Forum


 

G+J-Vorstand Jäkel: "Das Ende der 'FTD' berührt mich besonders"

dapd/ Gruner + Jahr"Keine echten Chancen": Julia Jäkel, Vorstandsmitglied von Gruner + Jahr, hat das Aus für die "Financial Times Deutschland" im Interview als "unvermeidbar" bezeichnet. Kritik kommt jedoch vom Gründungschefredakteur. Der Verlag habe es versäumt, rechtzeitig eine Digitalstrategie zu entwickeln.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-869099.html
  1. #10

    Zitat von derfreiebürger Beitrag anzeigen
    Aber die Frau Jäkel hat ein schönes Foto dem Interview mitgegeben.
    Point taken, man stelle sich vor, Politiker, Sportler oder sonstige Normalsterbliche dürften Photos vorgeben, ... aber bei Journalisten.
  2. #11

    Die G&J Vorstandsfrau ist klug und kann gut rechnen!

    Zitat von signalfarbe Beitrag anzeigen
    Betriebswirte; Mathematiker ...
    Schaun Sie sich bitte die Lehrbücher der BWLer an,
    Mathematik kommt da nur in homöopathischen Dosen vor.
    Also bitte nicht die Mathematiker beleidigen :)
    Mir fiel es immer schwerer, in der FTD Artikel zu finden, die
    für mich interessant waren und mich emotional berührten.

    Deshalb habe ich die FTD zum Schluss auch im Flugzeug umsonst
    nicht mehr genommen. Wegen des Zeitverlusts erschien sie mir
    selbst geschenkt zu teuer zu sein. Im Gegensatz zu den Lifestyle
    Magazinen, die Frau Jäkel verantwortete, die habe ich stets gerne
    gelesen, wenn sich eine Gelegenheit bot. Frau Jäkel hat ein feines
    Gespür für die konservativen Lebenszusammenhänge, aus dem alle
    Formen der Praxis erwachsen. Das beweist auch ihr Interview.

    Die Beschränktheit reduktionistischer Zugangsweisen zur
    menschlichen Wirklichkeit war bei der FTD unangenehm offensichtlich.
    Nicht abstrakte Ideen oder einige Kunstgriffe können den
    Erfolg bringen. Sondern eine konkrete, authentische in sich
    zusammenhängende Lebensweise in allen ihren Verzweigungen
    bringt eine emotionale Ansprache, die Voraussetzung für die
    Kundenbindung ist. Frau Jäkel hat das verstanden! Das wird
    sich in der Zukunft für G&J wirtschaftlich positiv auswirken.
  3. #12

    Nur Mut Frau Chefin, weiter mit Wickert als Chefredakteur!

    Man hätte FTD zur Rentner-Börsen-Zeitung umpositionieren können!
  4. #13

    Zitat von JJ...

    ... "Es gibt ein paar Dinge, die uns Sorgen machen. Aber wir haben auch jede Menge erfolgreiche Titel, die mich in meiner Überzeugung bestärken, dass wir noch viele Jahre Freude an Print haben werden."... soll heißen, dass die Spitze am Baumwall noch genug scheffelt bevor das nächste Blatt den Bach runter geht!
  5. #14

    Diese gespielte Mitleid

    ist schon ekelerregend. Macht Bertelsmann und Gruner Jahr denn Verlust?
  6. #15

    FTD war keine gute Zeitung

    Ich störe hier den Gottesdienst: FTD war keine gute Zeitung. Das Geschäftsmodell der Redaktion war einfach: Einfach das Gegenteil dessen schreiben, was die andern sagen. Einfache Gemüter fanden das toll. Der Chefökonom (oder was auch immer) der FTD, Thomas Fricke, reizte das Schema bis zum geht nicht mehr aus - ein grosses Aergernis. Im Rückblick lag er zu etwa 90 Prozent daneben. Was solls? Für Aufsehen war gesorgt. Dass es sich nicht ausgezahlt hat lag daran, dass dier Leser nicht so dumm waren, wie es sich die FTD gewünscht hat. Ein Abschied also ohne Tränen.
  7. #16

    Die FTD gab es gerade mal 12 Jahre. Das taugt nicht einmal für Nostalgie.
  8. #17

    Zitat von uelizwingli Beitrag anzeigen
    Ich störe hier den Gottesdienst: FTD war keine gute Zeitung. Das Geschäftsmodell der Redaktion war einfach: Einfach das Gegenteil dessen schreiben, was die andern sagen. Einfache Gemüter fanden das toll. Der Chefökonom (oder was auch immer) der FTD, Thomas Fricke, reizte das Schema bis zum geht nicht mehr aus - ein grosses Aergernis. Im Rückblick lag er zu etwa 90 Prozent daneben. Was solls? Für Aufsehen war gesorgt. Dass es sich nicht ausgezahlt hat lag daran, dass dier Leser nicht so dumm waren, wie es sich die FTD gewünscht hat. Ein Abschied also ohne Tränen.
    Dem ist wirklich *nichts* hinzuzufügen.

    Ein Wirtschaftsblatt, das konsequent linke Meinungen vertritt und gegen jeglichen wirtschaftlichen Sachverstand anschreibt, braucht wirklich kein Mensch.

    Ich habe mich immer gefragt, wie die alt-ehrwürdige Financial Times (also das in London erscheinende, äußerst seriöse und kompetente Blatt) seinen guten Namen für solche einen Murks hergeben konnte und nicht irgendwann die Lizenz entzogen hat.
  9. #18

    So wird es sein!

    Zitat von wibo2 Beitrag anzeigen
    Mir fiel es immer schwerer, in der FTD Artikel zu finden, die
    für mich interessant waren und mich emotional berührten.

    Deshalb habe ich die FTD zum Schluss auch im Flugzeug umsonst
    nicht mehr genommen. Wegen des Zeitverlusts erschien sie mir
    selbst geschenkt zu teuer zu sein. Im Gegensatz zu den Lifestyle
    Magazinen, die Frau Jäkel verantwortete, die habe ich stets gerne
    gelesen, wenn sich eine Gelegenheit bot. Frau Jäkel hat ein feines
    Gespür für die konservativen Lebenszusammenhänge, aus dem alle
    Formen der Praxis erwachsen. Das beweist auch ihr Interview.

    Die Beschränktheit reduktionistischer Zugangsweisen zur
    menschlichen Wirklichkeit war bei der FTD unangenehm offensichtlich.
    Nicht abstrakte Ideen oder einige Kunstgriffe können den
    Erfolg bringen. Sondern eine konkrete, authentische in sich
    zusammenhängende Lebensweise in allen ihren Verzweigungen
    bringt eine emotionale Ansprache, die Voraussetzung für die
    Kundenbindung ist. Frau Jäkel hat das verstanden! Das wird
    sich in der Zukunft für G&J wirtschaftlich positiv auswirken.
    Ich stimme Ihrer Mutmaßung zu und teile Ihren Optimismus, weil ich Julia Jäkel kenne und sehr schätze. Sie wird den G+J-Dampfer modernisieren und kulturell wie auch ertragsmäßig wieder auf auf Kurs bringen.
  10. #19

    optional

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Keine echten Chancen": Julia Jäkel, Vorstandsmitglied von Gruner + Jahr, hat das Aus für die "Financial Times Deutschland" im Interview als "unvermeidbar" bezeichnet. Kritik kommt jedoch vom Gründungschefredakteur. Der Verlag habe es versäumt, rechtzeitig eine Digitalstrategie zu entwickeln.
    Ist die FTD das erste Opfer eine Quoten-Frauen-Managements?








TOP



TOP