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Galaxy Tab 10.1N: So neu ist das neue Samsung-Tablet wirklich

Eine Designänderung hier, etwas mehr Alu da: Mit einer abgewandelten Version des Galaxy Tab 10.1 will Samsung*das Vertriebsverbot in Deutschland umgehen. Doch auch dieses Modell will Konkurrent Apple gerichtlich stoppen. SPIEGEL ONLINE hat das alte mit dem neuen*Samsung-Gerät verglichen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...800795,00.html
  1. #50

    .

    Ja, Sie scheinen überlesen zu haben, dass ich von der SPON-Suche und -Berichterstattung sprach. Ein allgemeines Onlinemedium wie Spiegel Online hat ja in der Regel nochmal einen etwas allgemeineren Fokus auf Tablets und Smartphones, der Otto-Normal-User besonders interssieren könnte und dürfte.
    Was mir die Gelegenheit gibt, gleich noch mit aufzuschreiben, was mich am Galaxy Note speziell und an Tablets und Smartphones allgemein besonders interessiert. Nämlich wie es um Bearbeitungsmöglichkeiten von Texten, insbesondere von HTML-Seiten aus Dropbox heraus o.ä. bestellt ist. Ich schreibe nämlich sämtliche meiner Notizen auf HTML-Seiten in einem WYSIWYG-dingens HTML-Programm. In der Produktbeschreibung des Note ist was von einem vorinstallierten Polaris Office zu lesen. Hierzu wäre interessant, ob man damit auch auf dem Windows-PC erstellte HTML-Seiten bearbeiten kann. Daran entscheidet sich für mich, ob ich mir ein Android-Note zulege oder nach irgendwas anderem Windowsartigem o.ä. Ausschau halte. Diese Möglichkeiten zur Verarbeitung und Synchronisation gehören m.M. immer mehr zu den entscheidenden Anschaffungs-Kriterien für den fortgeschritteneren und ambitionierten Gadget-Käufer.
    Außerdem interessieren mich an Touch-Geräten die Funktionalitäten des Stylus wie beim Note, also des Stiftes. Stifte scheinen mir bei Smartphones und Tablets eigentlich ein Muss - weil ich das Gewürge mit den "Wurstfingern", bis man mal irgend einen Punkt zum Anklicken trifft, schon als eine ziemliche Quälerei empfinde.

    Das Note scheint richtig gut zu sein.
    Ja, das ist es wohl, den Lobeshymnen nach zu urteilen, die man überall liest. Das Galaxy Note scheint mir auch die Türen zu öffnen zu noch größeren "Smartphone-Tablets" im Bereich von 5,5 bis 7 Zoll.
  2. #51

    .

    Zitat von vox veritas Beitrag anzeigen
    Was erwarten denn die Apple-Fanboys? Ein ultra neues Design?
    Wat'n Quatsch.
    "Form follows function!"
    Ja, dass es aber dennoch anders geht, d.h. ohne das Apple Design zu kopieren haben andere Hersteller ja bewiesen...

    Zitat von vox veritas Beitrag anzeigen
    Apple benutzt seine marktbeherrschende Stellung doch nur, um seinen (riesigen) Anteil des Kuchens vor (der vermeintlich besseren) Konkurrenz zu schützen.
    Nein, Apple nutzt das deutsche Rechtssystem um sein Geschmacksmuster zu schützen (und natürlich damit auch vor der Konkurrenz).
    Ich vermag daran nichts schlechtes oder anrüchiges zu entdecken.
  3. #52

    Ich liebe sachliche Diskussionen... (Teil 1)

    ... wäre schön, wenn sie auch hier stattfinden könnten.
    Das Samsung Tablet mag ein tolles, technisch heraus ragendes Gerät sein, Android ein dazu gut passendes OS, aber warum wird hier nicht mit entsprechenden Fakten argumentiert? Statt dessen muss man hie Dinge hören, wie...

