #2

    Der Mauerfall war gut

    Und ich glaube, es ist auch ziemlich selten in der Geschichte, dass eine Regierung nicht mit Gewalt gegen ihr Volk vorging.

    Was danach kam, war nicht alles gut. Die richtigen Bonzen wechselten einfach ihr Parteibuch.
  3. #3

    ..auch Hundedreck

    Zitat von wolffm Beitrag anzeigen
    Zugegeben, ziemlich provokative Behauptung. Sie soll auch keinesfalls respektlos sein gegenüber den sehr bedauernswerten Opfern. Aber, was wäre ohne Mauer und Grenzzaun passiert?
    Ich behaupte: Die DDR wäre binnen 10-15 Jahren evaporiert.
    Das hätte Ihre Existenz in Frage gestellt, und damit die Widervereinigung obsolet gemacht, denn da hätten nur noch Polen und Russen gelebt.
    ...auch Ihre Provokation dient für mich letztlich doch nur dem Zweck, diese widernatürliche Mauer moralisch aufzuwerten, auch ein Haufen Hundedreck hat schließlich irgendwie sein Gutes...
    Außerdem sachlich unglaubwürdig wie die andere Klo-Parole: "die Mauer hat den Frieden bewahrt", weil
    a) West-Berlin den Allierten eben keinen scharfen Schuß Pulver mehr wert war, da gab es für Kennedy nach seinem Schweinebucht-Desaster und bei der Kuba-Raketen-Krise in gleicher Einschätzung mit Chrustschew eben Wichtigeres und
    b)der Osten hat doch später durch den Verkauf des West-S-Bahn-Teiles für Milliarden DM an den Westen gezeigt wie eine leergelaufene DDR zu haben gewesen wäre:
    für ein paar Milliarden frei konvertierbare harte Valuta mehr an das ebenfalls pleitene Sowjet-Regime, dem ruhmreichen, aber sonst eben sehr armen Vaterlande aller Werktätigen und siegreichen Klassenkämpfer.
    Der Sozialismus gebärdete sich nämlich geldhungriger als der schlimmste Kapitalismus, heute vielfach verdrängt, fürchte ich...
  4. #4

    Gab es überhaupt die Mauer?

    Zitat von wolffm Beitrag anzeigen
    Zugegeben, ziemlich provokative Behauptung. Sie soll auch keinesfalls respektlos sein gegenüber den sehr bedauernswerten Opfern. Aber, was wäre ohne Mauer und Grenzzaun passiert?
    Ich behaupte: Die DDR wäre binnen 10-15 Jahren evaporiert.
    Das hätte Ihre Existenz in Frage gestellt, und damit die Widervereinigung obsolet gemacht, denn da hätten nur noch Polen und Russen gelebt.
    Wenn Sie richtig provozieren wollen und es nicht um die Wahrheit geht, dann leugnen Sie doch einfach gleich, daß es eine Mauer gab.

    Vgl. "Der Mauerschwindel" unter http://www.spassverderber.de/Artikel...schwindel.html
  5. #5

    Man kann diese blöde Heuchelei nicht länger ertragen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die große Show blieb aus. Bei der Gedenkfeier zum Mauerbau gedachten*Politiker nüchtern der Opfer der Teilung. Die Berliner*zeigten mehr Gefühle: "Wer hier nicht gelebt hat, kann sich's nicht vorstellen".

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...780104,00.html
    Wo sind die Verurteilungen der Verbrecher aus dem SED-Regime allein für die angeblich 31 Toten an der Mauer. Vielleicht waren es noch mehr. Wo sind die Verurteilungen der Verbrecher, die Tausende ihrer Freiheit beraubten und in Bautzen und sonstwo festsetzten. Was ist mit dem Kindesraub, etc. etc. etc....
    Der Endeffekt ist, sobald man diesen sozialistischen Dialekt der Ostzone hört, assoziiert man es mit dem Verbrecher-Staat. Jeder kann ein Täter sein, genau so gut auch ein Betroffener.
  6. #6

    Leider wird es viele geben....

    Zitat von Chris110 Beitrag anzeigen
    es wird wieder einmal klar, wes Geistes Kind diese Partei "die Linke" ist. Keineswegs eine demokratische linke Partei, sondern auf einer Stufe mit der NPD. Schande über alle, die diese Partei wählen.
    die diese Partei aus Protest wählen, nur um die Merkel für immer los zu werden. Leider. Dies ist die Realität; wen soll man bei dieser Pfeifenauswahl überhaupt wählen. Wieder die CDU und die Ostikone Merkel, von der scheinbar sämtliche Unterlagen bei der Gauck-Behörde vernichtet sind??
    Wir haben vielleicht eine Demokratie beieinander, Demo-SED-kratie.
  7. #7

    Auch eine Meinung

    Zitat von wolffm Beitrag anzeigen
    Zugegeben, ziemlich provokative Behauptung. Sie soll auch keinesfalls respektlos sein gegenüber den sehr bedauernswerten Opfern. Aber, was wäre ohne Mauer und Grenzzaun passiert?
    Ich behaupte: Die DDR wäre binnen 10-15 Jahren evaporiert.
    Das hätte Ihre Existenz in Frage gestellt, und damit die Widervereinigung obsolet gemacht, denn da hätten nur noch Polen und Russen gelebt.
    Eine etwas weit hergeholte zwar. Jeder darf seine Meinung haben und äußern, auch wenn sie etwas verschroben ist.
  8. #8

    welche Schule haben Sie wohl besucht?

    Zitat von Chris110 Beitrag anzeigen
    es wird wieder einmal klar, wes Geistes Kind diese Partei "die Linke" ist. Keineswegs eine demokratische linke Partei, sondern auf einer Stufe mit der NPD. Schande über alle, die diese Partei wählen.
    Ohne persönliche werden zu wollen ... Die Linke überhaupt auch nur annähernd mit der NPD in einer Zeile zu nennen, ist wohl ziemlich anmaßend, ja verleumnderisch (lesen sie erst mal deren Parteiprogramm oder befassen sie sich mit deren praktische Beschlüssen). Und demokratisch ist sie wohl allemal, auch wenn das hier mehrfach geleugnet wird.
  9. #9

    Sommerloch

    War heut den ganzen Tag in berlin unterwegs, auch im Mauerpark am frühen Nachmittag, die Mauer war nirgens ein Thema, ausser im TV.
    Die Meisten haben mit diesem Kapitel abgeschlossen und schauen nach vorn.








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