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Gastkommentar: Warum Deutschland eine Irak-Politik braucht

Egal, ob Obama, Clinton oder McCain: Die nächste US-Regierung wird von Deutschland mehr Unterstützung einfordern, gerade in der Irak-Frage. Die Berliner Politik ist darauf nicht vorbereitet - ein schweres Versäumnis, wie der Islamwissenschaftler Guido Steinberg analysiert.

http://www.spiegel.de/politik/debatt...551801,00.html
  1. #60

    Irakpolitik: Ja, aber für die Iraker!

    Zitat von Rainer Daeschler Beitrag anzeigen
    Stimmt, wir sind auf die Entgegennahme weiterer Anweisungen aus dem Weißen Haus nach dem Präsidentenwechsel nicht genügend vorbereitet.

    Wie viele Staaten gibt es auf der Welt?
    Wie viele davon sind Problemgebiete?
    An welcher Stelle steht dann der Irak?
    Icher braucht Deutschland eine Irakpolitik. Aber sie sollte in erster Linie den Irakern zugutekommen, das begreift doch hoffentlich jeder
  2. #61

    "Das Fell", also das Öl war von Anfang an der eigentliche Kriegsgrund.

    Zitat von unomundo Beitrag anzeigen
    Sie schreiben, "wer den Bär erlegt, darf sein Fell behalten." Etwas zu simpel, Ihr Statement.
    Von welchem Bären reden Sie überhaupt? Saddam Husseins Fell düren die USA gerne behalten, aber es geht schon lange nicht mehr um Saddam H., sondern 1. um die Menschen im Irak und die Ölvorkommen, die dem irakischen Volk gehören, aber nie Saddam H. persönlich.
    Darum finde ich Ihre oben zitierte Aussage völlig realitätsfremd.
    Ich wage zu behaupten, dass es der Bush-Regierung von Anfang an um "das Fell", also die irakischen Ölvorkommen ging. Indizien dafür gibt es mittlerweise in Hülle und Fülle.
    Nicht zuletzt deshalb bin ich einem Militärschlag gg. Iran sehr skeptisch eingestellt, denn es gibt einfach zu viele Parallelen zu "Iraqi Freedom".
  3. #62

    Ist doch klar!

    Zitat von unomundo Beitrag anzeigen
    Klar, der Antiamerikanismus ist schuld. Vorher waren die Schuldigen (nach Bush-Sicht) wechselweise mal Deutschland und Frankreich, dass der Irakkrieg überhaupt stattfinden musste :-?, (selten so gelacht, der Krieg war ja von der Bush-Regierung gewollt, trotzdem entblödete sich Bush, zu behaupten, "wenn Deutschland und Frankreich nicht die ansonsten feste Koalition der Willigen aufgebrochen hätte, wäre die Kriegsdrohung noch viel überzeugender gewesen, sodass Saddam eingeknickt wäre, was den Krieg unnötig gemacht hätte". Wirklich niedlich, wie Bush hier davon abzulenken versuchte, dass dieser Krieg vor allem von Wolfowitz und dessen Umgebung bereits zu Clinton-Zeiten vom damaligen Präsidenten gefordert wurde),
    dann war es mal Iran (schiitisch), dann wieder Al Qaida (sunnitisch, besser gesagt wahabitisch).
    Warum soll es also jetzt nicht "der Antiamerikanismus" gewesen sein? ;-(
    Genau. An diesem so herrlich vereinfachten Weltbild zeigt sich mal wieder die Macht der Auto-Suggestion: Man muss sich nur lange genug etwas einreden, dann gelingen einem auch die absurdesten Begründungen. Die Ermordung Salvador Allendes, der Sturz Mossadeqs, der Vietnam-Krieg, die Aufrüstung des "presentable young man" Saddam Hussein, der aktuelle Befreiungskrieg im Irak, das darf man alles nicht so eng sehen. Der sogenannte Ant-Amerikanismus ist ein vollkommen unerklärliches Phänomen, das sich irgendwelche Pseudo-Gutmenschen und notorische Miesmacher ausgedacht haben, weil die eigentlich nur neidisch sind, daß diese Ereignisse so erfolgreich waren und nur Gutes bewirkt haben.
    2 und 2 macht 5, und die Erde ist flach. Versuchen Sie es mal damit. Wenn Ihnen der Sprung nicht gelingt, sollten Sie sich vielleicht über Ihre grundsätzliche Haltung Gedanken machen.
    :-D
  4. #63

    Im Gegenteil.

    Zitat von pax Beitrag anzeigen
    In dem Moment in dem die Iraker ihre Waffen niederlegen, gibt es für die Amerikaner keinen Grund mehr dort bleiben zu müssen.

    Momentan wünscht sich die irakische Regierung, dass die USA da bleiben.
    Hallo Pax,
    schon den aktuellen Artikel zum Thema gelesen? Darin finden Sie die Bestätigung für die eigentlichen Hintergründe der amerikanischen Besatzung. Mit dem Schutz der Iraker vor sich selbst hat sie nichts zu tun.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...557485,00.html








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