    ..."Android ist das bessere OS" - Punkt. Weshalb, wodurch...? Wäre doch mal interessant zu wissen.
    ..."Android ist ein freies OS" - Punkt. Aber, was fehlt ist: Worin liegen für den User die Vorteile. Und gibt es (der Ehrlichkeit halber) nicht auch damit verbundene Nachteile?
    ..."iOS ist ein geschlossenes System" - Und nun? Worin liegen angesichts von Millionen unterschiedlichster Apps die Nachteile dieses Konzeptes, wo die (durchaus vorhandenen) Vorteile?
    ..."die Bild-App für Android ist kostenlos" - Was kann Apple, was kann Google dafür, wie ein Softwareanbieter sein Geschäftsmodell aufbaut? (Mal ganz abgesehen davon, dass das Argument falsch ist.)

    ...

    Unabhängig von der eher müßigen Diskussion Apple vs. Samsung, Apple vs. Google. etc.. gibt es einfach auch nicht greifbare Argumente, die Apples aktuelle Streitlust durchaus begründen können:

    iPod, iPhone und iPad sind das "Tempotuch" des 21. Jahrhunderts. Jedes irgendwie vergleichbare Gerät wird unter diesen Namen subsummiert. Erschwert wird die Situation noch dadurch, dass Geräte anderer Hersteller eben auf den ersten Blick (nicht unbedingt im Detail, worum gerade gestritten wird) tatsächlich kaum von den "Originalen" zu unterscheiden sind.

    Man kann nun natürlich berechtigterweise anführen, dass Einsatzgebiete und Nutzung den Formfaktor vorgeben. Nichts desto trotz bleibt auch in einem solchen Rahmen der Gestaltungsraum immer noch groß:

    - Wieso haben praktisch alle marktrelevanten (!) iPad-Konkurrenzprodukte einen verhältnismäßig gleich dicken Rahmen um den Touchscreen, wieso gibt es nicht längst Geräte mit "Fullscreen"-Frontseite? (s.a den hier gebrachten Bezug zu Star Track...)

    - Wieso haben praktisch alle Tablets den "Home"-Button an genau der Stelle, die iPhone und iPad designtechnisch von Anfang an vorgegeben haben? Es gibt deutlich ergonomischere Stellen am Gehäuse eines solchen Device. Gerade eine Platzierung an den Gehäuseseiten wäre doch ggf. anderen Design-Konzepten sogar förderlich (s. z.B. "Fullscreen"-Frontseite).

    - Wieso sehen beim größten iPad-Konkurrenten sogar die Daten/Stromstecker und Schnittstellen so aus, als wären sie aus der Kiste eines iOS-Geräts gefallen? Angesichts dessen, dass es für die Samsung-Geräte - im Gegensatz zu iPhone und iPad - praktisch außerhalb des Produktportfolios des Geräteherstellers selbst keine Docking-Produkte gibt, macht ein solcher Stecker ggü. einem Micro-USB überhaupt keinen Sinn, außer den, die Verwechselbarkeit zu einem iOS-Gerät zu fördern. (Für mich neben der überall gleichen Farbgestaltung und Materialauswahl eines der deutlichsten Zeichen dafür, dass die Verwechselbarkeit kein Gestaltungsergebnis, sondern eines der Gestaltungsziele war.)

    Technisch mögen das Samsung Tablet und Android jeweils für sich und auch in Kombination gelungen und vielleicht sogar dem iPad ggü. im Vorteil sein. Samsungs Problem ist aber, dass die erkennbare, kreative Eigenleistung zu gering ist, um ohne eindeutige Design-Anleihen (und zugekauftes OS!) auszukommen.

    [Ende Teil 1]
  4. #53

    .

