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Gebärmutterhalskrebs: EU-Behörde fordert mehr HPV-Impfungen

APIn Europa sind zu wenige Mädchen gegen eine Infektion mit humanen Papillomaviren geimpft, bemängelt die europäische Gesundheitsbehörde ECDC, und fordert verstärkt Kampagnen. Auch in Deutschland ist die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs nicht ausreichend beliebt.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...854018,00.html
  1. #1

    Impfen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Europa sind zu wenige Mädchen gegen eine Infektion mit humanen Papillomaviren geimpft, bemängelt die europäische Gesundheitsbehörde ECDC, und fordert verstärkt Kampagnen. Auch in Deutschland ist die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs nicht ausreichend beliebt.

    HPV-Impfung: EU-Behörde fordert mehr Schutz vor Gebärmutterhalskrebs - SPIEGEL ONLINE
    Wie wär`s mit Zwangsimpfung?
    Spätestens wenn wieder eine Pandemie
    im Anmarsch ist, wird sicher wieder darüber nachgedacht.
    Warum hat die Bundesregierung bei der Schweinegrippe noch gleich ein anderes Mittel bekommen als die Bevölkerung? Weil das Mittel keine Zusatzstoffe wie u.a. Quecksilber enthielt!
  2. #2

    Weil@SieLebenWirSchlafen...

    ...nur mit den Wirkverstärkern ausreichende Mengen des Impfstoffes für die Bevölkerung schnell zur Verfügung gestellt werden konnten. Noch einmal: nicht bewiesene und unterstellte Verschwörungsszenarien sind leider zwar in, disqualifizieren sich aber regelmäßig gründlich, sind nicht ernst zu nehmen und haben vor allen Dingen mit dem aktuellen Thema - der HPV-Impfung - nicht direkt etwas zu tun...
  3. #3

    Es spricht viel für eine Impfung.

    Folgt man seriösen Quellen, so besteht an der Gefährlichkeit der sexuell übertragenen Hochrisikostämme von HPV bezüglich der Auslösung von Tumoren kein Zweifel. Diese Viren sind in der Lage, nicht nur die Zellen des Gebärmuterhalses bösartig zu verändern, sondern sind darüberhinaus auch verantwortlich für einen Großteil der Tumore im HNO-Bereich. (der mich, ganz nebenbei, selber vor einigen Jahren erwischt hat - das wünsche ich niemandem...!).Professor zur Hausen hat für diese Entdeckung 2008 den Nobelpreis erhalten.*
    Durch die Impfung besteht eine sehr gute Chance, diese Risiken zu minimieren, allerdings nur dann, wenn sie bei jungen Menschen möglichst flächendeckend und frühzeitig genug gegeben wird, deswegen wird in den USA momentan auch diskutiert, ob nicht auch junge Männer geimpft werden sollten. Sorgfältige, seriöse Info hilft hier weiter, eine individuelle Entscheidung zu treffen.
  4. #4

    Gewinnmaximierung innerhalb der Patentlaufzeit

    Na, da geht es doch mal wieder um die Gewinnmaximierung innerhalb der Patentlaufzeit: Noch mehr Impfungen für 480 Euro das Stück. Bei bisher unbewiesenem Nutzen, weil die tatsächliche Senkung des Krebsrisikos nicht nachgewiesen wurde, sondern nur die Senkung bestimmter "Vorstufen", aus denen sich ein Krebs entwickeln könnte.

    Wetten, dass der Patentinhaber nach Ablauf der Patente, wenn billige Nachahmer-Präparate auf den Markt kommen könnten, genau diese Wirkstoffe, wie sie heute als Impfung teuer verkauft werden, als völlig nutzlos darstellen wird und er gleichzeitig einen "neuen und verbesserten" Impfstoff aus der Tasche zaubern wird, unter einem neuen Patent, der dann in etlichen Jahren "aber wirklich" das leisten soll, was heute schon versprochen wird?

    Gerade bei den extrem teuren Präparaten bewegt sich die Pharmaindustrie heute vielfach in einem Bereich, in dem mehr das "Prinzip Hoffnung" zu zählen scheint als tatsächliche und evidenzbasierte Beweise für den Nutzen. Zum Schaden der Versicherten, die für das ganze Zeugs finanziell aufkommen müssen.
  5. #5

    Zitat von Jurx Beitrag anzeigen
    Na, da geht es doch mal wieder um die Gewinnmaximierung innerhalb der Patentlaufzeit: Noch mehr Impfungen für 480 Euro das Stück. Bei bisher unbewiesenem Nutzen, weil die tatsächliche Senkung des Krebsrisikos nicht nachgewiesen wurde, sondern nur die Senkung bestimmter "Vorstufen", aus denen sich ein Krebs entwickeln könnte.

