Die Mauer war das verhasste Symbol für die Teilung in Ost und West - 50 Jahre nach ihrem Bau spricht der Regierende Bürgermeister Wowereit bei der zentralen Gedenkveranstaltung vom "traurigsten Tag in der jüngeren Geschichte" der Stadt. Bundespräsident Wulff rief zu mehr Demokratie und Offenheit auf.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...780039,00.html
Und was ist mit den Mauern heutzutage? In den USA, Griechenland, in Marokko, in Korea oder Palästina? dort sterben auch heute noch Menschen, zum Teil sogar viel mehr als damals in Berlin. Aber das passt offenbar nicht in das simple schwarz-weiß-Bild vieler Menschen. Siehe hier: http://www.dasdossier.de/magazin/wis...tern-und-heute
Wohl wahr! Das trifft aber auch für die EU Aussengrenzen, Roma in Frankreich, auf den Balkan und für Dänemarks Grenze zu.
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Wie war das mit dem Balken und dem Splitter im Auge, aka eingeschränkter Wahrnehmung?
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Wenn ich mir die Geschichte der Mauer. der KSZE (4 Korb Helsinki) und die Gegenwart anschaue wird mir ziemlich übel.
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Freiheit und Menschenrechte als verbale "Waffe", aber wehe da kommt einmal jemand an unsere Tür (aka Aussengrenze) oder die Geschäfte werden dadurch beeinflusst.Als die "Unterdrückten aus dem "Ostblock" endlich reisen durften, waren wir sehr schnell mit Visa und Grenzen.
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Recht Doppelzüngig die vielen Reden heute!
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GrummelndeGruesse
Sikasuu
Es ist sicherlich gut, sich der Mauertoten zu erinnern. Noch viel besser wäre es, wenn wir auch darum trauern würden, dass heute noch in der Bundesrepublik die Verantwortlichen der damaligen Menschenunrechte in Amt und "Würde" sitzen. Unglaublicher Vorgang, aber wahr:
http://brainlux-contor.blogspot.com/...eschichte.html
war die Mauer überflüssig, ganz klar, aber es soll doch bitte nicht alles in der DDR schlecht gemacht werden. Es war mehr hilfsbereitschaft der Menschen untereinander als hier und heute. Heute regiert Ellbogenmantalität und soziale Ausgrenzung in der BRD. Geld ist zum Maßstab aller Dinge geworden. Darum war die DDR gar nicht soo schlecht dass sollte man auch ma bedenken..
Genau, die DDR war auch gar nicht pleite, siehe: "Nicht ist möglich - Wartburg!" unter http://spassverderber.de/Artikel/Jul...tMoeglich.html
Der nächste Schritt sollte dann sein, die Existenz der Mauer zu leugnen: "Der Mauerschwindel" unter http://www.spassverderber.de/Artikel...schwindel.html
... sage ich mal, ehemals blauäugige Ossi-Frau, die nun schon seit Ewigkeiten mit einem Wessi verehelicht ist und sich seitdem Wossi nennen darf.
Ich war ja auch dabei, mein kleiner Sohn sammelte die bunten Betonbröckchen auf. Vorher hatte ich ihn sogar zu einer großen Demo mitgenommen, aber es wurde mir zu heiß in der Menge, als das Gerücht aufkam, einer sei dabei, die Fahne zu verbrennen.
Mit Kerzen hatte alles begonnen. Es war mutig, so ein Licht ins Fenster zu stellen.
Noch anzumerken: In der Politik geschieht nichts ohne Grund. Kinderkleidung z.B. war subventioniert, das Brötchen beim Bäcker um die Ecke kostete 5 Ossi-Pfennig und schmeckte viel besser als die komischen heute.
Irgendwo Parallelen? Irgendwo ein Land, das zuerst an die eigene Bevölkerung denkt und deren Besitzstand erhalten und mehren will?
Die zwischenmenschliche Kuschelgesellschaft der DDR bestand darin, dass man wegen der Stasi und der IM niemandem(!) zwischenmenschlich trauen konnte.
Es gibt tätsächlich Leute, die die DDR so verklären, wie Sie es formuliert haben.
Seien Sie froh, dass Sie in Wirlichkeit nicht zu dieser Gruppe gehören, sondern nur so ironischerweise tun - oder?
50 Jahre Mauerbau sind sicher ein denkwürdiges Ereignis. Die Verknüpfung mit der absoluten Intergration aller zu uns "Gekommenen" ist aber doch ein billiger Propagandatrick. Bei BRD und DDR wuchs zusammen, was zusammen gehörte. Bei der Integration aller zu uns "Gekommenen" soll teilweise zusammenwachesen was nicht zusammengeht. Nach Wullf sollen sich die zu uns "Gekommenen" hier wohl fühlen. Und wie soll sich die indigene Bevölkerung fühlen. Ein Tipp für Wulff: Deutschland ist ein freies Ausreiseland! Und tschüss!