    Zitat von Altesocke Beitrag anzeigen
    Genau! Bei Apple sind, bezueglich des Abgreifens von Daten, ja klare Richtlinien vorgegeben.
    Zuerst greift Apple ab, danach duerfen die anderen. Wenn sie 30% abgeben.
    War doch so, oder so aehnlich, oder?
    Der unterschied ist ob apple analysiert wie oft etwa mein Smartphone nach einem GPS Signal sucht oder ich eine App aus dem Market installiere welche z.b meine Logindateien auspioniert weil ich gerade auf mein Bankkonto zugreiffe
  5. #54

    ausgeblitzt :))

    Zitat von Prof. Dr. Karl Kowalski Beitrag anzeigen
    (- Flash)

    Wenn Verkäufer keine Argumente finden, arbeiten sie für Apple, oder haben keine Ahnung.
    Aber nicht mehr lange, hehehe
  6. #55

    Ich liebe sachliche Diskussionen... (Teil 2)

    Ein grundlegendes Problem aller iPad-, aber auch iPhone-Konkurrenten aber ist vor allem Android. Kein Hersteller kann oder mag seinen Kunden gegenüber sicherstellen, dass auch die nächste Android-Version noch das gerade neu auf den Markt gekommene oder auch nur ein wenig ältere Device noch unterstützt. Manche Hersteller kaschieren diese Problematik dadurch, dass sie dem Android-System (u.A.) eine eigene GUI verpassen, was aufgrund der "Offenheit" des OS ja auch kein Problem darstellt, sehr wohl aber zu einem wird, wenn Google wichtige Teile seines OS, wie wiederholt vorgekommen, komplett verändert. Während man in Nicht-Apple-Fankreisen bereits darüber lästert, dass ein drei Jahre altes iPhone 3G nicht mehr alle Optionen des iOS 5 nutzen kann, geht man stillschweigend darüber hinweg, dass selbst heute noch neue Geräte mit vollkommen veralteten -Versionen unter einer schicken neuen Haube auf den Markt kommen, weil sie mit neueren OS-Versionen gar nicht funktionieren.

    In diesem Zusammenhang sollte auch nie vergessen werden, dass Google ein recht großes Engagement bei Motorola hat und ein Abhängen der jetzigen Mitläufer und Lizenznehmer zu eigenen Gunsten bereits mit einer der nächsten Android-Vollversion passieren kann. Nein, Google ist in Hinsicht auf die Sicherung des eigenen Vorteils sicherlich keinen Deut besser, als Apple...

    Wie gesagt, ist der User-Streit pro/contra Apple/Samsung bzw. iOS/Android müßig. Er wird erst dann interessant, wenn Apple/iOS-Konkurrenten tatsächlich völlig andere Konzepte vorlegen. Google ist dies durchaus zuzutrauen, Samsung eher nicht.
  7. #56

    Ähem, Sie wissen schon, das Samsung

    Zitat von Hölderlinkarussell Beitrag anzeigen
    Selber würde ich nie Apple Produkte kaufen, schon allein
    wegen des Patentzirkusses....
    auch so Probleme mit Siemens oder Osram hat?
    Einfach mal googeln.
    Auch Siemens will betuppt werden.
  8. #57

    Eine sachliche Diskussion...

    Zitat von MarkInTosh Beitrag anzeigen
    - Wieso haben praktisch alle marktrelevanten (!) iPad-Konkurrenzprodukte einen verhältnismäßig gleich dicken Rahmen um den Touchscreen, wieso gibt es nicht längst Geräte mit "Fullscreen"-Frontseite? (s.a den hier gebrachten Bezug zu Star Track...)
    Weil die Elektronik und der Akku ja auch irgendwo untergebracht werden will. Entweder man bekommt ein dünnes Gerät mit einem Rand außen herum, oder aber ein dickeres Gerät, mit kaum einen Rand außen herum. Und die "dicke" eines Tablets durchaus auch ein großes Verkaufsargument. Somit bleibt einem Hersteller ja nichts anders übrig, als einen Rand einzubauen. Übrigens ist ein gleich breiter Rand auf allen seiten wesentlich schöner, als wenn es z.B. links/rechts wesentlich breiter als oben/unten wäre.

