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Gastkommentar: Grundeinkommen - ein gefährlicher Traum
Wäre es nicht wunderbar, wenn jeder Bürger vom Staat ein Grundeinkommen von 1000 Euro erhielte - egal, ob er arbeitet oder nicht? Die Idee wird bei PDS, Grünen und CDU ernsthaft diskutiert. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Carsten Schneider erklärt, warum dies zutiefst unsozial ist.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,478741,00.html
- #120 29.08.2008 21:35 von MarkH
- #121 31.08.2008 19:18 von
Der Mann ist ein Depp, bestimmt einer vom Seheimer Kreis
Also zum Mitdenken: betrachten wir folgende Berufsgruppen:
Ärzte, Psychiater, Psychologen, Krankenpfleger, Apotheker Anwälte, Bankies,.
Diesen Leuten ist eines gemeinsam, es geht ihnen nur gut, wenn es viele Menschen gibt, die krank sind, Rechtsprobleme haben, denen das Geld fehlt, oder psychisch krank sind.
Wenn jetzt einer das Allheilmittel fände, oder die Leute sich nicht mehr streiten würden, sich alles kaufen könnten, oder sich nichts wünschen würden, dann würden diese Leute schlicht weg verhungern.
Daher ist es nicht im Sinne dieser Berufsgruppen das Gute zu tun, d.h. schnell zu heilen, schnell zu prozessieren, ein Rechtssystem oder Gesetze zu haben, die jeder Depp versteht, so dass sich jeder gut verteidigen kann.
Somit ist das Wohl dieser Leute das Unglück der anderen.
Daher ist eine Gesellschaft gut beraten, wenn man diese Leute pauschal bezahlt. Aber auch alle anderen.
Die pauschal Bezahlung ist natürlich auch ein Problem, weil
wenn diese Leute faule Säcke sind, dann arbeiten sie überhaupt nichts.
Das ist aber nicht so schlimm wie der erste Fall, weil man diese Leute überprüfen und bei Fehlleistung belangen kann,
besser ist es aber, wenn die Leute, die sich für diese Berufe entscheiden, es aus freien Stücken machen weil sie es gerne tun und nicht weil sie damit viel Geld verdienen wollen.
Daher ist das Grundeinkommen sinnvoll. Der Mensch möchte gerne ein sinnvolles Leben führen, also wird er früher oder später etwas tun wollen, und wenn er dann das tut was er will, dann macht er es auch gut.
Daher ist es sinnvoll unangenehme Aufgaben besser zu bezahlen und angenehme schlechten.
Aber Putzaufgaben, Müllbeseitigung sind automatisierbar, so dass ein Grundeinkommen möglich ist.
Ich finde es sehr gut, dass Frau Schmidt den Ärzteberuf so untatraktiv gemacht hat. Jetzt werden nur noch die Richtigen Arzt.
Das Grundeinkommen würde himmlische Verhältnisse schaffen.
Schon in der Bibel gibt es ein Gleichniss wo Leute zur Arbeit im Weingarten einberufen werden, manche arbeiten den ganzen Tag, die anderen nur Stunden, alle bekommen aber den gleichen Lohn. Natürlich maulen die einen, aber sie werden gemahnt, Gott ist großzügig und wir sollten es auch sein.
Ich würde nach Bedürfnissen Zahlen. Wehr schon viel hat soll unentgeltlich arbeiten, die noch nichts haben bekommen mehr. Junge bekommen mehr Gehalt als Alte, weil sie mehr brauchen.
Der Himmel auf Erden ist möglich, man muss ihn nur wollen.
Was ich hier aufschreibe ist Kommunismus. Der hat einen so schlechten Ruf, weil er mit Gewalt durchgesetzt wurde und somit mit Gewalt gleichgesetzt wurde.
Der Mensch möchte weder bestohlen noch belogen werden, aber wenn man ihn bittet wird er zum Wohltäter und tut es gern, vor allem wenn man ihn vom Rechten überzeugt. Die Deutschen spenden gerne. Hoffentlich auch ihrem Nachbarn.
