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Galápagos-Inseln: Kuriositäten-Show der Natur

Helge Bendl"Lonesome George" hatte keine Partnerin, doch allein war die verstorbene Riesenschildkröte nicht: Galápagos-Touren boomen, Hunderttausende erleben jedes Jahr die zauberhaften Welt der Drusenköpfe und Blaufußtölpel. Mit den Besucherzahlen wachsen die Sorgen der Naturschützer.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...842036,00.html
  1. #1

    Ich verstehe gar nicht, warum es so viele Touristen auf die Galapagos zieht: Das Außergewöhnliche an den Inseln - nämlich die besondere Evolution in einem isolierten Gebiet - ist doch allenfalls für Biologen von Interesse, aber für schätzungsweise 90% der Touristen gar nicht zu erkennen. Welchen Touri interessieren tauchende algenfressende Echsen oder verwandte Vögel mit unterschiedlich geformtem Schnabel?

    Ich denke, es ist heutzutage leider einfach "in", auch mal dort gewesen zu sein.
  2. #2

    Ich denke...

    Zitat von stupp Beitrag anzeigen
    Ich verstehe gar nicht, warum es so viele Touristen auf die Galapagos zieht:
    Müssen sie auch nicht verstehen

    Das Außergewöhnliche an den Inseln - nämlich die besondere Evolution in einem isolierten Gebiet - ist doch allenfalls für Biologen von Interesse, aber für schätzungsweise 90% der Touristen gar nicht zu erkennen. Welchen Touri interessieren tauchende algenfressende Echsen oder verwandte Vögel mit unterschiedlich geformtem Schnabel?
    Wenn man sich die geführten Touren dort anschaut, haben die Touristen ein recht großes Interesse an dem Artenreichtum dort.

    Ich denke, es ist heutzutage leider einfach "in", auch mal dort gewesen zu sein.
    Ich denke, sie sind einfach nur neidisch. Es kann ihnen doch völlig egal sein, warum jemand dort hin reist.

    Übrigens: die meisten Touristen auf Galapagos kommen aus den USA; da ist die Anreise kürzer und einfacher. Aus Europa (und hier speziell Deutschland) sind anteilmäßig nur sehr wenige Besucher dort.
  3. #3

    Galapagos und Nachhaltigkeit

    Ich komme aus Ecuador und wohne in Deutschland. Da ich schon mehrmals auf den Galapagos Inseln war, kann ich bestätigen dass die Galapagos Inseln einzigartig sind - sowohl was die einzigartige Landschaft (Flora und Fauna ) betrifft
    als auch die Ökologie - Pflanzen und Tierwelt. Auch als Tourist sollte man sich schon vor der Planung einer Destination Gedanken machen über einen nachhaltigen Fußabdruck. Was kann ich als Tourist beeinflussen um eine Destination nachhaltig zu erkunden.
    Das Thema Nachhaltigkeit liegt nicht nur in der Verantwortung der Reiseveranstalter oder Einwohner einer Destination.
    Wie alle (Einwohner, Hotelgewerbe, Reiseveranstalter und Touristen) sind verantwortlich für ein Nachhaltiges Reisen.

    Das Zitat von Roque Sevilla "Wir sind das einzige Hotel, das sein Abwasser effektiv reinigt. Es ist danach wieder so sauber, dass wir es für die Bewässerung des Gartens nutzen können" ist nicht ausführlich recherchiert.
    Auch andere Galapagos Bewohner setzten sich für die Umwelt ein, z.b. die Ecolodge Chez Manany. Eine Ferienwohnung auf der Insel Isabela mit ökologischen Materialien erbaut, mit Verwendung von Solarenergie und Kläranlage, direkten Kontakt mit den lokalen Leuten.
    Eine Übersicht über nachhaltigen Tourismus auf Galapagos finden Sie unter galapagos-and-you.com auch von Chez Manany entwickelt.
  4. #4

    Warum sind Sie

    Zitat von earl grey Beitrag anzeigen
    Müssen sie auch nicht verstehen


    Wenn man sich die geführten Touren dort anschaut, haben die Touristen ein recht großes Interesse an dem Artenreichtum dort.


    Ich denke, sie sind einfach nur neidisch. Es kann ihnen doch völlig egal sein, warum jemand dort hin reist.

    Übrigens: die meisten Touristen auf Galapagos kommen aus den USA; da ist die Anreise kürzer und einfacher. Aus Europa (und hier speziell Deutschland) sind anteilmäßig nur sehr wenige Besucher dort.
    denn so gehaessig ? Es gibt hier ein Thema, das Ihr Vorredner beantwortet hat. Waren Sie schon mal auf den Galápagos ? Ich ja, mit monatelanger Voranmeldung wg. reduziertem Hotelangebot. Eben da, viel mir auf, dass sich viele Besucher gut vorbereitet haben, sich waehrend der Touren Notizen machen und abends das Gesehene miteinander besprechen. Natuerlich gibt es auch viel Allgemeintourismus, also Leute, die nach Machupicchu oder der Atacama-Wueste noch schnell mal auf die Inseln wollen. Wenn man schon mal in der Gegend ist.
  5. #5

    meine Antwort

    Zitat von marypastor Beitrag anzeigen
    denn so gehaessig ?
    War nicht so gemeint, sorry wenn so rüber kommt.

    Waren Sie schon mal auf den Galápagos ? Ich ja, mit monatelanger Voranmeldung wg. reduziertem Hotelangebot.
    2010 das letzte Mal, ohne große Voranmeldung. Das reduzierte Hotelangebot ist übrigens ein recht guter Schutz vor zuviel Tourismus. Ich war auch hauptsächlich auf San Cristobal, das ist bedeutend kleiner als Santa Cruz und hat viel weniger Hotelplätze; ist auch sehr viel ruhiger (nach ein paar Tagen langweilig...)

    Eben da, viel mir auf, dass sich viele Besucher gut vorbereitet haben, sich waehrend der Touren Notizen machen und abends das Gesehene miteinander besprechen.
    So ähnlich habe ich es ja auch beschrieben. Die meisten Touristen sind sehr wohl an der Natur interessiert, anders als mein Vorredner es gesagt hat. Daher auch meine Antwort darauf, zu der ich stehe.








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