    Zitat von MarkInTosh Beitrag anzeigen
    - Wieso haben praktisch alle Tablets den "Home"-Button an genau der Stelle, die iPhone und iPad designtechnisch von Anfang an vorgegeben haben? Es gibt deutlich ergonomischere Stellen am Gehäuse eines solchen Device. Gerade eine Platzierung an den Gehäuseseiten wäre doch ggf. anderen Design-Konzepten sogar förderlich (s. z.B. "Fullscreen"-Frontseite).
    Praktisch alle Tablets? Die meisten Android-Tablets besitzen noch nicht einmal einen Home-Button, da bei Android-Tablets die Knöpfe zur Bedienung auf dem Display unten eingeblendet werden. Das war bei den Android-Tablets schon von Anfang an so. Es gibt wenige Ausnahmen, aber diese sehen dem iPad dann nicht ähnlich. Und das Galaxy Tab, um das es hier geht, hat auch keinen Home-Button.

    Also manchmal wunder ich mich echt, was für Punkte manche Leute sich herbeizaubern, nur um möglichst viele (negative) Punkte nennen zu können.

    Zitat von MarkInTosh Beitrag anzeigen
    Technisch mögen das Samsung Tablet und Android jeweils für sich und auch in Kombination gelungen und vielleicht sogar dem iPad ggü. im Vorteil sein. Samsungs Problem ist aber, dass die erkennbare, kreative Eigenleistung zu gering ist, um ohne eindeutige Design-Anleihen (und zugekauftes OS!) auszukommen.
    Ich stimme dem zu, dass Samsung sich sehr an dem iPad orientiert. Das kann niemand verleugnen. Allerdings sehe ich es ähnlich wie der Richter in den Niederlanden, der die Klage von Apple gegen Samsung bezüglich des Punkts des Geschmacksmusters abgewiesen hat. Er war der Meinung dass das sehr einfach gehaltene Design des iPads nicht schutzwürdig sei. Ich sehe das ählich.
  9. #58

    ...

    Von den Preisvorstellungen bin ich überascht. Dem Großteil der (unbedarften) Käufer wird es egal sein ob iOS oder Android. Da ist die Auflösung dann wirklich das einzige Argument. Und dem gegenübergestellt das insgesamt rundere Angebot von Apple, bei dem Musik sogar günstiger zu erstehen ist.

    Mutig von Samsung, aber ob das Galaxy wirklich den Massenmarkt erreicht und nicht nur die technisch Versierteren?

    Zitat von MarkInTosh Beitrag anzeigen
    ..."iOS ist ein geschlossenes System" - Und nun? Worin liegen angesichts von Millionen unterschiedlichster Apps die Nachteile dieses Konzeptes, wo die (durchaus vorhandenen) Vorteile?
    Ein System ist sowieso nur soweit offen wie die Hardware es erlaubt und es Leute gibt die einem die gewünschte Änderung programmieren. Außer man kann/will sich die Modifikationen selber bauen.


    Wer will, kann an einem Mac mit Xcode auch eigene Apps basteln. Dazu das pod/phone/pad als Testgerät einrichten und man muss noch nicht mal durch den App Store. Mit der Einschränkung, dass man das Grundsystem wohl nicht ändern kann, "freier" geht doch eigentlich gar nicht. ;-)
  10. #59

    verstehe ich nicht...

    Zitat von EmmetBrown Beitrag anzeigen
    Richtig so. Genau aus der Sorge heraus hat es auch kein anderer Hersteller gewagt so etwas vor Apple auf den Markt zu bringen obwohl natürlich alle die Idee hatten :-)
    Ach der Herr Braun schon wieder...
    Frage mich warum Sie hier immer "Pro Apple" Ihren Senf dazu geben müssen, wo sie doch angeblich nichts von dieser Firma besitzen...Warum verteidigen Sie Apple denn dann so vehement statt sich einfach nur über die Beiträge zu amüsieren...Sehr glaubhaft...!
    Ich z.B. finde die Produkte ziemlich gut, allerdings kotzt mich deren Geschäftsgebaren dermassen an dass ich mir nichts von denen kaufen werde. Dass man auch über solche Sachen als Verbraucher entscheiden kann bzw. sollte (oder sich wenigstens abseits des Konsumglaubens Gedanken machen sollte) haben anscheinend viele nicht verstanden...Mal halb so viel Engagement als für Apple und deren schützenswertes (geistiges) Eigentum bitte für andere Sachen...
    Ich freue mich schon auf den zurückschiessenden Senf ;-)








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