Games Convention Online: Leere Hallen, volle Taschen

Viel ist nicht los auf dem Leipziger Messegelände - die erhofften Besucherströme für die Games Convention Online, die Nachfolgeveranstaltung von Europas größter Spielemesse, bleiben bislang aus. Ein Erfolg könnte die Messe aber dennoch werden, denn die Geschäfte der Aussteller laufen gut.

http://www.spiegel.de/netzwelt/spiel...639627,00.html
  1. #1

    Im Trend

    Browserspiele scheinen mir auch stark im Trend zu liegen.

    Möchte aber eines noch ergänzen:

    Und: Die meisten der Spiele sind kostenlos, Abonnementgebühren wie bei den "World of Warcrafts" dieser Welt fallen nicht an.
    Die Browserspiele, die ich kenne - was zugegeben nicht soo sehr viele sind, setzen stark auf einen "Premium-Account" für wenige Euro monatlich. Also auch auf ein Abomodell. Wobei der Druck, diesen zu nutzen, unterschiedlich stark ist.
  2. #2

    traurig

    Trotzdem kann man der alten GC nur noch hinterher trauern:(
    Die GamesCon in Köln werde ich zumindest nicht besuchen... statt dessen auf den Webcams der Messe Leipzig hängen und Versuchen einen GLimps alter Atmosphäre zu finden.
  3. #3

    Browserspiele

    Ich spiel auch ein Browserspiel und hab sogar einen Premiumaccount (kostet aber nur ne handvoll Euros im Jahr).

    Durch den Premiumaccount erhält man aber keine spielrelevanten Vorteile sondern ich sag's mal eher "optische". Daher hab ich mich auch dafür entschieden, denn wichtig ist immer noch mit Köpfchen und nicht mit Moneten voranzukommen.
  4. #4

    Schade, aber eine Chance

    Es ist einfach nur traurig, was sich hinter den Kulissen abgespielt hat. Und doch vor allem lächerlich, wenn es heißt, die Games Convention (wie sie bisher stattfand) sei zu groß für Leipzig geworden, Köln jedoch versucht, "nur" die 200000 Besucher, die Leipzig in den vergangenen zwei Jahren angelockt hat, zu erwarten. Sollte, um diesen fadenscheinigen Grund des Wechsels der Messe von Leipzig nach Köln glaubhafter zu gestalten, nicht von einer deutlich höheren anzustrebenden Besucherzahl gesprochen werden?? Es wurde also von zu geringen Hotelkapazitäten in Leipzig geredet, aber es wurde nicht erwähnt, dass Köln keine höheren selbigen vorzuweisen hat. Ebenso ist es nur ein wenig wundersam, zu erfahren, dass EA und Nintendo ihren Sitz in Köln haben. Könnte das etwa der wahre Grund...??
    Wie auch immer, man muß einer Sache Recht geben: In wenigen Jahren werden die Online-Games die herkömmlichen Computerspiele auf dem Markt überholt haben. Und das könnte die Chance für Leipzig sein, wieder eine, oder sogar DIE Größe in der Zocker-Messewelt zu werden. Möge dann nur nicht wieder die Domstadt im Westen der Republik kommen, um zu staunen und zu nehmen, was anderen ob der geleisteten Arbeit eher zustünde.
  5. #5

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    die Leipzig in jahrelanger Aufbauarbeit zur größten Europas gemacht hatte - bis sie zu groß für die Stadt wurde.
    QUATSCH!!!

    Ich kaufe nichts mehr von EA.
  6. #6

    Leipzig vs Köln Messe

    Leipzig liegt nun mal nicht gerade im Zentrum der Republik, das Umland ist zu dünn besiedelt.

    Welcher Wessi-Jugendliche gibt schon viel Geld für die An- und Abreise quer durch Deutschland aus und sitzt stundenlang in Bahn oder Auto für einen Messetag?

    Es bleiben also als potenzielle Gäste nur diejenigen, die in und um Leipzig wohnen und sich für Games interessieren (vorwiegend Jugendliche). Das sind offensichtlich nicht so viele.

    Im Kölner Einzugsgebiet sieht die Lage schon besser aus. In Köln alleine leben ca. 200.000 Menschen im Alter von 6 bis 25 Jahren. Und im Umkreis von 100 km (inkl. Köln) wohnen etwa 9 Millionen Menschen.
  7. #7

    browsergames

    für neue browsergames fahr ich nich nach leipzig...
  8. #8

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    Ist doch glasklar wieso dort so wenig los war. 40.000 potenzielle Amokläufer und Süchtlinge auf einem Haufen. Verständlich, dass sich die "Normalen" dort nicht hintrauen ;).

    Hatte Herr Bosbach eigentlich eine Einladung.?