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Gebäudesanierung: Gut fürs Klima, schlecht fürs Portemonnaie

Für Millionen Hausbesitzer und Mieter wird die Energiewende*bald konkret. Pro Jahr*sollen zwei Prozent aller Gebäude saniert werden.*Das Problem dabei:*Der Einbau einer neuen Heizung oder die Dämmung des Hauses sind so teuer, dass sich die Investition in den Klimaschutz*oft erst nach Jahrzehnten lohnt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...772577,00.html
  1. #270

    ich meinte

    Zitat von schensu Beitrag anzeigen
    Obwohl ich mit Ihrem "Atmen" so meine Probleme habe - ja, Sie haben recht.
    Baustoffe, die sich über Jahrtausende als gebrauchsfähig und für den Nutzer als gesundheitlich unbedenklich erwiesen haben, muss man einfach gerne haben. ;o))
    Ich bedaure jeden, der sich bewusst oder in den allermeisten Fällen unbewusst als Versuchskaninchen wiederfindet.
    mit 'atmen', Diffusionsfeuchte aufnehmen und wieder abgeben können. Früher hat man dafür auch Gipsputz genommen (innen).
    Ist heute, glaube ich, fast in Vergessenheit geraten.
  2. #271

    Ok

    Zitat von ausländer33 Beitrag anzeigen
    mit 'atmen', Diffusionsfeuchte aufnehmen und wieder abgeben können. Früher hat man dafür auch Gipsputz genommen (innen).
    Ist heute, glaube ich, fast in Vergessenheit geraten.
    Sie beschreiben das Puffervermögen bei Feuchtespitzen.
    Die Feuchteabgabe bzw. der -ausgleich erfolgt dabei weit überwiegend nur nach innen.
    Der Faktor der Behaglichkeit wird gerne nur an den Temperaturen festgemacht, er ist aber auch von der rel. Luftfeuchte abhängig.
    Es dürfte einleuchten, dass innen dicht gemachte Bauten, z.B. mittels Dampfbremse / -sperre eine deutlich höhere Feuchte aufweisen müssen als pufferfähige Konstruktionen. Einen ähnlichen negativen Effekt haben dabei die weit verbreiteten Dispersions- oder gar Latexfarben.
    Instationäre Simulationen weisen eine Risikofreiheit bzgl. Schimmel erst bei ca. 35% rel. LF aus.
    Wöllten Sie dauerhaft bei fast staubtrockener Luft leben?

    Wenn Sie ansonsten "Gips" durch "Kalk" ersetzen bin ich wieder bei Ihnen.
    Gips diente früher zur Modellierung.
    Die Probleme, die wir mit gedankenloser Anwendung von Gips haben - ich verweise auf die "beliebten" GK-Platten insbesondere in Nassräumen(!) - sind Legion.

    Die organischen Anteile der Platten und auch der Tapeten bieten übrigens eine wesentliche Grundlage für Schimmel.
  3. #272

    Ergänzung

    Zitat von schensu Beitrag anzeigen
    Sie beschreiben das Puffervermögen bei Feuchtespitzen.
    Die Feuchteabgabe bzw. der -ausgleich erfolgt dabei weit überwiegend nur nach innen.
    Der Faktor der Behaglichkeit wird gerne nur an den Temperaturen festgemacht, er ist aber auch von der rel. Luftfeuchte abhängig.
    Es dürfte einleuchten, dass innen dicht gemachte Bauten, z.B. mittels Dampfbremse / -sperre eine deutlich höhere Feuchte aufweisen müssen als pufferfähige Konstruktionen. Einen ähnlichen negativen Effekt haben dabei die weit verbreiteten Dispersions- oder gar Latexfarben.
    Instationäre Simulationen weisen eine Risikofreiheit bzgl. Schimmel erst bei ca. 35% rel. LF aus.
    Wöllten Sie dauerhaft bei fast staubtrockener Luft leben?

    Wenn Sie ansonsten "Gips" durch "Kalk" ersetzen bin ich wieder bei Ihnen.
    Gips diente früher zur Modellierung.
    Die Probleme, die wir mit gedankenloser Anwendung von Gips haben - ich verweise auf die "beliebten" GK-Platten insbesondere in Nassräumen(!) - sind Legion.

    Die organischen Anteile der Platten und auch der Tapeten bieten übrigens eine wesentliche Grundlage für Schimmel.
    Ergänzung:

    Zum negativen Effekt von Farben, dazu gehören ebenso Abriebe, Farben, Kleber, Tapeten mit Acrylanteilen. damit machen sie jeden Nutzen einer Innendämmung oder eines Mineralischen Untergrundes zu Nichte.

    Diese organischen Anteile in Farben, Beschichtungsstoffen, Beläge etc.sind von der Industrie mit unzähligen Anti-Schimmel, Konservierungsmittel (Aussenfarben noch massiver) angereichert um überhaupt einsetzbar zu sein, leider werden über die Jahre diese Zusatzstoffe massiv abgebaut und gehen in die Raumluft oder Grundwasser über........ Deswegen sollte man schon gar nie eine organische Ausenfarbe im Innenbereich verwenden.

    Deswegen sind solche Produkte in Spitälern etc ein NO GO
  4. #273

    ...

    Zitat von schensu Beitrag anzeigen
    Wenn Sie ansonsten "Gips" durch "Kalk" ersetzen bin ich wieder bei Ihnen.
    Gips diente früher zur Modellierung.
    Die Probleme, die wir mit gedankenloser Anwendung von Gips haben - ich verweise auf die "beliebten" GK-Platten insbesondere in Nassräumen(!) - sind Legion.

    Die organischen Anteile der Platten und auch der Tapeten bieten übrigens eine wesentliche Grundlage für Schimmel.
    Kann man drüber diskutieren.
    Die italienischen Kalkputze sind natürlich eine Klasse für sich.
    Diese Verbundwerkstoffe "liebe" ich auch.


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