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Gaucks Partnerin : First Lady ohne Trauschein
dapdDaniela Schadt ist seit zwölf Jahren die Frau an der Seite von Joachim Gauck - die klassische First Lady wird sie wohl nicht werden: Bisher sind die beiden weder verheiratet noch lebt sie mit ihm zusammen. Und für die Klatschspalten taugt die Politikjournalistin auch nicht - anders als ihre Vorgängerin.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...816426,00.html
- #50 21.02.2012 08:13 von
- #51 21.02.2012 08:20 von
"Heuchlerisch"? Das müssten Sie schon erklären.
Sie wundern sich wohl nicht mehr, wenn einem protestantischen Pastor die Eheformel "Bis das der Tod uns scheidet" nicht mehr viel wert ist.
Ich möchte jedenfalls aus geordneten Verhältnissen heraus regiert werden, und nicht aus privaten. Am Rande bemerkt fand ich es auch nicht richtig, dass Wulff auf Staatsbesuch in Israel seine Tochter aus erster Ehe zu öffentlichen Auftritten mitgenommen hat. De Tochter hatte nicht das Mandat dazu.
Demnächst treten noch ganz andere Verwandte, Onkel, Oma und Vettern, an der Seite unserer Repräsentanten in offizieller Mission auf? - #52 21.02.2012 08:30 von
- #53 21.02.2012 08:45 von
- #54 21.02.2012 08:49 von
"First Lady" ist kein öffentliches Amt, die Frau wird auch nicht dafür bezahlt. Es ist auch nirgendwo gfestgelegt dass der BP verheiratet sein muss. Eigentlich hat die Frau des BP überhaupt nichts mit seinem Amt zu tun, genausowenig wie meine Frau was mit meinem Job zu tun hat, ich schlepp die auch nicht mit ins Büro oder auf Geschäftsreise. Die Unsitte dass Politiker immer ihre Lebensgefährten mitschleppen ist wirklich seltsam, umgekehrt schleppen die Ministerinnen ja auch nicht Ihren "First Gentleman" mit. Auch Joachim Sauer sieht man höchst selten irgendwo und das ist auch gut so.
- #55 21.02.2012 08:59 von
- #56 21.02.2012 09:04 von
- #57 21.02.2012 09:08 von
- #58 21.02.2012 09:27 von
Wichtig….
… ist es schon, mit wem Herr Gauck verheiratet ist. Nur diese Person bekommt – sollte Herr Gauck vorher sterben, dann den etwas abgemagerte Witwenehrensold bis zu Ihrem Tod. Meine Großtante hat nach dem WK2 nie mehr geheiratet, damit sie die Kriegerwitwenrente bekommt.
- #59 21.02.2012 09:35 von
Regieren oder Repräsentieren?
Als Protestant erwarte ich von meinem Pastor vor Allem Empathie, ein offenes Ohr und offene Augen für die Bedürfnisse und Nöte seiner Mitmenschen. Und als Vorbild kann doch nur derjenige dienen der zu seinen Schwächen und Fehlern steht und in der Lage ist mit diesen auch öffentlich verantwortungsvoll umzugehen.
Wenn wir erwarten daß diejenigen die uns vertreten fehlerlos sind dürfen wir uns nicht wundern daß akademische Titel ergaunert werden, "Vorteilsnahmen" vertuscht werden und die gesamte Moral einer publikationsfähigen weißen Weste geopfert wird.
Ich möchte lieber von einem Bundespräsidenten repräsentiert (nicht regiert....) werden der in seinem Leben Brüche aufzuweisen hat und sich mit diesen auseinandersetzt als von einem, der mit beschämender Verbissenheit versucht seine Fehler der Vergangenheit zu kaschieren.
Ich hoffe es wird eine einstimmige Wahl und wünsche mir daß wir einen Bundespräsidenten bekommen der neben seiner unbestrittenen Konsensfähigkeit auch seine Streitlust bewahrt.
Ich freue mich auf Herrn Gauck
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