GoogleMit einer Million Dollar kann man sich allerhand Träume erfüllen. Für einen vermutlich sehr reichen Menschen in New York wird für diesen Preis wohl der Traum von einer eigenen Garage wahr - mitten in Manhattan.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...835729,00.html
Wenn die 1Mil sinnlos verbrannt waeren oder auf Ewigkeit im Sparstrumpf schlafen gaebe ich ihnen recht.
Aber in dem Fall wo es ausgegeben wird ist es immer besser fuer die Vokswirtschaft. Die 1Mil verschwindet schliesslich nicht spurlos sondern stiftet viel gutes auch wenn der erste Zweck sinnlos erscheint. Die 1Mil geht vom Kaeufer zum Verkaeufer. Der Verkaufer gibt sie wieder fuer 2 oder drei Autos aus. Das schafft Arbeitsplaetze im Autobau. DIe Autobauer geben die 1Mil fuer Essen und Camping aus. Das foerdert die Landwirtschaft und die Nationalparks usw. usw.
Selbst eine zuerst sinnlos ausgegebene 1Mil ist besser als wenn sie ungenutzt rumliegt....
somit kann man, wenn das hochhaus irgendwann abgerissen wird, um neu gebaut zu werden, sagen, nö, meine garage verkaufe ich nur für 20 mio USD. Sowas nennt man filetstückchen kaufen für kleines geld, und man kann es solange vermieten. Ähnlich wie auf grossen baugrundstücken nur 100 qm kaufen, am besten in der mitte.
Ich rechne mal nach, meinen kommentar:
1 mio auf 30 jahre, usa, wenn man das geld nicht als banker bekommt, für 0,5 %, sonder als normalo, für 2 % bekommt, sind im jahr (zinsen)20.000 USD = 1.666 USD monatlich (dazu kommt eine inflation von 8%, was natürlich bestritten wird). Für 3.000 plus inflationsausgleich müsste sie eigentlich zu vermieten sein, bei den preisen, der wohnungen dort, wahrscheinlich für mehr. Also kann man 30 jahre abwarten, und es ist auch ne kräftige tilgung drin. Ist also n schnäppchen.
Ei verflixt. Ich brauche zwei Garagen, mit einer kann ich gar nix anfangen. Ich haben nämlich Sommer- und Winterautos. Können mir die vielen altruistisch geprägten Forenteilnehmer bitte bescheid sagen, wenn die zweite Garage freigegeben wird? Ernsthaft, ich kann den VWLern nur zustimmen: greed is good. Im Rahmen der legalen Grenzen. Hätte Bill Gates nicht Milliarden verdient - und das extrem egoistisch - dann könnte er jetzt auch keine verteilen. Das ganze Verteilungsgeschwafel ist nur dann erfolgreich, wenn Dinge zum Verteilen da sind. Und die werden leider nicht vom grossen gemeinsamen Nenner geschaffen, sondern von einer Minderheit. Diese kontrolliert "für" die Gesellschafte arbeiten zu lassen, ohne dass sie die Lust an der Leistung verlieren, daran liegt die Kunst einer profitablen Volkswirtschaft. Und man staune: Besonders Leistungsträger stellen sehr rasch fest, dass Mammon zwar hilft und beruhigt, nicht aber befriedigt. Und dann beginnt das mit den Werten und dem Spenden. Aber erst dann. Also schön schaffe lasse.
Solche naiven Aussagen sind das Ergebnis der taeglichen Propaganda. Keine Ahnung, wer diese Garage am Ende kauft und warum. Aber wollen wir wetten, dass es jemand ist, der mehr Steuern bezahlt, mehr spendet und wahrscheinlich mehr Produktives tut, was einer groessern Menge Leuten zugute kommt als Sie und ich zusammen? Dabei bezahle ich auch ganz ordentlich Steuern, spende wie es ins Budget passt und versuche meine Teil zu leisten. Ist einfach so ein Erfahrungswert meinerseits, speziell auch in Bezug auf diesen Teil der Welt, um den es da geht. In Europa ist man dagegen primaer damit beschaeftigt, anderer Leute Geld zu zaehlen - und auszugeben. Wobei wir ob Obamanomics leider dabei sind, in der Hinsicht aufzuholen.
Sehen Sie, das ist so die Finanzartistik, an der man prima erklaeren koennte, wie es zur amerikanischen Immobilienblase und von dort zur sog. Finanzkrise gekommen ist. Ihre Grundannahmen da stimmen naemlich - fast. Wenn man sich als eher Geringverdiener oder Mittelklassemensch beim ueberregulierten und vom Staat kuenstlich billig gehaltenen Kreditmarkt bedient - und dann noch ein wenig schoenrechnet und ggf. schummelt und sich irgendwas einredet (zum die Sache mit der Inflation die eigentlich seit langer Zeit eine Deflation ist). Das geht dann schief und dank Gesetzeslage hier, bleiben und blieben die Banken drauf sitzen.
Als naechstes erwarte ich das uebrigens fuer Studienkredite. Obamas Handlanger bereiten das ja schon vor und haben die staatliche Uebernahme der Kredite fuer Bildung schon in das neue Gesundheitsgesetz eingebaut. Ja, richtig. In die Gesundheitsreform geschmuggelt.
Solche Sachen und ein paar simple Fakten, wie das eigentlich genau laeuft, moechte aber kaum jemand berichten. Ist ja viel schoener, auf die "1%" und die boesen Banken und Wall Street zu schimpfen.
Tipp: versuchen Sie mal, sich irgenwas ueber $400,000 fuer 2% zu leihen. Das wird ihnen nicht gelingen. Da setzen dann naemlich ploetzlich normale Marktgesetze ein, die von dieser ganzen staatlich abgesicherten Schummelei nicht mehr gedeckt ist. Und das ist dann noch vor irgendwelchen Kreditversicherungen etc.
tja, so ist das in new york. selbst wenn man dort einkommensmillionär ist, zählt man noch lange nicht zur "champions league". die wird von hedgefond-managern, firmenvorständen und show-/ oder sportstars gebildet, deren einkommen gerne mal im 3-stelligen millionenbereich liegt- pro jahr. vor 20 jahren war man an der wall street noch der held, wenn man pro jahr 2-3 millionen verdient hat. was soll man davon halten?
ich würde ein paar gartenmöbel davorstellen (darf man das?) zum chillen und in der garage selbst sichtbar gerümpel abstellen oder den raum als proberaum für punk-rock bands zur verfügung stellen. und mich dann (mindestens) im time-magazine als "exzentrisches genie" oder "menschheitsbeglücker" feiern lassen:-)