Na, da geht es doch mal wieder um die Gewinnmaximierung innerhalb der Patentlaufzeit: Noch mehr Impfungen für 480 Euro das Stück. Bei bisher unbewiesenem Nutzen, weil die tatsächliche Senkung des Krebsrisikos nicht nachgewiesen wurde, sondern nur die Senkung bestimmter "Vorstufen", aus denen sich ein Krebs entwickeln könnte.
Wetten, dass der Patentinhaber nach Ablauf der Patente, wenn billige Nachahmer-
Präparate auf den Markt kommen könnten, genau diese Wirkstoffe, wie sie heute als Impfung teuer verkauft werden, als völlig nutzlos darstellen wird und er gleichzeitig einen "neuen und verbesserten" Impfstoff aus der Tasche zaubern wird, unter einem neuen Patent, der dann in etlichen Jahren "aber wirklich" das leisten soll, was heute schon versprochen wird?
Gerade bei den extrem teuren
Präparaten bewegt sich die Pharmaindustrie heute vielfach in einem Bereich, in dem mehr das "Prinzip Hoffnung" zu zählen scheint als tatsächliche und evidenzbasierte Beweise für den Nutzen. Zum Schaden der Versicherten, die für das ganze Zeugs finanziell aufkommen müssen.