    Wetten, dass der Patentinhaber nach Ablauf der Patente, wenn billige Nachahmer-Präparate auf den Markt kommen könnten, genau diese Wirkstoffe, wie sie heute als Impfung teuer verkauft werden, als völlig nutzlos darstellen wird und er gleichzeitig einen "neuen und verbesserten" Impfstoff aus der Tasche zaubern wird, unter einem neuen Patent, der dann in etlichen Jahren "aber wirklich" das leisten soll, was heute schon versprochen wird?

    Gerade bei den extrem teuren Präparaten bewegt sich die Pharmaindustrie heute vielfach in einem Bereich, in dem mehr das "Prinzip Hoffnung" zu zählen scheint als tatsächliche und evidenzbasierte Beweise für den Nutzen. Zum Schaden der Versicherten, die für das ganze Zeugs finanziell aufkommen müssen.
    Krebs ist nunmal das komplexeste Krankheitsbild der Welt, da muss man halt die Beweislage immer gegen die Ethik abwägen. Wenn ein Wirkstoff die 5-Jahre-Überlebensrate verbessert, dann wird dieser erstmal zugelassen, ohne Nachweise, dass die tatsächliche Überlebensrate/dauer verbessert wird, weil es unethisch wäre, mehrere Jahrzehnte auf die Daten zu warten und Patienten währenddessen sterben zu lassen. Hat immer wieder Medikamente gegeben, die sich später als unwirksam erwiesen haben, aber in der Mehrheit hat sich diese Praxis bewährt. Das gleiche gilt auch hier, nur weil die Entwicklung der Vorstufen zum Tumor nicht komplett verstanden ist, sollte man nicht aufhören, diese Vorstufen zu bekämpfen. Bestes Beispiel ist bei Brustkrebs die Vorstufe DCIS, mittlerweile werden bei Screenings fast 40% DCIS diagnostiziert und dann operativ entfernt, obwohl nie direkt nachgewiesen wurde, dass dies die Krebsrate senken würde. Sie ist gesunken, was der Methode recht gibt, aber bis heute weiß man nicht, wieviel Prozent DCIS sich zu Krebs weiterentwickeln würden.

    Und das Gewinnmaximierungsargument ist in diesem Fall wirklich lächerlich. Die richtigen Gewinne machen Pharmaunternehmen z.B. mit Chemotherapiemedikamenten mit z.T. 10.000€+ pro Dosis und weit mehr Dosen pro Patient als die drei Impfungen. Wenn Profit das einzige Ziel wäre, dann wäre ein Krebsimpfstoff niemals entwickelt worden, denn er gräbt den Pharmaunternehmen bei einer ihrer Haupteinnahmequellen das Wasser ab.
  6. #6

    Schon wieder HPV-Impfung? Hatten wir doch erst. Muss da Impfstoff noch schnell vor dem Verfallsdatum weg oder was?

    Jeder, der eine solche Impfung für sein Kind in Erwägung zieht, sollte sich umgehend und nicht nur bei seinem Hausarzt über die Risiken speziell dieser Impfung informieren!
  7. #7

    Sinnvoller

    Es wäre sinnvoller sich mit Kondomen zu schützen, wobei es auch nicht sicher ist dass diese wirklich Viren abhalten können, da die Poren eines Kondoms nunmal wesentlich grösser sind als die Viren selbst.

    Man sollte sich in enthaltung üben und nicht jeden 2. Tag Verkehr mit wechselnden Partnern haben.

    Impfungen allgemein sind und werden immer ein Streitfall bleiben.
  8. #8

    Ach ja?

    Zitat von Bowie Beitrag anzeigen
    Noch einmal: nicht bewiesene und unterstellte Verschwörungsszenarien sind leider zwar in, disqualifizieren sich aber regelmäßig gründlich, sind nicht ernst zu nehmen
    Es gibt eine Verschwörungsseite "Welt.de" auf der es nachzulesen ist:

    Schweinegrippe: Super-Impfstoff für die Kanzlerin und ihre Minister - Nachrichten Wissenschaft - WELT ONLINE

    Informieren schadet nie, auch unabhängig!
  9. #9

    Jugendliche sind schwer zu erreichen!?

    Im Artikel steht Jungentliche sind schwer zu erreichen? Jetzt echt? Ich würd mal in ne Schule gehen. Bei Hepatitis gabs doch auch große Impf-Aktionen in Schulen, die gewirkt haben. Ich glaube eher, dass man keine große Aktion machen möchte, weil der Stoff eben noch nicht so sicher ist, wie er dargestellt wird.








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