Wenn man bedenkt, wie viele Leute ihr Geld mit Bösem verdienen, Werbung, Computerspiele, Zigaretten, Alkohol, Drogen, aber auch Klemptner, KFZ Reparatur, Automobilindustrie, dann ist es höchste Zeit den Egoismus zu begraben und seinen Nächsten zu lieben wie sich selbst. - #122 31.08.2008 19:43 von
- #123 31.08.2008 21:54 von MarkH
Spd
Leider wird immer wieder Grundeinkommen mit Bürgergeld verwechselt.
Wüssten die Leute was Letzteres bedeutet ...d.h. hätten Sie eine ausbildung innerhalb der sozialen MArktwirtschaft genossen, würden sie heute nicht im globalen Hamsterrad Amok laufen.
Aber es scheitert schon an den Begriffen.
EIn Grundeinkommen wird sich v.a. in einem global kapitalist
ischen System sofort in einer Hyperinflation in nichts auflösen, weil es eben ungedeckt ist. Zu verdanken haben wir diese Entwickler vorallem einer Partei: SPD
Erst Hartz4 zwangdie Massen zu Zwangsspekulation und Ausverkauf. - #124 01.09.2008 19:14 von
BGE wer solldas bezahlen
[QUOTE=garfield;1112462]>Carsten Schneider hat sich schon dadurch disqualifiziert, weil er - wie er freimütig bekennt - immer noch dem Wunschtraum nach Vollbeschäftigung anhängt.
>Zur Untermauerung führt er den zunehmend artikulierten Fachkräftemangel an.
Ja er hat nicht verstanden, dass man heute von "Fachkräften" aber nicht von "Facharbeitern" spricht...
Und so mancher Personaler hat noch nicht begriffen, dass 50% von dem was man heute akademischen "Fachkräften" aufgebürdet wird man ohne weiteres von "Facharbeitern" oder "Fachangestellten" erledigen lassen könnte, oft sogar besser...
>Nur übersieht er...
es gibt leider zu viele gut Ausgebildete "Fachkräfte" die entweder weit unter Qualifikation eingesetzt werden oder arbeitslos sind, viele der heute um die 50 Jährigen Verlierer der Osteuropäischen Wende...
Allein in meinem Umfeld:
Eine Ingenieurin (Deutschrumänin) arbeitet als angelernte "Kontrollfrau" eine Lehrerin dito ein Lehrer als Hilfsarbeiter, dito zwei Theologen
Übrigens: auf der anderen Seite des Arbeitsplatzes der Ingenieurin sitzt eine Analphabetin...
So und nun rat mal was mit diesen Akademikern passiert wenn sie arbeitslos werden...
>Außerdem ist der Fachkräftemangel ...
jaja bös ist die Welt
>Wenn es keine Arbeitslosigkeit gäbe,...
Ehrlich gesagt: mich zwingt niemand bei meinem derzeitigen Arbeitgeber zu bleiben...
Aber: wenn das so is: dann wäre die Wiedereinführung der Sklaverei en probates Mittel:
Dann wären Sklaven wertvolles Wirtschaftsgut und würden entsprechend gepflegt...
Scherz beideite: ein Problem in Punkto Weiterbildung für den Arbeitgeber ist ja: Wir investieren und der Wettbewerb hat die Vorteile!
>Ich selbst bin der Schröder-Regierung dankbar...
Na wenigstesn einer der der Schröder Regierung dankbar ist!
Scherz beiseite: ich würde lieber für 20000 Euro in Indien arbeiten als für 60000 hier und das geht indischen Kollegen nicht anders
>Grundeinkommen ernsthaft nachgedacht werden.
Aha und die entscheidenede Frage: Wer soll das bezahlen?
>Nur leider wäre eine solche Realisierung revolutionär -
Leider stellt sich die Frage: Wer soll das bezahlen?
