Forum


 

Game-Autorin: Wie Spielgeschichten besser werden

Square EnixWenn "Tomb Raider" als Spiel gut aussieht, aber als Geschichte nicht funktioniert, wird sie zur Hilfe gerufen: Susan O'Connor arbeitet als Autorin für Computerspiele. Auf dem Festival South by Southwest erklärte sie, warum viele Spieler unterfordert sind - und was die Branche vom Fernsehen lernen kann.

http://www.spiegel.de/netzwelt/games...-a-888211.html
  1. #1

    Tomb Raider

    merkt man dem Spiel auch an, das es schon fast fertig war. Denn Gameplay und Zwischensquenzen wirken wie aus zwei verschiedenen Spielen.
    Gameplay ist wie eine weibliche McLain ( Die Hard ) und die Zwischensequenzen ist es ein kleines weinerliches Mädchen.
    Und dadurch entsteht bei Tom Raider rein gar keine emotionale Bindung mit dem Hauptcharakter.
  2. #2

    dem kann ich nur zustimmen, square enix zb. hatte 1997 eines der besten Spiele ausgebracht das ich je in meinen Leben gespielt habe Final Fantasy Vll. das Spiel hatte alles was man wollte offene Welt Charakter auswahl Emotionen gute Grafik und einer der besten Storys. und man erinnert sich auch nach über 10jahren noch an die Storys.
  3. #3

    Portal und Portal 2 sind Meisterwerke, aber wohl eher kontra produktiv denn wer Story oder emotionale bindung sucht ist damit falsch beraten. Abgesehen davon war mir persönlich die Story eines Spiels schon immer scheiß egal.
  4. #4

    Diesen...

    ...Artikel sollten mal die Programmierer von Crytek und co lesen, bevor Teil 48 bis 73 immer wieder aufs neue durch die optische Wurst gedreht werden und die Geschichte vollkommen ausser acht gelassen wird!!
  5. #5

    Zitat von xxjulianxx Beitrag anzeigen
    Portal und Portal 2 sind Meisterwerke, aber wohl eher kontra produktiv denn wer Story oder emotionale bindung sucht ist damit falsch beraten. Abgesehen davon war mir persönlich die Story eines Spiels schon immer scheiß egal.
    Da möchte ich widersprechen. Natürlich kann man das Spiel Portal ganz ohne Beachtung für die Story spielen und auch tief in die Welt gezogen sein. Grad, dass da aber eine interessante Hintergrundgeschichte mit noch interessanteren Figuren indirekt erzählt wird (dadurch wie geredet und gehandelt wird - nicht nur durch das Was), wird einem die story nicht aufgedrängt, sondern ist mit der Spielwelt verbunden. Hat mich umgehauen. Ich spiele sonst nur sehr storylastige Spiele. Phantastisch, dass Valve das sowohl für Leute unterhaltsam gestaltet hat, die keine Textwände mögen als auch für Leute, die manchmal ein interaktives Buch spielen würden. Demnach: Portal hat eine Story, ich liebe die Figuren und hab am Ende jedes mal geheult ; )
  6. #6

    Naja

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn "Tomb Raider" als Spiel gut aussieht, aber als Geschichte nicht funktioniert, wird sie zur Hilfe gerufen: Susan O'Connor arbeitet als Autorin für Computerspiele. Auf dem Festival South by Southwest erklärte sie, warum viele Spieler unterfordert sind - und was die Branche vom Fernsehen lernen kann.

    Game-Autorin Susan O'Connor: Geschichten im Spiel - SPIEGEL ONLINE
    FarCry 2 war nen Witz das kann man sich nicht auf die Fahne schreiben. Und das Journey natürlich auch fallen musste war ja klar. Macht jeder der sich momentan in der Gaming-Szene für hip hält. Und mal ehrlich das Spiel is ganz nett das wars aber dann auch.

    Aber momentan ist es eh hip das jeder Zweite in der Spielebranche seinen Senf dazu abgeben muss wie man es besser macht. Dabei ist die Spielewelt längst abgekommen nur die meisten sogenannten Insider haben es nicht gemerkt. Es gibt für jeden was von der einfachen Unterhaltung bis zu "anspruchsvollen Titeln". Und letzendlich bestimmt der Kunde was hip ist.
  7. #7

    Was zählt wirklich?

    Das Medium Computerspiele ist noch relativ jung und es wurde erschaffen und getrieben von Computerfreaks mit Visionen! Daher erklärt sich auch die Herangehensweise bzw. dass die Story oft vernachlässigt wird um um die Technik drumrum gestrickt wird. Was mich wundert, dass am PC animierte Filme schon von Anfang an mit toller Story und hochemotionalen Elementen aufwarten konnten. Toy Story 1 z.B. wirkt nicht wie ein Film irgendwelcher Nerds. Finde ich verblüffend.

    Was Computerspiele angeht: ich finde die Story natürlich nicht unwichtig, aber bei einem Spiel ist das allerwichtigste die Atmosphäre. Wegen der guten Atmosphäre fesselte mich z.B. auch Crysis 3 obwohl die Story für die Katz' war...
  8. #8

    Funktioniert auch ohne

    Zitat von xxjulianxx Beitrag anzeigen
    Abgesehen davon war mir persönlich die Story eines Spiels schon immer scheiß egal.
    Und weil noch viele andere so denken bekommt man dann auch ständig, besonders im Shooter-Genre, bessere Techdemos wie Crysis 3 serviert, bei denen man sich stumpf durch Gegner mit dem IQ einer Amöbe ballert. Da es offensichtlich nach wie vor genug anspruchslose Spieler gibt, die dann auch gerne mal 70€ für die Deluxe Edition hinlegen, gibt es für viele Hersteller auch keinen richtigen Grund, mehr an der Story zu feilen.

    Funktioniert ja auch ohne.
  9. #9

    Zitat von trust2012 Beitrag anzeigen
    ...Artikel sollten mal die Programmierer von Crytek und co lesen, bevor Teil 48 bis 73 immer wieder aufs neue durch die optische Wurst gedreht werden und die Geschichte vollkommen ausser acht gelassen wird!!
    Volle Zustimmung! Ich kann mich sogar an ein Interview mit den Yerlis erinnern, wo sie auf die hanebüchene Far Cry 1 Story angesprochen wurden. Die haben da sehr genervt reagiert, weil sie tatsächlich davon überzeugt waren, eine Top Geschichte zu erzählen. Dasgleiche bei Crysis 1. Da liegen Selbst- und Fremdwahrnehmung deutlich auseinander. Aber woher sollen die es auch wissen, wenn GameStar und Co. astronomische hohe Bewertungen abgeben (Crysis 1 bekam 94% und Teil 3 92%, was die höchste Wertung weltweit ist).

    PS: Tomb Raider ist ein klasse Spiel








TOP



TOP