Maskierte Superhelden, schießende Mutanten oder*träge ermittelnde Polizisten: Das Angebot an Spielen ist gerade zu Weihnachten gigantisch, da fällt der Kauf*des richtigen*Geschenks schwer. Wir*treffen für Sie eine Vorauswahl.*Viel Spaß beim Daddeln unterm Christbaum!
http://www.spiegel.de/netzwelt/games...803137,00.html
Abgesehen davon, dass man Star Wars scheinbar vergessen hat, lese ich hier, dass vielen das stumpfsinnige WoW-gespiele nicht gefällt.
Aber ihr solltet das Spiel mal probieren.
Als Star Wars Fan kann ich sagen, dass es optimal umgesetzt ist.
Mit viel Liebe zum Detail. Hintergrundmusik usw.
Zum Thema CoD MW3 brauch man nichts mehr zu sagen. Anscheinen hat sie SpOn gegen dieses Spiel gestellt. Unverständlich und unseriös.
Allein die absolute Ignoranz gegenüber dem Multiplayer....nunja...
Wenn ich inGame lese, dass gerade 3,2 Millionen Menschen online sind, ist das ein eindeutiger Beweis dafür, dass das Spiel nur schlecht sein kann (Achtung Ironie).
Ahaa? Ich konsumiere seit 15 Jahren Videospiele, von NES, über GameBoy, SNES, N64, PS2, Xbox, DS, PC, PS3 bis hin zum meinen derzeitigen Favoriten:d der 360 (jetzt wo ich diese Liste sehe... so viel Geld....).
Naja, ich benutze schon das Wort "daddeln". "Spielen" klingt zu kindisch, "zocken" zu sehr nach Kasino. "Daddeln" ist okay.
Zu Weihnachten, für den (erwachsenen) Game:
-kurzweilig und aufregend: "Call of Duty: Modern Warfare 3"
-taktisch anspruchsvoll und grafisch top: "Battlefield 3"
-umfangreich (!) und atemberaubend: "The Elder Scrolls V: Skyrim"
Dass SPON "Gears of War 3", "Battlefield 3" und "MW 3" einfach links liegen lässt ist typisch. "Halo" hat man hier auch nie ernst genommen und jeden Teil sofort in der Luft zerissen. Community, Innovation und Multiplayer? Geschenkt!
Hier einfach mal nicht auf SPON hören, alle drei Spiele haben von objektiven Fachmedien (was SPON sicher nicht ist) Top-Wertungen erhalten - zurecht.
[QUOTE=azzi;9304534]Erstmal musste ich mich wieder über das Wort "daddeln" in der Einleitung ärgern, ich hab noch nie gehört das jemand das Wort tatsächlich benutzt, mal von der Generation abgesehn die Videospielen noch nie auch nur nahe gekommen sind. Aber das nur so am Rande.[QUOTE]
...ist mittlerweile durchaus verbreitet in der Sprache von Gamern und jungen / jung gebliebenen Menschen. Die Fachmagazine - Online- wie Printmedien - sind gespickt mit diesem und anderen spezifischen Logismen.
Vielleicht liegt es daran, dass manche Leute angesichts exzessiver Daddelei garnicht mehr zum Lesen kommen, ergo auch nicht das meiste von der Vielseitigkeit z. B. der deutschen Sprache aufnehmen.
Da beißt sich die Katze in ihren Schwanz.
Allerdings lässt sich in diesem Falle köstlich streiten, ob der an sich alte Ausdruck tatsächlich eine sprachliche Bereicherung >in diesem Anwendungsbereich< darstellt. Zweifelsohne scheint er in den letzten fünf bis zehn Jahren zu neuer Blüte auf eigentlich fremdem Terrain gefunden zu haben, wohl vor allem aufgrund seiner eher negativen Konnotation im Zusammenhang mit der öffentlichen Diskussion über soziale und psychologische Begleiterscheinungen und Folgen der Spielerei an PCs und Konsolen. Denn "daddeln" steht z. B. laut daddeln für "etwas Unsinniges tun, herumspielen", sprich "die Zeit nicht 'sinnvoll' nutzen".
Gewiss ist das "Gaming" (um mal etwas provokant diesen unsäglichen Angizismus zu bemühen) eine (von vielen anderen) Formen der Freizeitgestaltung. Es jedoch pauschal auf eine sinnfreie Betätigung zu reduzieren, halte ich für fraglich, zumal abseits stupider Prügel- und Ballerorgien auch wohltuende Alternativprodukte auf dem Markt zu finden sind, welche Elemente wie Rätseln, Geschicklichkeit, Anpassung, Planung/Strategie bieten. Des Weiteren können und sollten zahlreiche (noch dazu mehr oder weniger gewaltarme) Spiele dank großer technologischer und gestalterischer Fortschritte (Hardware, Software, Qualifizierung der Entwickler) durchaus als vielschichtige Gesamtkunstwerke bezeichnet werden. Zu häufig wird auf Konsumenten- und auch Fachmedienseite vergessen oder zumindest vernachlässigt, vor Augen zu führen, wieviel Arbeit, künstlerische Kreativität und Ideenreichtum insb. in den großen Spieletiteln steckt, welche nicht selten oberflächlich durchgespielt und im Maelstrom der Entwicklung schnell, großspurig und oberflächlich in die Bedeutungslosigkeit abgewatscht werden, obwohl sie wie jedes Kunstwerk immer in ihrem Zeit- bzw. Entstehungskontext betrachtet und diskutiert werden sollten. Aber das ist ein anderes Thema.
Hier noch ein paar Tipps für den Tannenbaumschatten:
1) ernsthafte und ewige RPG-Fans kommen an diesem Titel nicht vorbei: The Elder Scrolls IV - Skyrim (in diesem Zusammenhang noch eine weiteres "Synonym" für "computerspielen": ENTDECKEN!
"Kann jetzt nicht, 'entdecke' gerade 'ne Runde". "Spielen" käme fast einer Beleidigung der Entwickler dieses epischen Werkes gleich. Selbiges gilt auch für folgendes Spiel:
2) The Witcher II
3) Portal II
.. als beispielhaft "gewaltfreies" Actionspiel mit Denkfaktor
Guild Wars 2! Ansonsten sehe ich kein Spiel in naher Zukunft, dass auch nur annähernd eine Anschaffung wert ist und den ganzen MMO Einheitsbrei auf die hinteren Plätze verweist.
nicht zugehörig zu der Frucht Dattel (deren Verzehr man dann ja als "datteln" interpretieren könnte).
Dieses Wort im Zusammenhang mit (PC)-Spielen, Videospielhallen, Flippern etc. habe ich von einer ehemaligen
L (ebens)
A (bschnitts)
G (efährtin)
übernommen. Das war so in den späten 90er Jahren.
Die Gute hatte ihre Wurzeln in Norddeutschland (Gegend um Schwarzenbek)
und ich halt als (Mittel)Rheinländer.... :-(