Einkommensbesteuerung? na gut, dann kann der KSC Profi ja wieder nach Frankreich flüchten... äußerst sozial
Oder man kann sich wieder arm rechnen
Mehrwertsteuer? Perfekt, die Familie die 80% Ihres Einkommens in Konsum stecken muss bezahlt in BGE selber
Die Überführung aller Transfersysteme in ein einziges mag reizvoll und veilleicht auch sinnvoll sein, aber solange wir nicht ein einfaches Steuersystem haben (Versteuerung des Einkommens für natürliche und juristische Personen am Ort des Erwerbs nicht am Wohnort/Ort der Sitzes der Gesellschaft, Schließung der Schlupflöcher...)
So lange geht das ganze am Ziel vorbei, Ziel muss eigentlich sein:
Enhebung der Lebensqualität der sozial schwachen UND derjenigen die den Mehrwert schaffen, sprichd er "Leistungsträger" von der Klofrau bis zum Hoppe...
naja, bei der Klofrau etwas mehr als beim Hoppe, was den aber auch nicht kratzen dürfte - #125 02.09.2008 01:03 von
Gepriesen I
da würfeln sie aber nicht nur äpfeln mit Birnen durcheinander oder können sie mittlerweile ihren Darmkrebs den Ärzten anlasten?
Auch wenn sie es nicht glauben, aber es gibt genügend psychische Krankheiten, die durch physisches Unvermögen verschuldet ist. Außerdem, was machen wir denn mit Vergewaltigungsopfern?
Ehm wie bitte? Wenn es ein Allheilmittel gäbe, würden diese Menschen wahrscheinlich was anderes machen bzw. GE von 1k Euro bekommen...
Nö, nö, weil gerade Misserfolg so sympatisch macht. Geh och zu Dokter Jekyll, da sind 98% der Kranken gestorben oder geh zu Anwalt Milton, der verliert 90% der Fälle...
Wie was nun? Ich soll die auch noch dafür bezahlen, dass sie Mist bauen? Das leuchtet mir jetzt nicht ein.
Ach sie meinen, wenn wir alle 1000 Euro bekommen, würden die Ärzte vielleicht davon absehen 48h Dienste zu schieben und sich den A... aufzureißen, damit sie überleben?
Welcher erste Fall? Und denken sie wirklich es ginge den meisten Ärzten nur ums Geld? Himmel da gibt es einfachere Wege. Aber belangen, dass muss ja sein. Also ich studiere Medizin bekomme das gleiche Gehalt wie die Putzfrau, muss mich aber belangen lassen=?
Ein Grundeinkommen entbindet jeden Menschen von Verpflichtungen. Das geht keine 2 Generationen gut. - #126 02.09.2008 01:04 von
Gepriesen II
Könnten sie das bitte noch einmal in verständliche Sätze bringen?
ach ja? Woher wissen sie das?
So lange sie der sind, der den ganzen Tag arbeitet und ich, der nur mal auf ein Glas Wein vorbeischaut. Abgemacht!
Sind sie eigentlich Kabarettist?
Dann mal los.
Ja, da hat er sich doch nicht so leicht durchsetzen lassen der Kommunismus und deswegen machen wir es besser...
Jo AMEN, sie fangen dann jetzt an, meine Kontonummer kann ich ihnen per PN schicken. Falls ihr Geld nicht reicht um mich zu alimentieren, einfach mal auf alles verzichten, denn wisse liebe deinen Nächsten wie dich selbst. - #127 02.09.2008 12:45 von sedanon
Albern !
Ich kenne Carsten Schneider nur vom Hörensagen.
Aber im Zweifel halte ich mich lieber an Götz Werners Aussagen und Schlußfolgerungen (eindrucksvoll durch seine Erfolgsgeschichte untermauert) als an einen Carsten Schneider, der direkt nach seiner Banklehre Abgeordneter wurde und sich nun Finanzexperte schimpft (Vorsicht Treppenwitz !!).
http://www.carsten-schneider.de/new/index.php?a=2&b=1 - #128 03.09.2008 05:51 von
- #129 12.02.2009 00:00 von MarkH
mangelnde Bildung
sehr seltsam .. sind es gerade die Gebildeten die arbeitslos sind.
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