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Gaelic Football in Irland: Götter des Gemetzels

Wer Irland verstehen will, muss mindestens einmal ins Stadion: zum Gaelic Football, einer der brutalsten Team-Sportarten der Welt. Das knochenbrecherische Spektakel ist weit mehr als nur ein Spiel - es ist die eigentliche Staatsreligion des Landes.

http://www.spiegel.de/reise/europa/0...744861,00.html
  1. #1

    Fans...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer Irland verstehen will, muss mindestens einmal ins Stadion: zum Gaelic Football, einer der brutalsten Team-Sportarten der Welt. Das knochenbrecherische Spektakel ist weit mehr als nur ein Spiel - es ist die eigentliche Staatsreligion des Landes.

    http://www.spiegel.de/reise/europa/0...744861,00.html
    das muss man auch sagen, es passen so 80.000 Zuschauer ins Croke Park Stadium und wenn der Abpfiff kommt gehen diese Menschen nach Hause. Mitten auf der Strasse, keine Polizei, kein Gerangel, keine Gewalt. Da faehrt dann eben mal fuer ca. 1-2 Stunden kein Auto durch.

    18 Feb 2007 Six Nations war das erste Mal, nach "Bloody Sunday", das ein englisches Team in Dublin gespielt hatte. Da war unglaublich was los und alles war friedlich :)
    Da gehen Familien hin mit kleinen Kindern und nichts passiert. Die Probleme beim Fussball verstehe ich bis Heute noch nicht.

    p.s. Alkohol mitbringen ist nicht erlaubt, der Bierstand am Eingang schliesst sobald der Anpfiff ertoent und die irischen Fans erziehen sich schon gegenseitig.
  2. #2

    Da fehlt definitiv die Info zu Hurling.

    DAS ist ein krasser irischer Sport.
  3. #3

    Yeah! Real men!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer Irland verstehen will, muss mindestens einmal ins Stadion: zum Gaelic Football, einer der brutalsten Team-Sportarten der Welt. Das knochenbrecherische Spektakel ist weit mehr als nur ein Spiel - es ist die eigentliche Staatsreligion des Landes.

    http://www.spiegel.de/reise/europa/0...744861,00.html
    Komisch,ich habe Gaelic Fußball nie als brutal empfunden. Als junge habe ich gaelic hurling gespielt. Da müsste mann schon ab und zu der kopf dücken wegen die hurleys (schlagstöcke). Aufjedenfall achten die spieler doer nicht auf Ihren friseuren. Und fetten autos stehen auch nicht vor das stadion. Real men eben. Thanks for the article and come on Kildare!
  4. #4

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer Irland verstehen will, muss mindestens einmal ins Stadion: zum Gaelic Football, einer der brutalsten Team-Sportarten der Welt. Das knochenbrecherische Spektakel ist weit mehr als nur ein Spiel - es ist die eigentliche Staatsreligion des Landes.

    http://www.spiegel.de/reise/europa/0...744861,00.html
    Ja das Peil Gaelach ist schon etwas härter als das Rugby, in Irland in der Tat neben Hurling (iománaíocht) die Nationalsportart. Aber Religion? Die Iren sind meist stockkatholisch, da kommt man mit einem auch noch so beliebten Sport auch nicht ran. Slán go fóill.
  5. #5

    Ok, der Spiegel hätte gerne, dass man seine Artikel liest, aber dass Gaelic Football besonders brutal sein soll...
    Ichhab mir deswegen mal ein paar Videos angeguckt, und ich habe keine einzige "brutale" Szene entdeckt. Also Rugby und American Football, ja sogar der europäische Fußball scheint mir da um einiges brutaler, ganz zu schweigen vom Handball, den würde ich nicht als brutal bezeichnen wollen, aber eine gewisse Härte gehört doch zu jedem Teamsport.

    Das Gaelic Football kein Kindergeburtstag ist, braucht man nicht im besonderen hervorzuheben, aber "brutal" ist es gewiss auch nicht.

    Naja, so n bissl Boulevard-Niveau scheint wohl der Quote gut zu tun.

    In diesem Sinne

    Grüße

    Jt
  6. #6

    Gemetzel? Voll daneben!

    Tja Herr Linden, das war wohl nichts. Schon nach 5 Kommentaren ist klargestellt, die Leserschaft ist doch kritischer und gebildeter, als es manchem Dampfplauderer recht sein kann. Viel zu viele Adjektive, die falsche Sportart (Hurling wärs gewesen) und der Vergleich mit der Religion zeugt auch nicht gerade von großem Verständnis für die grüne Insel. Ich persönlich hatte mir meine Meinung beim zweiten "dampfenden Rasen" gemacht. Mein Tip: 'On Writing' von Steven King.
  7. #7

    #

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer Irland verstehen will, muss mindestens einmal ins Stadion: zum Gaelic Football, einer der brutalsten Team-Sportarten der Welt. Das knochenbrecherische Spektakel ist weit mehr als nur ein Spiel - es ist die eigentliche Staatsreligion des Landes.

    http://www.spiegel.de/reise/europa/0...744861,00.html
    SPON übertreibt. Gealic ist alles andere als brutal, es ist fair, hart und von klaren Regeln bestimmt. Ich kannte es bereits aus dem TV, bei einem Urlaub in Irland habe ich es durch Zufall an einem Wochenendspiel auf dem Lande gesehen und war begeistert. Eine Woche später fanden in Dublin im Croke Park die County-Finals statt und was da abging, alleine vor dem Spiel, war sensationell. Wer Irland besucht sollte auch ein solches Spiel mal besuchen. Slàinte !!!
  8. #8

    ...

    Interessanter Artikel. Aber das hier glaube ich nicht:

    2500 Klubs und 150.000 Mannschaften gibt es, behauptet die GAA. Eine unheimliche Zahl für ein Volk von fünf Millionen.
    Das hieße ja, dass ein Klub im Durchschnitt 60 Mannschaften hätte. Und wenn man mal pro Mannschaft 15 Spieler rechnet, müsste rund die Hälfte aller Iren aktiv sein, eingeschlossen alle Kleinkinder, Kranken, Alten. Das scheint mir ziemlich unrealistisch.
  9. #9

    130.000 pfund

    ist erstens ziemlich viel (verdient man beim spiegel mehr?) und zweitens wohl kaum die richtige währung. oder lassen sich die harten freiheitskämpfer ihren lohn in der währung des verhassten nachbarn auszahlen?


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