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Gasherbrum-Expedition: Rückzug an der Gletscherspalte

Thorsten SchüllerExtreme Bedingungen am Berg: Schlechtes Wetter macht der Achttausender-Expedition in Pakistan zu schaffen. Schon die erste Tour zum Hochlager müssen die Teilnehmer wegen einer riesigen Gletscherspalte abbrechen - nach dem Schock reisen drei von ihnen ab.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...846253,00.html
  1. #1

    Bei einer Karakorum Expedition sollte man spätestens Anfang Juli auf dem Gipfel sein!

    Das ist kein Geheimnis, sondern schon seit den dreißiger Jahren bekannt. Danach setzt nämlich der Monsun ein. Da anscheinend immer mehr Leute glauben, die Natur in dieser an sich menschenfeindlichen Umwelt müsse sich nach den Menschen richten und nicht umgekehrt, ist wohl in Zukunft mit immer mehr toten Bergsteigern zu rechen.
  2. #2

    Bergkameraden vs. Satellitentelefon?

    Aufmerksam und mit viel Interesse habe ich alle bisherigen Beiträge verfolgt und leider sind meine guten Wünsche an die Gruppe hinsichtlich des Wetters - bis jetzt zumindest - nicht wirklich in Erfüllung gegangen. Und nun muss ich die Geschichte mit den "Satellitentelefonen" lesen! Dass sich eine Gruppe ggf. trennt, wenn unterschiedliche Einschätzungen einer Situation vorliegen, ist gerade bei Hochtouren, nichts außergewönliches. Neu ist mir allerdings, dass plötzlich ein Teil der Gruppe die andere in dem - ursprünglich gleichen - Vorhaben nicht mehr unterstützt. Dass der zurückkehrende Teil der Gruppe zur Absicherung ihres Rückwegs ein Satellitentelefon mitführen möchte ist nachvollziehbar und legitim. Wofür sie allerdings mind. zwei ("eines ihrer Satellitentelefone zu überlassen") benötigt, würde mich doch brennend interessieren? Und inwieweit die Zusammensetzung dieser Gruppe, zwischenmenschlich gesehen, geeignet war einen Achttausender zu besteigen, darf angezweifelt werden, wenn
    offensichtlich die Kameradschaft bei 1.500 Eur aufhört. Ich hoffe es gibt darauf eine einleuchtende Antwort, von den Bergkameraden...








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