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G-Punkt: Es gibt ihn, es gibt ihn nicht

CorbisMal wieder will ein Arzt ihn gefunden haben, den mysteriösen G-Punkt, den wahren Quell sexueller Erfüllung der Frau. Doch der endgültige Beweis missglückt ihm. Bei nur einer Leiche hat der Anatom nachgesehen. Und dann behauptet er noch, es würde ein G-Punkt-Gen geben.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...829522,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mal wieder will ein Arzt ihn gefunden haben, den mysteriösen G-Punkt, den wahren Quell sexueller Erfüllung der Frau. Doch der endgültige Beweis missglückt ihm. Bei nur einer Leiche hat der Anatom nachgesehen. Und dann behauptet er noch, es würde ein G-Punkt-Gen geben.......
    Ich denke, das Ganze wird immer mehr im Sinne einer Betriebsanleitung gesehen. Das Problem ist doch, ob man seine Partnerin liebt und nicht ob man den Knopf findet, der eine Automatik auslöst.

    MfG. Rainer
  2. #2

    ...

    Der G-Punkt meiner Frau liegt am Ende des Wortes "Shopping". :-)
  3. #3

    Zitat von Rainer Helmbrecht Beitrag anzeigen
    Ich denke, das Ganze wird immer mehr im Sinne einer Betriebsanleitung gesehen. Das Problem ist doch, ob man seine Partnerin liebt und nicht ob man den Knopf findet, der eine Automatik auslöst.

    MfG. Rainer
    Ich kann Ihnen nur teils zustimmen, der Sex ist bei schätzungsweise vielen Paaren ein Knackpunkt, der über weiteres Zusammenleben oder Trennung entscheidet. Ohne guten Sex entsteht Frust und dieser ist Gift für die Beziehung oder Ehe.

    Der G-Punkt ist keine Automatik, sondern 'eventuell', wenn besagte Stelle bei der jeweiligen Frau zu finden ist und sie es dann auch noch als angenehm empfindet, ein Mittel für besseren Sex.
  4. #4

    Meine Güte

    Es gibt 3,5 Milliarden Frauen auf der Welt, da wird es doch wohl möglich sein Erfahrungen aus der Praxis zu sammeln. Ich für meinen Teil habe diese Frage für mich schon längst abgeschlossen.
  5. #5

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mal wieder will ein Arzt ihn gefunden haben, den mysteriösen G-Punkt, den wahren Quell sexueller Erfüllung der Frau. Doch der endgültige Beweis missglückt ihm. Bei nur einer Leiche hat der Anatom nachgesehen. Und dann behauptet er noch, es würde ein G-Punkt-Gen geben.

    G-Punkt: Es gibt ihn, es gibt ihn nicht - SPIEGEL ONLINE
    Ich hatte mal ein sehr intensive Beziehung mit einer Frauenärztin, die hat meinen G-Punkt auch nicht gefunden ;)
  6. #6

    Mal ehrlich, ist es nicht unfair genug, dass unsere in mancherlei Hinsicht sicher bessere Hälfte der Menschheit mit erogenen Zonen übersät ist, während wir uns voll auf unsere Mitte konzentrieren müssen. Müssen diese unverschämten Wesen auch noch einen G-Punkt haben? Und da soll ich noch glauben, dass Gott ein Mann ist?

    Wenn es aber stimmt, was man über diese Mythen umrankte Körperstelle sagt, hätte der Herr Ostrzenski es leicht beweisen können. Ein bisschen daran herum spielen hätte die Trägerin des sagenhaften Organs schlagartig wiederbeleben müssen.
  7. #7

    Zitat von Rainer Helmbrecht Beitrag anzeigen
    Ich denke, das Ganze wird immer mehr im Sinne einer Betriebsanleitung gesehen. Das Problem ist doch, ob man seine Partnerin liebt und nicht ob man den Knopf findet, der eine Automatik auslöst.

    MfG. Rainer
    Das Problem sitzt meiner Meinung nach noch tiefer. All diese Forscher, die den G-Punkt angeblich entdeckt haben waren Männer. Wir Männer haben ja tatsächlich diesen Kopf für die Automatik und können es unterbewusst nur schwer ertragen, dass Frauen nur dann Lust erfahren, wenn sie es auch wollen. Das bei der weiblichen Lust nicht wir Männer die Kontrolle haben ist ein nicht hinnehmbarer Zustand.
  8. #8

    Völlig daneben!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mal wieder will ein Arzt ihn gefunden haben, den mysteriösen G-Punkt, den wahren Quell sexueller Erfüllung der Frau. Doch der endgültige Beweis missglückt ihm. Bei nur einer Leiche hat der Anatom nachgesehen. Und dann behauptet er noch, es würde ein G-Punkt-Gen geben.

    G-Punkt: Es gibt ihn, es gibt ihn nicht - SPIEGEL ONLINE
    Diese Versuche, dazu noch auf solch wissenschaftlich lächerliche Art, das Mysterium der Frau lüften zu wollen sind wirklich völlig daneben. Viel wichtiger wäre doch für unsere Gesellschaft, sich der Wahrnehmung zu stellen und im wahrhaftigen Miteinander eine erfüllte Sexualität zu leben. - Ohne Dogemen und seltsame Regeln von repressiven Religionen und deren Resonanz in der jeweiligen Gesellschaft, welche sowieso meist auf die Unterdrückung der Frauen ausgerichtet sind. -
    Aber so wie es aussieht sind wohl noch ein paar tausend Jahre Entwicklung des Bewußtseins der Menschen für diese Einsicht nötig. Inzwischen werden wohl viele Wissenschaftler noch sehr viele auch durchaus interessante Entdeckungen machen. Aber wirklich glücklicher wird wahrscheinlich keiner dabei. - Vor allem keine Frau.
  9. #9

    Danke für den Artikel. Zeigt er doch, dass es auch noch kritische Journalisten gibt, die nicht jede wissenschaftliche Studie gleich zur Sensation aufbauschen, sondern auch mal kritisch hinterfragen. Das ist gar nicht so schwer, in Zeiten des Internets braucht man dafür nicht selbst Wissenschaftler zu sein.

    In diesem Zusammenhang verweise ich immer wieder auch gerne auf Bad Science und zum Buch mit dem gleichen Titel.


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