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Gauck-Erklärung im Kanzleramt: "Ende gut, alles gut"
REUTERSNur die Linkspartei fehlte: Am Sonntagabend verkündeten die im Bundestag vertretenen Parteien den Gauck-Konsens. Der ehemalige DDR-Bürgerrechtler soll neuer Bundespräsident werden. Das Protokoll der Pressekonferenz.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...816284,00.html
- #60 20.02.2012 00:09 von
Er habe 50 Jahre in einer Diktatur gelebt, behauptet Herr Gauck. Eine Null zuviel.
- #61 20.02.2012 00:23 von
- #62 20.02.2012 00:26 von
Naja, in Ihrer blinden Merkel-Opposition übersehen Sie, dass Fr. Merkel ihn eigentlich weder beim letzten Mal noch diesmal hatte haben wollen. Insofern ist er nicht ihr Wunschkandidat, oder?
Oder meinten Sie mit der "einzelnen Dame" Frau Roth? ;-)
Mir reicht es schon, wenn der überwiegende Teil der Bevölkerung sich gut vertreten fühlt. Wenn das bei der radikalen Linken, einer Minderheit, nicht der Fall sein sollte - so what?... Die Wahl eines Bundespräsidenten sollte kein Grund zum Geifern und Schäumen sein. Dieser sollte das ganze Volk vertreten und nicht einen Teil des Volkes gegen den anderen. ... - #63 20.02.2012 02:36 von
Herrvorragend
ist diese Wahl..
Damit wird auch sichergestellt, das den Linken immer wieder vor Augen gehalten werden kann; welch ein Teufelswerk die SED Nachfolger vertreten.
Auch das ein Grund, welhalb die Linken sich so quer gestellt hatten und haben gegen diesen Mann, der Integritaet verkoerpert. - #64 20.02.2012 03:33 von
- #65 20.02.2012 04:16 von
- #66 20.02.2012 04:41 von
Wie sagte Merkel?
"Sie verbinde mit Gauck vor allem die gemeinsame Vergangenheit in der DDR"
Und genau das ist der Grund, dass Gauck nicht dieses Amt bekommen dürfte, solange Merkel Kanzlerin ist.
Aus Proporzgründen, und ja, der ist wichtig - Ausschlußkriterien sollten sein: Frau, Ostdeutsch, Nordeutsch, jede für sich allein hinreichend. - #67 20.02.2012 06:07 von
Bundespräsident....
Ok, wir haben einen neuen Bundespräsidenten!
Allerdings möchte ich sagen, ich hätte mir das an Stelle von Herrn Gauck, die nicht angetan. Das hat schon wieder einen "Geschmäckle".
Ich bin davon ausgegangen, dass er Dankend ablehnen wird.
Nun wird man sehen, was daraus wird..... Ich wünsche ihm viel Glück.
Er wird es brauchen. - #68 20.02.2012 07:18 von
Was hat die Religion damit zu tun? Oder die Himmelsrichtung, aus der er/sie stammt. Frau Merkel ist in Hamburg geboren - und ich wünschte, sie wäre dort geblieben!
Albert Schweizer sagte mal:
"Nicht jeder, der in die Kirche geht, ist ein Christ. Denn nicht jeder, der in eine Garage geht, ist auch gleich ein Auto!" - #69 20.02.2012 09:17 von
Es wird eine andere Republik
Nun wird uns also ein Präsident vor die Nase gesetzt, der nicht integriert, sondern spaltet - mehr und anders als alle seine Vorgänger.
Er wird als Präsident Tacheles reden - gegen soziale Sicherheit, die er mit Unfreiheit gleichsetzt; gegen alle, die sich eine bessere Welt und eine gerechtere Verteilung des Reichtums wünschen; für die Freiheit des Großkapitals, der Banken und Hedgefonds.
Damit verlässt er die überparteiliche Position seiner Vorgänger und kann - anders als diese - keine präsidiale Unantastbarkeit erwarten. In dem Maße, in dem er sich für die radikal neoliberale Sache stark macht (für die die Menschen 1989 in der DDR ganz gewiss NICHT auf die Straße gingen), wird er zum Ziel auch heftiger Kritik.
Wir stehen am Übergang zu einer anderen Republik, in der der Präsident nicht mehr "über den Wassern schwebt", sondern mitten im Getümmel steht, austeilt und einstecken muss - übrigens ähnlich wie vor 1933, mit dem Unterschied, dass der Präsident damals vom Volk gewählt wurde.
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