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Galapagos-Riesenschildkröte: George ist tot
REUTERSEr war vermutlich der letzte seiner Art: Lonesome George, der einsame George, ist tot. Die weltbekannte Galapagos-Riesenschildkröte soll ein Alter von mehr als hundert Jahren erreicht haben.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...840700,00.html
- #1 25.06.2012 07:35 von
Der korrekte wissenschaftliche Name der Pinta-Riesenschildkröte lautet Chelonoides nigra abingdoni. Es handelt sich, wie erwähnt, um eine Unterart von C. nigra (der Galapagos-Riesenschildkröte).
R.I.P. Lonesome George und mögest Du im Schildkröten-Himmel Deine Artgenossen wiedersehen. - #2 25.06.2012 07:46 von
arroganz
selbst die schildkroete hat es eingesehen.....und allen "wissenschaftlern" & technokraten ihren nicht vorhandenen finger rausgestreckt und ist dieser zeit davongeschlafen:
"Forscher hatten erwartet, dass Lonesome George noch einige Jahrzehnte leben würde."*
....was fuer eine arroganz gegenueber dem leben.* - #3 25.06.2012 08:47 von
I miss George
Wenn der ungebremste Tourismus auf den Galapagos-Inseln weiter voranschreitet, wird sein Name auch posthum noch häufiger genannt werden...
- #4 25.06.2012 09:32 von
Weises Tier
Ein uraltes Tier, welches wohl den Großteil seines Tages mit Denken zugebracht hat, verweigert den Fortbestand seiner Spezies...
Es wird gewusst haben, warum.
Ein weises Tier, viel weiser als wir Menschen. - #5 25.06.2012 09:41 von
die Richtung stimmt schon mal
Naja, so ganz ungebremst ist er nicht.
Es gibt eine beschränkte Zahl von Unterkünften, damit ist schon mal ein Limit gesetzt. Dazu kommt noch die begrenzte Zahl an Plätzen in den Flugzeugen dorthin; viele Plätze sind von Einheimischen dauerhaft vorgebucht; Leute die auf Galapagos arbeiten aber wegen der dort hohen Lebenshaltungskosten auf dem Festland wohnen - und regelmäßig mit dem Flieger pendeln.
Und dann ist da noch der Preis einer solchen Reise; aus Europa richtig heftig, daher sind die meisten Touristen auch US-Amerikaner, da ist zumindest die Anfahrt nicht so teuer...
Kreuzfahrt-Touristen sind meist nur Tagesgäste, die besuchen die Darwin-Station auf Santa Cruz, gehen auf der Hauptstraße shoppen und dann wieder zurück auf´s Schiff; die stören nicht weiter.
Die Verwaltung der Inseln versucht einen Spagat zwischen Naturschutz und Tourismus, inzwischen sieht es ganz gut für die Natur aus. Touristen dürfen sich nur auf einigen wenigen erlaubten Pfaden bewegen, und da auch nur mit einem Guide (und die sind recht streng mit "Abweichlern" vom rechten Weg). Die Anzahl der Ausflugs- und Tauchschiffe wurde reduziert, Anlegestellen geschaffen und limitiert. Einerseits brauchen die Inseln das Geld der Touris für den Naturschutz, andererseits darf der Tourismus nicht überhand nehmen, damit von dem Geld auch etwas für die eigentlichen Ziele über bleibt.
Aber die Maßnahmen und Erfolge der letzten Jahre geben da berechtigten Anlaß zur Hoffnung. Es geht sehr sehr langsam voran, aber die Richtung stimmt schon mal. - #6 25.06.2012 10:20 von
Eigentlich eine ganz normale Angelegenheit.
Von einem Vierzigjährigen mit normaler körperlicher Verfasssung erwartet man ja auch noch ein paar Jährchen.
Wenn so jemand dann plötzlich stirbt, Unfälle und Gewalt ausgenommen, dann wundert man sich verständlicherweise auch.
Oder ist das für Sie auch die pure Arroganz ? - #7 25.06.2012 10:25 von
- #8 25.06.2012 11:04 von
Die Artgenossen, insbesondere die Weibchen, sind schon vor Jahren im Topf gelandet. So ist halt die Seefahrt bzw. Evolution!
Das Ökologische Gleichgewicht der Galapagos-Inseln wurde schon früher gestört. Die Entdeckung durch die Spanier am 10. März 1535 war praktisch der Anfang. Und doch war dies relativ spät, wenn man bedenkt, dass manche Inseln bis zu vier Millionen Jahre alt sind. - #9 25.06.2012 12:15 von
Kleine Korrektur
zu der Zeitleiste: Die Kröte ist 1776 schon 26 und damit nicht mehr im Teenager-Alter
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