Forum: Blogs
Gasleck in der Nordsee: Sprudelnde Gefahr aus der Tiefe
Jago-Team, GEOMARTotal kämpft gegen das Gasleck im "Elgin"-Feld. Was passieren kann, wenn der Konzern den Blowout nicht stoppt, zeigt eine andere Quelle in der Nordsee: Dort blubbert seit 20 Jahren Methan an die Oberfläche, weil eine Bohrung scheiterte. Bis heute gibt es kein Mittel dagegen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...824799,00.html
- #1 30.03.2012 14:27 von
- #2 30.03.2012 14:43 von
Ja, Öl und Gas wird es noch in hundert Jahren geben.
Und weil die Konzerne alles daran setzen uns diesen Traum zu erfüllen, müssen wir uns nunmal an sowas gewöhnen. Business as usual. Öl an Land gibts nunmal nicht mehr soviel zu finden.
Fisch (/Wal/Krustentiere) essen, oder Heizung/KFZ, da wählt die Mehrheit nicht den Fisch. Ganz offensichtlich.
Krone der Schöpfung nennt man das wohl im christl.Milieu. - #3 30.03.2012 14:51 von
- #4 30.03.2012 15:01 von
- #5 30.03.2012 15:03 von
Ich bin ja nun nicht der Gas-Spezialist und nur ein wissenschaftlich Interessierter. Ich fände eine unterseeische Auffangstation als eine interessante Möglichkeit.
Wenn Wasser mit Methan unter homen Druck und Temperaturen verpreßt wird, entspricht das doch der Fischer-Dropp-Synthese und es entsteht Methanol oder andere langkettige Kohlenwasserstoffe. Das muß doch dort relativ einfach gehen, wenn da 50bar oder höher herrschen. Kann mir nicht vorstellen, dass das nicht kostendeckend ist. - #6 30.03.2012 15:06 von
Ressourcen-Dekadenz
[QUOTE=sysop;9918918]Total kämpft gegen das Gasleck im "Elgin"-Feld. Was passieren kann, wenn der Konzern den Blowout nicht stoppt, zeigt eine andere Quelle in der Nordsee: Dort blubbert seit 20 Jahren Methan an die Oberfläche, weil eine Bohrung scheiterte. Bis heute gibt es kein Mittel dagegen.
Warum wird das Gas an der Meeresoberfläche nicht einfach in einen Tanker geleitet? Technisch sollte das doch machbar sein.
Genauso wie ich nicht verstehe, warum auf Bohrinseln das mit austretende Gas einfach abgefackelt wird. - #7 30.03.2012 15:08 von
Bin auch sehr für EE, aber Erdgas fällt an vielen Stellen von ganz alleine an. Da sollte es schon aus Klimagründen aufgefangen werden. Verschlossene Quellen anzubohren halte ich auch nicht für richtig.
Erdgas ist im Grunde Biogas, aus abgestorbenen Urwäldern oder aus tauendem Permafrostboden. Es ist, wenn man wieder Pflanzen vergräbt im Grunde "erneuerbar", was man z.B. vom Sonnenlicht nicht sagen kann :) - #8 30.03.2012 15:17 von
- #9 30.03.2012 15:20 von
Die aktuellen Top-Themen

Antworten / Zitieren

