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Gebührenstreit in Regensburg: Wofür zahlen wir eigentlich?

CorbisLaptops für Dozenten, Lautsprecher für den Hörsaal, längere Öffnungszeiten der Bibliothek: Darf das mit Studentengeld bezahlt werden? Nein, finden Regensburger Studenten und werfen ihrer Hochschule vor, Studiengebühren falsch auszugeben. Die Uni-Leitung weist das zurück.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...851736,00.html
  1. #1

    Vorbeugen ist besser als Heilen.

    Sollte es keine einschlägigen Richtlinien zur Verwendung der Studiengebühren geben, so sollten sie umgehend abgeschafft werden, denn wie oben zugegeben, wurden sie nur manchmal zweck entfremdet.
    Was ist manchmal, und wie viel? Und entgegen den Stimmen der Studentenschaft? Das ist ganz offenbar Korruption was hier getrieben wird.
    Sollen die Studenten dies still hinnehmen, und vielleicht lernen wie man
    Gesetze umgehen kann?
    Eine Universität sollte in Fragen wie Ehrlichkeit, keinerlei Zweifel schüren; denn gerade diese Tugend erwarten wir von allen Bürgern.
  2. #2

    Das frage ich mich langsam auch

    Ich habe an der Uni Regensburg studiert und kann dem guten Stefan nur zustimmen. Wir bezahlen fast 600 Euro Studiengebühren und kriegen nicht mal Arbeitsmaterialien umsonst. Die Reader, die man sich für ein Seminar verpflichtend kaufen muss, kosten dann nochmal zusätzlich bis zu 60 Euro.
    Und in Musik sitzen wir zum Teil hinter der Künstlergarderobe in so einer Art Besenkammer.
    Da möchte man einen präziseren Standpunkt hören als "Es sei kein Geld unrechtmäßig ausgegeben worden, sagte ein Sprecher."
    Wir wollen Antworten... und Tageslicht!
  3. #3

    verhaeltnis

    Ich musste ja fast lachen, als ich Macbook zwischen den zeilen entdeckte. Soso, ein Dozent braucht also um seine Lehre zu verbessern ein Macbook. Ein hochwertiger Standardlaptop von Dell fuer ca. die Haelfte kam da nicht in Frage? Ich kann den Aerger der Regensburger Studenten verstehen.
  4. #4

    typisch deutsche studenten

    geht mal ins ausland und schaut mal, was dort los ist. da lebt ihr hier alle im paradies. das studium müsste eigentlich 5 mal so teuer sein!
  5. #5

    Mir stellt sich nach dem Lesen des Artikels die Frage, wofür die Studentenvertreter nun eigentlich das Geld ausgeben wollen, weil das Genannte nun mal Sachen sind, die wirklich das Studium verbessern.

    Zitat von onearmedscissor Beitrag anzeigen
    Ich habe an der Uni Regensburg studiert und kann dem guten Stefan nur zustimmen. Wir bezahlen fast 600 Euro Studiengebühren und kriegen nicht mal Arbeitsmaterialien umsonst. Die Reader, die man sich für ein Seminar verpflichtend kaufen muss, kosten dann nochmal zusätzlich bis zu 60 Euro.
    Und in Musik sitzen wir zum Teil hinter der Künstlergarderobe in so einer Art Besenkammer.
    Da möchte man einen präziseren Standpunkt hören als "Es sei kein Geld unrechtmäßig ausgegeben worden, sagte ein Sprecher."
    Wir wollen Antworten... und Tageslicht!
    Wenn man das Geld für Arbeitsmaterialien ausgibt, die die Studenten sowieso bezahlen müssen, dann verbessert das das Studium genauso wenig, wie wenn man es für Sachen ausgibt, die die Uni schon vorher bezahlen musste. In beiden Fällen sind die Studiengebühren nur eine Art Umbuchung.
    Naja, die Gebühren wieder abzuschaffen ist eh das Beste.
  6. #6

    ...

    Zitat von Zorpheus Beitrag anzeigen
    Mir stellt sich nach dem Lesen des Artikels die Frage, wofür die Studentenvertreter nun eigentlich das Geld ausgeben wollen, weil das Genannte nun mal Sachen sind, die wirklich das Studium verbessern.

    Wenn man das Geld für Arbeitsmaterialien ausgibt, die die Studenten sowieso bezahlen müssen, dann verbessert das das Studium genauso wenig, wie wenn man es für Sachen ausgibt, die die Uni schon vorher bezahlen musste. In beiden Fällen sind die Studiengebühren nur eine Art Umbuchung.
    Naja, die Gebühren wieder abzuschaffen ist eh das Beste.
    Letzter Satz triffts ganz gut, aber zu dem davor: Massenrabatt und garantierte jährliche Abnahme dürften den Preis bestimmt drücken.

    Das man mit einer größeren Menge konzentriertem Geld besser und effizienter wirtschaften kann, muss ich wohl kaum erzählen ;)
  7. #7

    Toilettenrenovierung aus Studiengebühren in Bonn

    Die Krönung, die ich in dem Kontext "Studiengebühren" erlebt habe war die Universität Bonn, die mit Studiengebühren die Universitätstoiletten erneuert hat. Das ist mir wirklich die Sprache weggeblieben.
  8. #8

    Unverschämtheit!

    "Es handle sich aber um geringere Beträge, als die Studenten angeben"

    Ja hallo?!? Das man überhaupt das Geld von Studenten für Dozenten-Laptops verwendet ist eine Unverschämtheit!!!
    Aber ja klar die Tatsache das mein Dozent einen Mac hat (wohlgemerkt von mir mitfinanziert) verbessert meine Studienbedingungen total... vor allem wenn ich mir selbst KEINEN EIGENEN Laptop leisten kann!
    Verantwortliche der Uni Regensburg: SCHÄMEN SIE SICH!!!!

    An die Leser, die sich über sauere Studenten aufregen... Stellen Sie sich einmal vor Sie würden dem Betrieb etc. in dem Sie arbeiten Geld geben damit Ihre Arbeitsbedingungen (z.B. für Weiterbildungen, mehr Ausbildungsplätze, Betriebsausflug) verbessert/ermöglicht werden und erfahren dann, dass ihr Chef sich von Ihrem Geld einen Laptop kauft... Was haben Sie davon, außer dass Ihr Chef möglicherweise bessere Laune hat?
  9. #9

    Zitat von cs70 Beitrag anzeigen
    geht mal ins ausland und schaut mal, was dort los ist. da lebt ihr hier alle im paradies. das studium müsste eigentlich 5 mal so teuer sein!
    Na, wer wird denn da gleich so neidisch sein?

    Find ich gut, dass sich die Studenten auch mal wehren und gemeinsam gegen ein System angehen, dass schon ein wenig korrupt anmutet. Man wirft doch oft genug dieser Studentengeneration vor sich lethargisch durchs Studium zu schleppen und nicht weiter als bis zum nächsten Schein zu denken. Ist doch gut, wenn es mal anders läuft.








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